Filme Wie Das Schicksal Ist Ein Mieser Verräter

Okay, Leute, mal ehrlich: Wer von uns hat noch nie geweint, als wäre die Welt am Untergehen, während er einen Film geguckt hat? Ich bekenne mich schuldig! Und wenn wir schon mal dabei sind, über Filme zu reden, die uns in emotionale Wracks verwandeln, dann MÜSSEN wir über diesen einen Film sprechen: Das Schicksal ist ein mieser Verräter (auf Englisch: The Fault in Our Stars!).
Ja, ich weiß, ich weiß, nur schon der Titel klingt, als würde jemand versuchen, einem das Herz aus der Brust zu reißen und es dann für einen Groschen zu verkaufen. Aber lasst euch nicht abschrecken! Dieser Film ist so viel mehr als nur ein trauriger Teenie-Schmonzes. Er ist witzig, klug, und ja, verdammt traurig, aber auf eine Art und Weise, die irgendwie... befreiend ist?
Worum geht’s denn überhaupt?
Im Grunde geht es um Hazel Grace Lancaster, ein Teenager-Mädchen mit Krebs, das sich mit dem Gedanken abgefunden hat, dass das Leben unfair ist (Spoiler-Alarm: Ist es auch!). Sie wird von ihrer Mutter in eine Selbsthilfegruppe für krebskranke Jugendliche geschleift (weil Mütter das halt so machen), und dort trifft sie Augustus Waters. Augustus ist charmant, witzig, und (Achtung, Klischee!) auch Krebs-Überlebender. Er hat ein Bein verloren, aber dafür eine ganze Menge Lebensfreude gefunden.
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Und was passiert dann? Na, was wohl? Sie verlieben sich! Klar, das ist vorhersehbar, aber die Art und Weise, wie sie es tun, ist einfach... anders. Sie reden über Bücher, über das Leben, über den Tod, und darüber, wie bescheuert es ist, dass einem das Schicksal manchmal einfach in die Suppe spuckt. Sie reisen sogar nach Amsterdam, um ihren Lieblingsautor zu treffen! (Und ja, auch diese Reise ist voller Höhen und Tiefen.)
Warum ist der Film so gut?
Es gibt viele Gründe, warum Das Schicksal ist ein mieser Verräter so gut funktioniert. Erstens sind die Schauspieler fantastisch! Shailene Woodley als Hazel und Ansel Elgort als Augustus sind einfach perfekt. Man glaubt ihnen jede Sekunde, die sie auf der Leinwand verbringen. Ihre Chemie ist unglaublich, und sie schaffen es, die Nuancen ihrer Charaktere mit Bravour darzustellen.

Zweitens ist die Geschichte einfach gut geschrieben. Sie basiert auf dem gleichnamigen Roman von John Green, der dafür bekannt ist, intelligente und berührende Geschichten für junge Erwachsene zu schreiben. Der Film hält sich eng an die Vorlage, und das ist gut so! Die Dialoge sind witzig und klug, und die Charaktere sind authentisch und glaubwürdig.
Drittens (und das ist vielleicht der wichtigste Punkt) geht es in dem Film um etwas wirklich Wichtiges. Es geht um das Leben, den Tod, die Liebe und die Frage, wie wir unsere Zeit auf dieser Erde nutzen. Es geht darum, dass das Leben kurz und kostbar ist, und dass wir jeden Moment genießen sollten, den wir haben. (Auch wenn das manchmal einfacher gesagt als getan ist.)

Ich meine, Hand aufs Herz: Wer hat noch nie darüber nachgedacht, was nach dem Tod kommt? Oder darüber, ob das Leben einen Sinn hat? Oder darüber, wie man mit Verlust und Trauer umgeht? Das Schicksal ist ein mieser Verräter stellt diese Fragen, ohne dabei belehrend oder pathetisch zu sein. Er bietet keine einfachen Antworten, aber er gibt uns den Mut, uns selbst diese Fragen zu stellen.
"That's the thing about pain," Augustus said, and then glanced back at me. "It demands to be felt."
Dieser Satz, Leute! Er ist einfach so wahr. Und genau das macht der Film: Er lässt uns den Schmerz fühlen, die Trauer, aber auch die Freude und die Liebe. Er ist eine Achterbahn der Gefühle, aber am Ende steigt man aus und fühlt sich irgendwie... lebendiger.

Also, wenn ihr mal wieder Lust habt, so richtig ordentlich zu heulen (und wer hat das nicht?), dann schnappt euch eine Packung Taschentücher (oder zwei!), macht es euch auf der Couch gemütlich und schaut euch Das Schicksal ist ein mieser Verräter an. Ihr werdet es nicht bereuen. (Versprochen!)
Und hey, wenn ihr danach das Bedürfnis habt, eure Lieben anzurufen und ihnen zu sagen, wie sehr ihr sie liebt, dann tut das einfach! Das Leben ist zu kurz, um es mit Dingen zu verschwenden, die unwichtig sind.
