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So Viel Markt Wie Möglich Soviel Staat Wie Nötig


So Viel Markt Wie Möglich Soviel Staat Wie Nötig

Ach, die Deutschen und ihre geflügelten Worte! Einer davon schwirrt mir schon lange im Kopf herum: "So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig." Klingt erstmal nach staubtrockener Wirtschaftspolitik, oder? Aber mal ehrlich, ist es nicht viel mehr als das? Ist es nicht eigentlich ein bisschen...witzig?

Ich meine, stellt euch vor: Wir sind alle auf einem riesigen Flohmarkt. Jeder hat irgendwas anzubieten. Der eine verkauft selbstgestrickte Socken, der andere getunte Rasenmäher. Und dann kommt der Staat um die Ecke. "Halt! Nicht so schnell! Wir brauchen Regeln!"

Klar, ohne Regeln gäbe es Chaos. Irgendjemand würde versuchen, gefälschte Rolex-Uhren zu verticken oder gar minderwertige Bratwürste! Igitt! Da ist der Staat dann wichtig. Er sorgt dafür, dass alles fair abläuft. Er ist der Schiedsrichter auf dem Flohmarkt des Lebens.

Aber Achtung!

Der Staat darf es aber auch nicht übertreiben. Sonst wird's ungemütlich. Stellt euch vor, der Staat regelt plötzlich, dass nur noch beige Socken verkauft werden dürfen. Oder dass Rasenmäher maximal 3 PS haben dürfen. Wer will das schon?

Da kommt das "So viel Markt wie möglich" ins Spiel. Wir wollen ja schließlich die Freiheit haben, unsere pinken Socken und unseren 10-PS-Rasenmäher anzubieten (sofern er leise ist, natürlich!). Der Markt, das sind wir alle. Unsere Wünsche, unsere Ideen, unser Erfindungsgeist. Er ist dynamisch, kreativ und manchmal auch ein bisschen verrückt.

Karl Schiller zitat: „So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig.“
Karl Schiller zitat: „So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig.“

Ich weiß, ich weiß, jetzt kommen bestimmt die Rufe: "Aber was ist mit der sozialen Gerechtigkeit? Was ist mit den Armen und Schwachen?" Keine Sorge, darum kümmert sich ja das "so viel Staat wie nötig". Der Staat kann Steuern erheben und damit Schulen bauen, Krankenhäuser finanzieren und Menschen in Not helfen.

Aber auch hier gilt: Maßhalten! Wenn der Staat zu viel wegnimmt, verliert der Flohmarkt an Schwung. Die Leute haben keine Lust mehr, Socken zu stricken oder Rasenmäher zu tunen. Weil sie denken: "Wozu die Mühe? Der Staat nimmt mir eh alles weg!"

Und jetzt kommt meine unpopuläre Meinung: Ich glaube, wir in Deutschland haben es uns manchmal ein bisschen zu gemütlich gemacht im "so viel Staat"-Bereich. Wir sind Weltmeister im Regulieren und Subventionieren. Aber ist das wirklich immer gut?

Karl Schiller zitat: „So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig.“
Karl Schiller zitat: „So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig.“

Ich finde, wir sollten uns öfter mal fragen: Brauchen wir diese Regel wirklich? Könnte der Markt das vielleicht besser regeln? Könnte mehr Wettbewerb nicht zu besseren und günstigeren Produkten führen?

Vielleicht bin ich ja naiv. Vielleicht ist das alles viel komplizierter, als ich es hier darstelle. Aber ich glaube, ein bisschen mehr "So viel Markt wie möglich" würde uns allen guttun. Es würde uns mutiger, kreativer und innovativer machen.

Europe Calling “Wie viel Staat, wie viel Markt? Was ist der wirksamste
Europe Calling “Wie viel Staat, wie viel Markt? Was ist der wirksamste

Und hey, vielleicht würden wir dann auch endlich mal ein paar wirklich coole pinke Socken auf dem Markt finden!

Also, lasst uns den Flohmarkt des Lebens feiern! Mit so viel Trubel, Vielfalt und Kreativität wie möglich. Und mit einem Staat, der uns dabei hilft, aber uns nicht erdrückt. Ein Staat, der

die Spielregeln fair gestaltet, aber nicht selbst mitspielt
. Ein Staat, der eben nur "so viel wie nötig" ist.

Was meint ihr? Bin ich komplett verrückt, oder steckt da vielleicht doch ein bisschen Wahrheit drin?

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