Ist Fieber Ein Gutes Zeichen

Kennen Sie das auch? Man fühlt sich schlapp, der Kopf brummt und die Nase läuft. Und dann, beim Fiebermessen, die Überraschung: 38,5 Grad! Panik? Nicht unbedingt! Denn Fieber, obwohl unangenehm, kann auch ein gutes Zeichen sein – ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper kämpft und hart arbeitet, um Sie wieder gesund zu machen.
Wir Menschen neigen dazu, uns sofort Sorgen zu machen, wenn die Körpertemperatur steigt. Schließlich assoziieren wir Fieber oft mit Krankheit und Schwäche. Aber im Grunde ist Fieber eine hochwirksame Abwehrstrategie unseres Körpers. Es ist wie ein innerer Thermostat, der hochgedreht wird, um Viren und Bakterien das Leben schwer zu machen. Viele Krankheitserreger können sich bei höheren Temperaturen nicht so gut vermehren, was Ihrem Immunsystem einen entscheidenden Vorteil verschafft.
Der Zweck des Fiebers ist also, die körpereigenen Abwehrkräfte zu unterstützen. Indem die Temperatur erhöht wird, werden bestimmte Prozesse beschleunigt, beispielsweise die Produktion von Antikörpern und die Aktivität von Fresszellen, die Krankheitserreger unschädlich machen. Fieber ist also nicht die Krankheit selbst, sondern ein Symptom, das uns signalisiert, dass unser Körper aktiv gegen eine Infektion vorgeht.
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Fieber tritt häufig im Zusammenhang mit Erkältungen, Grippe oder anderen Infektionen auf. Es kann aber auch nach Impfungen oder bei Entzündungen auftreten. Bei Kindern ist Fieber besonders häufig, da ihr Immunsystem noch nicht so ausgereift ist wie bei Erwachsenen. Wichtig ist, dass man Fieber richtig interpretiert und entsprechend handelt.
Wie können wir Fieber also effektiver "genießen" – oder zumindest besser damit umgehen? Zunächst einmal: Ruhe ist das A und O! Geben Sie Ihrem Körper die Zeit und Energie, die er braucht, um die Infektion zu bekämpfen. Trinken Sie ausreichend, um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen. Lauwarme Wadenwickel können helfen, das Fieber etwas zu senken, aber übertreiben Sie es nicht, denn zu schnelles Senken kann den Körper zusätzlich belasten.

Und wann sollte man zum Arzt gehen? Wenn das Fieber sehr hoch ist (über 40 Grad), länger als drei Tage anhält oder mit anderen besorgniserregenden Symptomen wie starken Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit oder Atemnot einhergeht, ist ein Arztbesuch ratsam. Auch bei Babys und Kleinkindern sollte man bei Fieber lieber einmal mehr den Arzt konsultieren.
Denken Sie also das nächste Mal, wenn das Thermometer steigt, daran: Fieber ist nicht unbedingt Ihr Feind. Es ist ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper auf Hochtouren arbeitet, um Sie gesund zu halten. Unterstützen Sie ihn dabei mit Ruhe, Flüssigkeit und der richtigen Behandlung, und bald werden Sie sich wieder besser fühlen!
