Ich Höre Mein Wecker Nicht

Okay, mal ehrlich: Wer kennt das nicht? Letzten Samstag. Der Wecker klingelt. Eigentlich. Aber irgendwas in meinem Gehirn hat beschlossen, dass 7:00 Uhr morgens eine komplett irrelevante Zeit ist. Ich wache auf. 10:30 Uhr. Panik! Brunch mit den Mädels...komplett verpasst! Und die Eggs Benedict waren schon bestellt... Heul.
Das führt mich zu einer existenziellen Frage, die uns alle betrifft: Warum. Höre. Ich. Meinen. Wecker. Nicht?!
Der lautlose Feind: Schlaf
Logische Antwort, oder? Wir schlafen. Aber es ist komplizierter. Es geht nicht nur darum, dass wir bewusstlos sind. Unser Schlaf ist in Zyklen unterteilt. Und wenn der Wecker genau dann klingelt, wenn wir tief und fest in REM-Schlaf versunken sind...tja, dann ist es, als würde er in einem Paralleluniversum klingeln. Total irrelevant. Und unser Gehirn, das kleine Schlitzohr, entscheidet einfach: "Nö. Ignorieren wir."
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Kleiner Tipp: Schlaf-Apps, die deinen Schlaf tracken und dich im optimalen Moment wecken, könnten helfen. Hab's noch nicht ausprobiert, aber klingt vielversprechend, oder?
Die Sache mit der Gewohnheit
Okay, Hand aufs Herz: Wie viele von uns haben einen Weckton, den sie schon seit JAHREN benutzen? Ich gestehe! Bei mir ist es ein ziemlich generischer Alarm, den vermutlich die Hälfte der Menschheit auch hat. Das Problem? Unser Gehirn stumpft ab. Es lernt, diesen Ton zu ignorieren, ihn als Hintergrundgeräusch abzutun. Er wird...unsichtbar. Lautlos. Der Wecker wird zum Ninja des Nicht-Aufwachens.

Also: Weckton ändern! Sofort! Und zwar am besten jede Woche. Macht's wie ich: Ich nehm jetzt immer ein zufälliges Tiergeräusch. Letzte Woche war's ein brüllender Löwe. Hat funktioniert (aber die Nachbarn waren leicht irritiert...).
Die Lautstärke-Lüge
Klar, lauter ist besser, richtig? Nicht unbedingt. Wenn der Wecker zu laut ist, wecken wir uns zwar auf, aber wir sind auch total gerädert und genervt. Außerdem gewöhnt sich unser Gehirn auch an die hohe Lautstärke. Es ist ein Teufelskreis!

Versuch's mal mit einem Wecker, der langsam lauter wird. Oder, noch besser: Ein Lichtwecker! Die simulieren den Sonnenaufgang und wecken dich sanft mit Licht. Klingt nach Wellness-Urlaub, oder?
Der Standort-Trick
Wo steht dein Wecker? Direkt neben dem Bett? Bequem, aber fatal. Wenn du ihn einfach im Halbschlaf ausschalten kannst, ohne aufstehen zu müssen, ist das Spiel verloren. Stell ihn ans andere Ende des Zimmers! Dann musst du dich aus dem Bett quälen, um ihn auszuschalten. Und wenn du schon mal stehst, kannst du auch gleich wach bleiben. Genial, oder? (Okay, manchmal renne ich dann einfach wieder zurück ins Bett...aber immerhin habe ich mich bewegt!).

Die mentale Vorbereitung
Klingt komisch, ist aber so: Unser Kopf spielt eine riesige Rolle. Wenn wir schon am Abend mit dem Gedanken ins Bett gehen, dass wir den Wecker eh nicht hören werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit dafür auch viel größer. Positives Denken! Sag dir selbst: "Ich werde morgen früh aufwachen und die Welt rocken!" (Auch wenn du eigentlich nur zur Arbeit musst...).
Side Note: Vielleicht hilft auch eine Tasse Baldrian-Tee am Abend? Beruhigt die Nerven und macht dich müde. Aber Achtung: Könnte auch dazu führen, dass du NOCH tiefer schläfst und den Wecker NOCH weniger hörst... Versuch macht klug!

Das große Fazit
Es gibt keine Patentlösung, warum wir unseren Wecker manchmal nicht hören. Es ist eine Kombination aus Schlafzyklen, Gewohnheit, Lautstärke und unserer mentalen Einstellung. Aber mit ein paar Tricks und Kniffen können wir die Chancen erhöhen, dass wir pünktlich (oder zumindest halbwegs pünktlich) aufwachen.
Also, probiert's aus! Weckton ändern, Standort wechseln, positiv denken...und wenn alles nichts hilft: Schmeiß den Wecker aus dem Fenster! (Nein, bitte nicht wirklich. Das ist schlecht für die Umwelt und für den Wecker...).
Viel Glück beim Aufwachen! Und erzählt mal: Welche Tricks habt ihr, um den Wecker nicht zu überhören?
