Inhaltsangabe Romeo Und Julia

Also, mal ehrlich, wer hat Romeo und Julia wirklich verstanden? Oder noch besser, wer findet das Ende nicht total bescheuert? Ich sag's ja nur...
Die Kurzfassung für Lesefaule
Okay, also im Grunde ist es eine Teenie-Romanze. Aber mit Dolchen. Und Gift. Und gaaanz viel Drama. Stell dir vor, deine Eltern hassen die Eltern deines Schwarms. Und zwar richtig doll. Jetzt tu so, als wäre das die wichtigste Sache der Welt. Das ist Romeo und Julia.
Da sind also die Montagues und die Capulets. Die hassen sich. Warum? Keine Ahnung. Irgendwas mit alten Beleidigungen und Stolz, würde ich tippen. So wie bei Familien, die sich wegen dem Gartenzaun streiten. Nur mit mehr Schwertern.
Must Read
Romeo sieht Julia, Romeo verliebt sich...
Romeo, ein Montague-Junge, crasht eine Party der Capulets. Uncool, Romeo, uncool. Dort sieht er Julia. BÄM! Liebe auf den ersten Blick. Ich persönlich glaube ja, dass es eher an Julias wunderschönen Augenbrauen lag, aber gut.
Sie tauschen ein paar geschwollene Liebesschwüre aus. Ich meine, wer redet so? "O Romeo, Romeo! Warum bist du Romeo?" Klingt eher nach Verwirrung als nach Verliebtheit, wenn du mich fragst. Aber egal. Sie sind halt jung und dramatisch.

Heimliche Hochzeit und ein bisschen Mord
Sie beschließen, heimlich zu heiraten. Klar, warum auch nicht? Scheint ja die logischste Lösung zu sein, wenn deine Familien sich hassen. Ein netter Mönch namens Bruder Lorenzo hilft ihnen dabei. Ich frage mich ja, was der sich dabei gedacht hat. "Jau, das wird sicher gut gehen!"
Dann passiert's: Romeo gerät in eine Schlägerei und tötet Julias Cousin Tybalt. Ups. Jetzt ist Romeo nicht nur ein unerwünschter Gast, sondern auch ein Mörder. Er wird verbannt. Dramatisch!
Julia soll verheiratet werden!
Julias Eltern (die offensichtlich keine Ahnung von der heimlichen Hochzeit haben) wollen sie mit Paris verheiraten. Paris scheint ein netter Kerl zu sein. Schade für ihn. Julia verzweifelt.

Bruder Lorenzo hat natürlich wieder eine glorreiche Idee. Julia soll einen Schlaftrunk nehmen, der sie wie tot aussehen lässt. Dann wird Romeo benachrichtigt, sie aus dem Grab holen und sie können zusammen abhauen. Klingt narrensicher, oder?
Das große Missverständnis
Natürlich geht alles schief. Romeo bekommt die Nachricht nicht. Stattdessen erfährt er, dass Julia tot ist. Er reitet zurück nach Verona, geht zum Grab und…

Jetzt kommt der Teil, der mich so aufregt! Romeo findet Julia (die eigentlich nur schläft). Er denkt, sie ist tot. Was macht er? Er trinkt Gift. Okay, logisch.
Julia wacht auf. Sie sieht Romeo tot neben sich. Was macht sie? Sie nimmt seinen Dolch und ersticht sich. Doppeltes Ups.
Das Ende vom Lied (und warum ich es hasse)
Die Familien kommen an und finden die beiden toten Teenager. Sie realisieren endlich, wie dumm ihr Hass war. Tränen fließen. Friede, Freude, Eierkuchen.

ABER WARUM ZUM TEUFEL musste das so enden? Klar, es ist tragisch. Aber ist es auch klug? Hätten sie nicht einfach mal miteinander REDEN können? Oder wenigstens eine SMS schicken ("Bin nur am Schlafen, keine Panik!")?
Ich sage ja nur: Romeo und Julia ist eine Geschichte über naive Teenager, die schlechte Entscheidungen treffen. Und über Erwachsene, die noch schlechtere treffen. Und ein bisschen über Gift. Und Dolche. Aber vor allem ist es eine Geschichte, die viel kürzer hätte sein können, wenn jemand mal ein bisschen nachgedacht hätte. Mein unbeliebte Meinung?
Vielleicht sollte man lieber Hamlet lesen. Oder was lustiges, wie Ein Sommernachtstraum.
