Was Muss Man Studieren Um Notar Zu Werden

Notare – das sind doch die Leute, die immer so wichtige Verträge beurkunden, oder? Irgendwie geheimnisvoll und wichtig. Hast du dich auch schon mal gefragt, was man eigentlich studieren muss, um Notar zu werden? Keine Sorge, das ist gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht denkt! Und wer weiß, vielleicht ist das ja genau der richtige Karriereweg für dich!
Für Anfänger, die sich überhaupt erst mal orientieren wollen, ist es gut zu wissen, dass der Weg zum Notar in Deutschland klar geregelt ist. Es ist kein einfacher Weg, aber er ist strukturiert und planbar. Familien, deren Kinder kurz vor dem Schulabschluss stehen, können sich hier einen Überblick verschaffen, um die richtige Studienwahl zu treffen. Und für Hobbyisten, die einfach nur neugierig sind, ist es eine interessante Reise in die Welt des Rechts und des öffentlichen Dienstes.
Also, was genau braucht man? Der Kern ist ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften, also Jura. Das ist ein ganz normales Jurastudium, wie man es auch für Richter, Anwälte oder Staatsanwälte bräuchte. Danach folgt das sogenannte Referendariat, eine Art praktische Ausbildung im Anschluss an das Studium. Hier arbeitet man dann in verschiedenen Bereichen, wie z.B. bei Gerichten oder eben auch bei Notaren.
Must Read
Aber Achtung, hier kommt der Unterschied: Um Notar zu werden, braucht man zusätzlich zum „normalen“ Jurastudium und Referendariat noch eine spezielle Zusatzausbildung. Diese Zusatzausbildung variiert je nach Bundesland. Oftmals ist es ein spezieller Lehrgang, der sich intensiv mit dem Notarrecht auseinandersetzt. In manchen Bundesländern gibt es auch die Möglichkeit, sich zum sogenannten „Anwaltsnotar“ ausbilden zu lassen. Das bedeutet, man ist gleichzeitig Anwalt und Notar.
Ein Beispiel: Nehmen wir an, du studierst in Bayern Jura. Nach dem Studium absolvierst du das Referendariat. Anschließend bewirbst du dich für den Notarlehrgang, der vom bayerischen Justizministerium angeboten wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Lehrgangs und einigen Jahren Berufserfahrung als Jurist, kannst du dich für eine Notarstelle bewerben. Du siehst, der Weg ist zwar lang, aber mit Fleiß und Ausdauer durchaus machbar.

Praktische Tipps für den Start:
- Informiere dich frühzeitig! Sprich mit Notaren in deiner Umgebung oder besuche Informationsveranstaltungen der Universitäten.
- Konzentriere dich im Jurastudium auf die relevanten Fächer. Dazu gehören beispielsweise das Zivilrecht, das Sachenrecht und das Handelsrecht.
- Suche dir frühzeitig Praktika bei Notaren! So bekommst du einen guten Einblick in den Berufsalltag.
- Bleib am Ball! Das Jurastudium ist anspruchsvoll, aber lass dich nicht entmutigen.
Notar zu werden ist sicher nicht der einfachste Berufsweg, aber es ist ein spannender und abwechslungsreicher Beruf, der viel Verantwortung mit sich bringt. Du hilfst Menschen, ihre wichtigen Entscheidungen rechtssicher zu treffen und sorgst dafür, dass alles seine Ordnung hat. Und wer weiß, vielleicht beurkundest du ja irgendwann den Kaufvertrag meines Hauses! Also, ran an die Bücher und viel Erfolg!
