Ich Weiß Nicht Was Ich Essen Soll

Hey! Kennst du das? Ich weiß nicht was ich essen soll! Es ist echt zum Verzweifeln, oder?
Da stehst du vor dem Kühlschrank, Tür sperrangelweit offen, und... Nichts. Absolut nichts, was dich anspringt. Ist das nicht das schlimmste Gefühl überhaupt? Also, abgesehen davon, wenn du deine Schlüssel verlierst oder so. Aber kulinarisch gesehen – absolute Katastrophe!
Okay, lass uns mal brainstormen. Was könnte man denn theoretisch essen?
Must Read
Pizza? Klar, Pizza geht immer. Aber... schon wieder Pizza? Fühlt sich irgendwie nach Kapitulation an, oder? So nach dem Motto: "Ich hab aufgegeben, das Leben ist hart, hier ist meine Bestellung für eine Margherita mit extra Käse."
Nudeln? Könnte man machen. Aber mit was? Pesto? Schon wieder? Tomatensoße? Gähn. Carbonara? Uff, das ist schon wieder so viel Arbeit, für so wenig... sagen wir mal "Ertrag". Und danach fühlst du dich auch immer wie ein gestrandeter Wal, oder?

Vielleicht... Salat? Jaaaa, super Idee. Super gesunde Idee. Aber...ehrlich? Wer hat denn bitte Lust auf Salat, wenn er eigentlich was richtig Leckeres will? Das ist doch eher so eine "Ich bereue meine Lebensentscheidungen"-Mahlzeit. Nicht heute!
Ich meine, das Problem ist ja nicht nur, was man essen soll, sondern auch, wie viel Aufwand es machen darf, oder? Ich mein, wer hat schon Bock, stundenlang in der Küche zu stehen, um dann festzustellen, dass das Essen zwar okay ist, aber nicht wirklich befriedigend?
Und dann gibt es ja auch noch die moralische Komponente, nicht wahr? Will man wirklich schon wieder was Ungesundes essen? Sollte man nicht mal wieder was für seine Gesundheit tun? Aber gleichzeitig...verdammt, will ich jetzt wirklich schon wieder Verzicht üben? Mein innerer Schweinehund schreit nach Pommes!

Die Lösung? (Vielleicht...)
Also, was tun? Ich hab da so ein paar Ideen, die mir in solchen Momenten helfen. Vielleicht helfen sie dir ja auch:
1. Die "Inventur-Methode": Mach eine richtige Bestandsaufnahme im Kühlschrank. Nicht nur kurz drüber schauen. Sondern wirklich alles rausnehmen und gucken. Vielleicht entdeckst du ja was, das du schon vergessen hattest? So eine einsame Paprika, die darauf wartet, gerettet zu werden? Eine Dose Thunfisch, die nach Abenteuer schreit?

2. Die "Resteverwertung": Was ist noch da vom Vortag? Kann man daraus vielleicht noch was zaubern? Ein Omelett mit Gemüseresten? Eine schnelle Suppe aus übrig gebliebenem Reis und Gemüse?
3. Die "Inspiration holen": Schau mal kurz auf Instagram oder Pinterest. Aber nicht zu lange, sonst verlierst du dich im Food-Porn und fühlst dich am Ende nur noch schlechter. Aber vielleicht springt dich ja eine Idee an, die du dann schnell und einfach umsetzen kannst.
4. Die "Einfach mal machen": Manchmal hilft es, einfach anzufangen. Irgendwas schnibbeln, irgendwas anbraten, irgendwas würzen. Oft entwickelt sich dann von ganz alleine ein Gericht. Vertrau einfach mal dem Prozess!

5. Die "Ausgehen"-Option: Ok, ok, ich weiß. Das ist nicht immer eine Option (Geld, Zeit, Faulheit...). Aber manchmal ist es die einzig vernünftige Lösung. Einfach mal den Herd auslassen und sich verwöhnen lassen. Muss ja nicht gleich ein Sterne-Restaurant sein. Ein Döner tut's auch!
Und das allerwichtigste: Sei nicht zu streng mit dir selbst! Es ist okay, wenn du mal nicht weißt, was du essen sollst. Es ist okay, wenn du dich für die Pizza entscheidest. Hauptsache, du genießt es!
Denn am Ende des Tages ist Essen ja nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch ein Stück Lebensqualität, oder? Also, lass es dir schmecken – was auch immer es am Ende wird! Und falls du immer noch ratlos bist... schreib mir! Vielleicht haben wir ja zusammen die Erleuchtung! 😉
