Hand aufs Herz: Wer von uns hat sich nicht schon mal gefragt: "Wie viel Kilometer am Tag sollte ich eigentlich laufen?" Ist es das tägliche Pensum eines Marathonläufers? Oder reicht der Spaziergang zum Bäcker und zurück? Die Wahrheit, meine Freunde, ist so bunt wie ein Regenbogen nach einem Sommergewitter.
Die magische Zahl: Gibt es sie wirklich?
Es gibt keine magische Zahl. Sorry, falls ich jetzt ein paar Träume zerstöre. Aber die Kilometeranzahl hängt von so vielen Faktoren ab, dass eine pauschale Antwort schlichtweg unmöglich ist. Denkt mal nach: Ein Profi-Sportler trainiert anders als jemand, der einfach nur fit bleiben will. Und eine Couch-Potato, die sich entschließt, den inneren Schweinehund zu besiegen, beginnt natürlich auch mit anderen Schritten (im wahrsten Sinne des Wortes!).
Aber um euch nicht völlig im Regen stehen zu lassen: Für einen gesunden Erwachsenen, der nicht gerade für den nächsten Olympischen Marathon trainiert, gelten 5 bis 10 Kilometer pro Tag als eine gute Richtlinie. Das ist ein guter Kompromiss zwischen "Ich tue was für meine Gesundheit" und "Ich sterbe nicht gleich".
Lasst uns den Spaziergang nicht vergessen! Dieser unscheinbare Held des Alltags. Er wird oft belächelt, aber er ist Gold wert. Selbst wenn ihr "nur" zwei oder drei Kilometer spazieren geht, tut ihr eurem Körper und eurer Seele etwas Gutes. Frische Luft, Bewegung, und vielleicht sogar ein nettes Gespräch mit dem Nachbarn – was will man mehr?
Ich erinnere mich an meine Oma Erna. Sie war eine Meisterin des Spaziergangs. Jeden Tag, bei Wind und Wetter, marschierte sie ihre Runde durchs Dorf. Und sie wurde 98 Jahre alt! Vielleicht war es nicht nur der Spaziergang, aber ich bin mir sicher, er hat einen großen Teil dazu beigetragen.
Ruhe und Bewegung | Physik | SchuBu
Wenn der innere Schweinehund grölt
Wir kennen ihn alle, diesen kleinen fiesen Kerl, der uns auf der Couch festhalten will. Der innere Schweinehund! Er flüstert uns ins Ohr: "Bleib doch liegen, es ist so gemütlich hier!" Aber lasst euch nicht von ihm unterkriegen. Kleine Schritte sind besser als keine. Fangt mit einem kleinen Spaziergang an, und steigert euch langsam. Oder sucht euch einen Laufpartner. Gemeinsam macht es gleich viel mehr Spaß! Und wenn ihr dann eure erste 5-Kilometer-Runde geschafft habt, werdet ihr euch fühlen wie die Könige der Welt!
Ich habe mal gelesen, dass man den inneren Schweinehund einfach ignorieren soll. So wie ein nerviges Kind auf dem Spielplatz. Einfach weghören und weitermachen!
Wie viel Minuten pro Kilometer Joggen als Anfänger und was ist eine
Hört auf euren Körper!
Das Wichtigste ist, auf euren Körper zu hören. Wenn ihr Schmerzen habt, macht eine Pause. Zwingt euch nicht, mehr Kilometer zu laufen, als euch guttut. Euer Körper ist euer Freund, nicht euer Feind. Er wird euch dankbar sein, wenn ihr ihn gut behandelt.
Laufen mit Spaßfaktor
Vergesst nicht den Spaß! Laufen sollte keine Qual sein. Sucht euch schöne Strecken aus, lauft mit Musik, oder noch besser: Mit Freunden! Wenn ihr Spaß habt, fällt es euch viel leichter, eure Kilometer zu erreichen. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja sogar eure Leidenschaft für das Laufen!
Lauftechnik: Die richtige Schrittfrequenz beim Laufen - Laufen.de
Fazit: Die Kilometer-Formel des Glücks
Also, wie viele Kilometer am Tag sollte man laufen? Die Antwort ist: So viele, wie euch guttun! Hört auf euren Körper, habt Spaß dabei, und lasst euch nicht vom inneren Schweinehund unterkriegen. Und wer weiß, vielleicht lauft ihr ja bald schon euren ersten Marathon! Oder eben nicht. Hauptsache, ihr bewegt euch und fühlt euch wohl dabei. Das ist die wahre Kilometer-Formel des Glücks.
Und denkt immer daran: Selbst ein kleiner Spaziergang ist besser als gar nichts! Also, raus mit euch und genießt die frische Luft!