Welche Schulfächer Sind Wichtig Für Erzieherin

Na, ihr Lieben! Setzt euch, setzt euch! Holt euch 'nen Kaffee, 'n Croissant… oder was auch immer eure Laune so treibt. Wir müssen nämlich mal über was ganz Wichtiges quatschen: Erzieherin werden! Und, ganz ehrlich, wer von uns hat als Kind nicht mal davon geträumt, 'ne Armee von Stofftieren zu befehligen oder den Kindergarten in 'nen Dschungel zu verwandeln? (Okay, vielleicht nur ich…)
Mathe? Echt jetzt?
Klar, denkst du jetzt: "Mathe? Brauch ich doch nur, um zu checken, ob die Anzahl der Gummibärchen gerecht verteilt ist!" Und da ist was dran! Aber mal im Ernst, Mathe ist wichtiger als du denkst. Du musst ja schließlich auch einschätzen können, ob genug Platz für 20 Zwerge und 3 Drachen in der Bauecke ist. Und Prozentrechnung? Denk an die 20% Rabatt auf die neue Puppenküche! Das ist pure Lebensrettung, meine Freunde!
Und die Logik, die du beim Mathe pauken lernst? Goldwert! Glaub mir, wenn du versuchst, 'ner Gruppe von 4-Jährigen zu erklären, warum nur ein Kind gleichzeitig die Prinzessinnenkrone tragen darf, dann brauchst du mehr logisches Denkvermögen als Sherlock Holmes beim Lösen des Falls der verschwundenen Pausenbrote.
Must Read
Deutsch – Mehr als nur "A" wie Affe!
Deutsch ist natürlich ein Muss. Aber vergiss die Vorstellung vom drögen Aufsatzschreiben! Hier geht's um Kommunikation! Du musst Geschichten erzählen können, die die kleinen Zuhörer in ihren Bann ziehen (und sie idealerweise davon abhalten, die Tapete abzuknabbern). Du musst erklären können, warum es doof ist, den Kumpel zu beißen (ohne dabei selber in Versuchung zu geraten). Und du musst die Elternbriefe so formulieren, dass die nicht gleich 'nen Herzinfarkt kriegen, wenn ihr Sprössling mal wieder mit Knete im Haar nach Hause kommt.
Und Achtung, Spoiler Alert: Du wirst sehr oft „Warum?“ hören. Und auf jedes „Warum?“ brauchst du 'ne plausible Antwort. Am besten 17 verschiedene, denn die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind genau die gleiche Frage nochmal stellt, ist erschreckend hoch. Da hilft dir dein fundiertes Deutschwissen, um elegante Umschreibungen zu finden.

Bio und Chemie? Weil Rotze nicht gleich Rotze ist!
Okay, klingt eklig, ist aber so. Biologie hilft dir zu verstehen, wie die kleinen Körper funktionieren (und warum sie ständig husten und schniefen). Du lernst, warum Händewaschen wichtig ist (auch wenn die Kids das anders sehen). Und du weißt, was zu tun ist, wenn der kleine Timmy beschließt, die Hälfte seiner Sandkuchen-Kreation zu essen (nicht empfehlen!).
Chemie? Brauchst du, um zu verstehen, warum Kleber so lecker riecht (Scherz!). Aber im Ernst: Du hantierst mit Farben, Knete, vielleicht sogar mal mit kleinen Experimenten. Da ist es gut zu wissen, was zusammenpasst und was besser nicht! Und du kannst den Kindern erklären, warum man Spüli nicht trinken sollte (wobei ich mir da manchmal bei Erwachsenen auch nicht so sicher bin…).

Pädagogik, Psychologie und der Wahnsinn des Alltags
Klar, Pädagogik und Psychologie sind die absoluten Must-Haves. Hier lernst du, wie Kinder ticken (und manchmal eben auch nicht). Du verstehst, warum der kleine Max ständig die Bauklötze umwirft (vielleicht will er ja Architekt werden?!) und wie du die kleine Lisa dazu bringst, ihre Jacke zuzuknöpfen (ohne dass sie gleich in Tränen ausbricht).
Diese Fächer sind deine Superkräfte! Sie helfen dir, Empathie zu entwickeln, Konflikte zu lösen und die kleinen Persönlichkeiten in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Und ganz ehrlich: Wenn du das alles drauf hast, dann kannst du auch 'ne Horde betrunkener Fußballfans bändigen.
Kunst und Musik – Damit die Kreativität sprudelt!
Kunst und Musik sind Gold wert! Du brauchst Ideen für Bastelprojekte, die nicht im totalen Chaos enden (wobei das ja auch wieder kreativ ist...). Du musst Lieder singen können, die nicht nur du, sondern auch die Kinder mögen (was 'ne echte Herausforderung sein kann). Und du musst in der Lage sein, aus Müll Instrumente zu bauen, die tatsächlich nach Musik klingen (mehr oder weniger…).

Denk dran: Ein bisschen Kreativität ist wie Zauberei! Sie kann einen tristen Regentag in ein kunterbuntes Abenteuer verwandeln. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja den nächsten Picasso im Sandkasten?
Sport? Mehr als nur Ball werfen!
Sport ist wichtig, um fit zu bleiben. Denn glaub mir, du wirst rennen, hüpfen, kriechen und dich bücken wie ein verrenkter Gummimensch. Aber Sport ist auch wichtig, um den Kindern gesunde Bewegung zu vermitteln. Und um zu lernen, wie man Regeln aufstellt und einhält (was in einer Gruppe von Kindern oft eine größere Herausforderung ist als der Mount Everest).

Plus: Wenn du selber sportlich bist, kannst du den Kindern coole Spiele beibringen. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja den nächsten zukünftigen Olympia-Sieger im Kindergarten!
Und das Wichtigste: Humor!
Ganz egal, welche Fächer du in der Schule hattest: Humor ist das allerwichtigste! Denn im Kindergartenalltag geht immer irgendwas schief. Irgendwer kotzt, irgendwer beißt, irgendwer steckt sich 'ne Bohne in die Nase. Wenn du dann lachen kannst, dann bist du schon halb Erzieherin!
Also, liebe zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher: Paukt fleißig, aber vergesst nicht, den Spaß am Leben zu genießen! Denn der Job ist zwar anstrengend, aber auch unglaublich erfüllend. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja mal im Sandkasten wieder…
