Wie Erkennt Man Eine Blutvergiftung

Na, kennst du das? Du hast dich geschnitten, vielleicht nur 'ne kleine Schramme beim Zwiebelschneiden (dieses Biest!), oder beim Rosen schneiden (diese noch gemeineren Biester!). Man denkt sich nix, Pflaster drauf und gut ist. Aber was, wenn's dann doch mehr als nur ein "Aua" wird?
Was ist eigentlich diese gefürchtete Blutvergiftung?
Stell dir vor, dein Körper ist wie 'ne Burg. Eine super-starke Burg, mit Mauern, Türmen und ganz vielen kleinen Rittern, die alles verteidigen. Aber manchmal, ganz selten, schleichen sich fiese Eindringlinge ein – Bakterien. Und wenn die sich dann unkontrolliert vermehren und ins Blut gelangen, dann haben wir den Salat – eine Blutvergiftung, oder medizinisch korrekt: Sepsis. Das ist wie wenn die Burger King-Bestellung deines Nachbarn aus Versehen in dein Haus geliefert wird und er beschließt, alles zu essen... Ein ungebetener Gast, der großen Ärger macht!
Woran erkenn ich den ungebetenen Gast? Die Symptome
Okay, jetzt wird's ernst. Aber keine Panik, wir bleiben entspannt. Die Symptome einer Blutvergiftung können tricky sein, weil sie sich langsam einschleichen können. Manche sind auch ähnlich wie bei 'ner Grippe. Aber achte auf diese Warnzeichen, die sind wie rote Flaggen im Wind:
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1. Die Rötung, die wandert: Klar, jede Wunde wird erstmal rot. Aber wenn die Rötung wie ein roter Faden (oder, noch beunruhigender, mehrere rote Fäden!) von der Wunde ausgeht und sich immer weiter ausbreitet, dann ist das kein gutes Zeichen. Das sieht dann aus, als hätte jemand mit einem roten Filzstift Linien auf deine Haut gemalt.
2. Fieber oder Schüttelfrost: Dein Körper versucht, die Eindringlinge mit aller Macht zu bekämpfen. Das kann zu hohem Fieber führen, aber auch zu Schüttelfrost, bei dem du dich fühlst, als hättest du gerade 'ne Eisdusche genommen, obwohl du in 'ner Sauna sitzt.

3. Allgemeine Schwäche und Verwirrung: Du fühlst dich schlapp wie 'ne alte Socke, kannst dich kaum auf den Beinen halten und dein Kopf ist wie mit Watte gefüllt. Alles ist anstrengend und irgendwie komisch. Manchmal vergisst man sogar, wo man seine Schlüssel hingelegt hat... (obwohl das bei mir auch ohne Blutvergiftung vorkommt, hust).
4. Schneller Herzschlag und beschleunigte Atmung: Dein Herz rast wie ein Formel-1-Wagen und du atmest so schnell, als hättest du gerade einen Marathon gelaufen. Dein Körper ist im Panikmodus!

5. Schmerzen und Schwellungen: Die Wunde selbst schmerzt höllisch und ist dick angeschwollen. Das anfängliche "Aua" ist jetzt ein "AAAAAAUA!".
Wichtig: Nicht jeder hat alle Symptome gleichzeitig! Und manchmal sind die Symptome auch nur schwach ausgeprägt. Aber wenn du auch nur den Hauch eines Verdachts hast, dann ab zum Arzt! Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Was tun, wenn der Verdacht nagt?
Ganz einfach: Arzt, Arzt, Arzt! Und zwar pronto! Sag dem Arzt, dass du den Verdacht auf eine Blutvergiftung hast und schildere deine Symptome genau. Je schneller du handelst, desto besser sind deine Chancen, den ungebetenen Gast wieder loszuwerden.
Der Arzt wird wahrscheinlich Blut abnehmen und die Wunde untersuchen. Dann gibt's in der Regel Antibiotika, die die Bakterien bekämpfen. In schweren Fällen muss man sogar ins Krankenhaus.

Vorbeugen ist besser als Nachsehen (oder 'ne Blutvergiftung)
Okay, das klingt jetzt vielleicht nach Mama-Modus, aber es stimmt halt: Hygiene ist das A und O! Wasche dir regelmäßig die Hände (vor allem vor dem Kochen!) und reinige kleine Wunden sofort gründlich mit Wasser und Seife. Desinfiziere sie am besten auch noch. Und vergiss nicht, das Pflaster regelmäßig zu wechseln.
Und wenn du Diabetes hast oder ein geschwächtes Immunsystem, dann bist du leider anfälliger für Infektionen. Also achte besonders gut auf dich und geh bei kleinen Verletzungen lieber einmal mehr zum Arzt.
So, jetzt weißt du Bescheid. Keine Panik, aber sei aufmerksam. Und denk dran: Lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig. Und jetzt: Ab zum Händewaschen! (Und vielleicht 'ne Rose weniger schneiden...)
