Fifty Shades Of Grey Musik Teil 2

Wisst ihr, ich war letztens auf einer Hochzeit. Wunderbare Location, tolles Essen, aber dann... diese Musik. Ihr wisst schon, die Art von Musik, bei der man sich fragt, ob der DJ wirklich verstanden hat, dass es sich um eine Hochzeit und nicht um eine Szene aus einem Softporno handelt. Hat mich irgendwie an den Soundtrack von Fifty Shades of Grey erinnert. Und das brachte mich zum Nachdenken... Zeit für Teil 2 meiner musikalischen Abenteuer durch Christian Greys Welt!
Nachdem wir uns im ersten Teil schon ein bisschen mit den musikalischen Vorlieben (oder besser gesagt, den offensichtlichen Klischees) von Mr. Grey auseinandergesetzt haben, wollen wir heute tiefer eintauchen. Denn Leute, Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe, der zweite Film, hat auch musikalisch einiges zu bieten – und damit meine ich nicht nur weitere seichte Popsongs.
Mehr als nur Schmusesongs?
Okay, okay, es gibt immer noch viele Schmusesongs. Davon kommen wir nicht weg. Aber es gibt auch ein paar interessante Tracks, die das Ganze ein bisschen...würzen. Zum Beispiel "Not Afraid Anymore" von Halsey. Ein düsterer, elektronischer Track, der irgendwie die innere Zerrissenheit von Anastasia Steele widerspiegelt. Findet ihr nicht auch? Oder bilde ich mir das nur ein?
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Dann hätten wir da noch "I Don't Wanna Live Forever" von Zayn und Taylor Swift. Ja, ich weiß, Pop-Mainstream in Reinkultur. Aber hey, der Song hat Ohrwurm-Potenzial und passt thematisch irgendwie zu der On-Off-Beziehung der beiden Protagonisten. Außerdem, seid mal ehrlich, wer von euch hat diesen Song nicht heimlich im Auto mitgesungen? 😉
Kleiner Exkurs: Ich frage mich ja immer, ob die Künstler, die an solchen Soundtracks mitwirken, sich die Filme wirklich komplett ansehen. Oder bekommen sie nur die Szenen, zu denen ihre Songs passen sollen? "Hier, Frau Swift, wir brauchen was für eine romantische Szene im Penthouse, während Mr. Grey Ana einen Diamanten schenkt." Ich stell mir das urkomisch vor.

Der Soundtrack als Spiegelbild der Handlung
Was den Soundtrack von Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe so interessant macht, ist, dass er versucht, die verschiedenen Facetten der Beziehung zwischen Christian und Ana widerzuspiegeln. Die romantischen, die leidenschaftlichen, aber auch die düsteren und konfliktreichen. Ob das gelingt, ist natürlich Geschmackssache. Aber man kann dem Soundtrack nicht absprechen, dass er versucht, mehr zu sein als nur eine Aneinanderreihung von seichten Popsongs.
Neben den bereits erwähnten Songs gibt es noch ein paar weitere Tracks, die erwähnenswert sind. Zum Beispiel "Pray" von JRY feat. Roofeeo, ein weiterer düsterer, elektronischer Track, der irgendwie die Spannung und das Unbehagen in der Beziehung zwischen Christian und Ana unterstreicht. Und natürlich dürfen wir die klassischen Orchestral-Stücke nicht vergessen, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn es so richtig dramatisch wird. Ihr wisst schon, wenn Christian wieder mal eifersüchtig ist oder Ana ein Geheimnis entdeckt.

Achtung, kleine Ironie: Apropos dramatisch... Manchmal habe ich das Gefühl, die orchestralen Klänge wurden nur eingebaut, um den Film ein bisschen... seriöser wirken zu lassen. Als ob man sagen wollte: "Hey, das ist nicht nur ein Softporno, das ist...Softporno mit Anspruch!"
Fazit: Ein Soundtrack für Fans (und guilty pleasures)
Der Soundtrack von Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe ist sicherlich kein Meisterwerk der Musikgeschichte. Aber er ist ein Soundtrack, der funktioniert. Er passt zum Film, er unterstreicht die Stimmung und er bietet ein paar interessante musikalische Momente. Ob man ihn mag oder nicht, ist natürlich Geschmackssache. Aber ich denke, er hat seinen Zweck erfüllt. Und hey, wer hat nicht ab und zu mal ein Guilty Pleasure? 😉
Also, was denkt ihr? Hat euch der Soundtrack von Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe gefallen? Oder habt ihr lieber Kopfhörer aufgesetzt und eure eigene Musik gehört, während ihr den Film gesehen habt? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
