Seit Wann Gibt Es Veganer

Also, mal ehrlich. Seit wann gibt es eigentlich Veganer? Ich meine, so richtig, richtig? Nicht nur Leute, die mal 'ne Woche auf Käse verzichten.
Die Steinzeit-Theorie (Achtung: Ironie!)
Ich stelle mir das gerade bildlich vor: Höhlenmenschen am Lagerfeuer. Brülli, der stärkste Krieger, bringt stolz ein Mammut zur Strecke. Alle freuen sich. Nur Brunhilde in der Ecke schüttelt den Kopf. "Nein, danke," murmelt sie. "Ich esse nur Beeren und Wurzeln. Bin Veganerin." Die anderen gucken doof. Mammut ist schließlich das Instagram-Food der Steinzeit.
Okay, Spaß beiseite. Wahrscheinlich gab es in der Steinzeit keine ausgewiesenen Veganer. Überleben war wichtig. Kalorien noch wichtiger. Da hat man gegessen, was man kriegen konnte. Und das war meistens kein Tofu.
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Die Antike: Erste zarte Pflänzchen?
In der Antike, bei den alten Griechen und Römern, gab es ja schon so einige schräge Vögel. Philosophen, die sich den Kopf zerbrochen haben über das Sein und Nicht-Sein. Vielleicht war da ja schon jemand dabei, der gesagt hat: "Nee, Fleisch ist nicht so meins. Ich bleibe lieber bei Oliven und Feigen."
Aber wahrscheinlich hat der dann trotzdem mal 'ne Wurst geklaut, wenn keiner hingeguckt hat. Sagen wir mal, es gab Vorläufer. Proto-Veganer, sozusagen.

Das Mittelalter: Fastenzeit als Mini-Vegan-Challenge
Das Mittelalter war ja eine ziemlich fleischlastige Angelegenheit. Aber Moment mal! Da gab es doch die Fastenzeit! Wochenlang kein Fleisch, keine Milch, keine Eier. War das nicht eine Art unfreiwillige Vegan-Challenge? Nur halt aus religiösen Gründen, nicht aus Überzeugung.
Obwohl… vielleicht gab es ja den ein oder anderen Mönch, der die Fastenzeit so gut fand, dass er einfach dabei geblieben ist. Heimlich im Klostergarten Radieschen gemampft, während die anderen Ordensbrüder vom Braten träumten.
Die Neuzeit: Pioniere und Exzentriker
So richtig offiziell wurde es dann wohl erst in der Neuzeit. Im 19. Jahrhundert gab es in England erste vegetarische Bewegungen. Und dann, irgendwann, kam jemand auf die Idee, dass Milch und Eier ja auch nicht so cool sind. Und zack! War der Veganismus geboren.

Wahrscheinlich waren das alles so exzentrische Typen mit Bart und Sandalen. Aber hey, ohne Exzentriker würde ja gar nichts vorangehen. Danke, ihr Pioniere!
Heute: Vegan für alle (oder zumindest viele)
Und heute? Heute ist Veganismus ein Riesentrend. Supermärkte quellen über vor veganen Produkten. Es gibt vegane Kochshows, vegane Blogs, vegane Influencer. Sogar vegane Metzger! (Was für eine Ironie!)

Ich finde das ja alles ganz spannend. Aber ich muss auch sagen: Ich bin manchmal ein bisschen überfordert. Brauche ich wirklich veganen Kaviar? Und muss jede Wurst jetzt "rein pflanzlich" sein?
Ich bleibe da lieber bei meinem guten alten Käsebrötchen. Aber ich finde es toll, dass es so viele Optionen gibt. Und wer weiß, vielleicht werde ich ja auch irgendwann zum Veganer. Aber bis dahin: Prost, mit einem Glas Kuhmilch!
Unpopuläre Meinung: Ich glaube, die ersten richtigen Veganer waren heimliche Nascher. Sie haben heimlich die leckeren Sachen gegessen, während alle anderen brav ihre Karotten knabberten.
Aber mal ehrlich, wer kann schon einem Stück Schokolade widerstehen? Egal, ob vegan oder nicht.
