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Kann Man Von Einer Panikattacke Sterben


Kann Man Von Einer Panikattacke Sterben

Okay, Freunde, setzt euch. Ich erzähl euch was. Stell dir vor, du sitzt im Kino, Popcorn in der Hand, der Film fängt an – und plötzlich… BAM! Dein Herz rast wie ein Hamster im Laufrad, du schwitzt wie ein Eiswürfel in der Sahara, und du denkst: "Das ist es! Ich sterbe!" Willkommen im Club der Panikattacken-Geplagten! Aber die große Frage ist: Kann man von einer Panikattacke sterben?

Kurze Antwort: Nein. Lange, dramatische, mit ein paar Anekdoten gespickte Antwort: NEIN! (mit Ausrufezeichen, weil die Panikattacke sich ja auch mit Ausrufezeichen meldet).

Was passiert eigentlich bei einer Panikattacke?

Stell dir vor, dein Gehirn ist ein total übermotivierter Sicherheitsbeamter. Irgendwas im Film (oder im Supermarkt, oder beim Warten auf den Bus – Panikattacken sind wählerisch) löst einen Alarm aus. Dieser Alarm sagt: "Gefahr! Lebensbedrohliche Situation!" Obwohl du vielleicht nur den falschen Parkplatz gefunden hast. Dein Körper reagiert darauf mit einem Adrenalinstoß, der so heftig ist, als hättest du gerade Usain Bolt im Sprint überholt.

Das Resultat? Dein Herz rast, deine Atmung beschleunigt sich (du versuchst, die Luft zu fangen wie ein Fisch auf dem Trockenen), dir wird schwindelig, du schwitzt, du zitterst, und du hast das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Klingt spaßig, oder? (Spoiler: Ist es nicht.)

Aber: All diese Symptome sind körperliche Reaktionen auf einen psychischen Auslöser. Dein Körper bereitet sich auf Kampf oder Flucht vor, auch wenn da gar kein Tiger lauert, sondern nur der Kassierer mit dem komischen Blick.

Warum man nicht stirbt

Okay, lass uns das mal auseinandernehmen. Dein Herz rast? Ja, klar. Aber es ist ein Muskel, der dafür gemacht ist, schnell zu schlagen. Es wird nicht einfach explodieren, nur weil du Angst hast. (Obwohl es sich so anfühlt, ich weiß.) Stell dir vor, dein Herz wäre ein DJ, der gerade einen Remix spielt. Laut und schnell, aber er macht seinen Job.

Die Macht der Angst: Was bei einer Panikattacke im Körper passiert
Die Macht der Angst: Was bei einer Panikattacke im Körper passiert

Dir wird schwindelig? Das liegt daran, dass du hyperventilierst. Du atmest zu schnell und zu flach, wodurch dein Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut sinkt. Das ist nicht angenehm, aber dein Körper ist robust. Er gleicht das wieder aus. Denk an einen Ballon, den du zu schnell aufgepustet hast. Du lässt Luft ab, und alles ist wieder gut.

Du hast Angst, die Kontrolle zu verlieren? Das ist wahrscheinlich der beängstigendste Teil. Aber auch hier: Du bist nicht verrückt. Du bist nicht dabei, einen Herzinfarkt zu bekommen. Du hast "nur" eine Panikattacke. Und Panikattacken sind zwar unangenehm, aber nicht lebensbedrohlich.

Ein paar schräge Fakten und Anekdoten

* Wusstest du, dass manche Leute Panikattacken bekommen, wenn sie Achterbahn fahren? Ironisch, oder? Sie suchen den Adrenalinkick, und bekommen dann einen ungebetenen, noch heftigeren Kick.

Gesundheit: Was bei einer Panikattacke im Körper passiert - Wissen
Gesundheit: Was bei einer Panikattacke im Körper passiert - Wissen

* Ich hatte mal eine Panikattacke beim Bäcker. Ich stand in der Schlange, wollte nur ein Brötchen kaufen, und plötzlich… Boom! Ich habe dann panisch sechs Brötchen gekauft und bin geflüchtet. Keine Ahnung, warum. Vielleicht dachte mein Unterbewusstsein, ich könnte mich mit Kohlenhydraten verteidigen?

* Es gibt Studien, die zeigen, dass Achtsamkeitsübungen und Atemtechniken wirklich helfen können, Panikattacken zu reduzieren. Also, wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, dass es losgeht: Tief durchatmen. Stell dir vor, du bist ein meditierender Ninja.

Was du tun kannst

Auch wenn Panikattacken nicht tödlich sind, sind sie trotzdem beschissen. Hier ein paar Tipps, was du tun kannst, wenn dich eine überfällt:

So können Außenstehende bei einer Panikattacke helfen
So können Außenstehende bei einer Panikattacke helfen

* Atmen: Langsam und tief. Konzentriere dich darauf, ein paar Mal tief in den Bauch ein- und auszuatmen. Zähl dabei. Das lenkt ab und beruhigt.

* Realität checken: Sag dir selbst, dass es "nur" eine Panikattacke ist. Dass du das schon öfter erlebt hast und dass es vorbeigehen wird.

* Konzentriere dich auf etwas in deiner Umgebung: Beschreibe, was du siehst, hörst, riechst, schmeckst, fühlst. Das holt dich aus deinem Kopf.

Was bei einer Panikattacke im Körper passiert
Was bei einer Panikattacke im Körper passiert

* Sprich mit jemandem: Wenn du regelmäßig Panikattacken hast, sprich mit deinem Arzt oder einem Therapeuten. Es gibt Hilfe! Und es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen. Im Gegenteil: Es ist mutig!

Also, liebe Freunde, das nächste Mal, wenn euch eine Panikattacke überfällt: Keine Panik (Wortwitz beabsichtigt!). Ihr werdet nicht sterben. Ihr werdet euch danach vielleicht fühlen, als hättet ihr einen Marathon mit einem Elefanten auf dem Rücken gelaufen, aber ihr werdet überleben. Und vielleicht, nur vielleicht, könnt ihr danach über die absurde Situation lachen.

Und denkt daran: Ihr seid nicht allein. Viele Menschen erleben Panikattacken. Und gemeinsam sind wir stark – auch gegen übermotivierte Gehirn-Sicherheitsbeamte!

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