Delonghi Esam 5500 Wasser In Der Auffangschale

Leute, Leute, ich muss euch was erzählen! Ich schwöre, meine DeLonghi ESAM 5500 wollte mich fertigmachen. Oder zumindest unter Wasser setzen. Ich saß da, ganz gemütlich mit meinem Laptop, bereit für eine epische Kaffee-Session, und plötzlich… Plansch!
Wasser. In. Der. Auffangschale. Nicht nur so ein bisschen, nein, eine veritable Mini-Lagune. Ich dachte erst, ich hätte geträumt und versehentlich meinen Goldfisch in die Küche verlegt. Aber nein, da war sie, meine treue (hust) DeLonghi, fleißig am Wasserspeien. Kennt ihr das? Dieses Gefühl, wenn Technologie sich gegen euch verschwört?
Die große Überschwemmung – Ursachenforschung
Okay, Panik runterfahren. Tief durchatmen. Sherlock Holmes Hut aufsetzen. Was zur Hölle war hier los? Ich hab dann mal gegoogelt, und was ich da gefunden habe, war… sagen wir mal… ernüchternd. Anscheinend ist dieses “Wasser in der Auffangschale”-Phänomen bei der ESAM 5500 so normal, dass es schon fast ein Feature ist. Man könnte meinen, DeLonghi verkauft Kaffeemaschinen mit eingebautem Zimmerbrunnen.
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Es gibt da verschiedene Verdächtige:
- Das Kondenswasser: Klingt harmlos, ist aber der Hauptschuldige. Die Maschine ist innen heiß, die Küche vielleicht etwas kühler… Physikunterricht anyone? Das Wasser kondensiert und landet – wo auch sonst – in der Auffangschale. Angeblich ist das normal. Ich sag ja, Feature!
- Das Spülen: Die ESAM 5500 ist ein reinlicher Typ. Sie spült sich nach jedem Ein- und Ausschalten. Das ist löblich, keine Frage, aber das Spülwasser muss ja auch irgendwo hin. Richtig, in die Auffangschale.
- Die Brühgruppe: Hier wird's tricky. Wenn die Brühgruppe (das Herzstück der Maschine) undicht ist, dann landet einiges von dem kostbaren Kaffee-Wasser direkt in der Auffangschale, bevor es überhaupt den Kaffee erreicht. Das ist wie ein Marathonläufer, der auf halber Strecke seinen ganzen Energie-Drink verschüttet. Nicht gut!
- Die Dichtungen: Gummiringe, kleine Helfer, große Wirkung. Wenn die porös oder kaputt sind, dann suppt es überall. Stellt euch vor, eure Zähne sind die Dichtungen und Kaffee ist euer Frühstück… ihr würdet auch einiges daneben kippen, oder?
Die Reparatur-Odyssee (oder: Wie ich fast zum Klempner wurde)
Nachdem ich die potenziellen Übeltäter identifiziert hatte, ging's ans Eingemachte: Reparieren! Ich bin ja handwerklich eher… unbegabt. Sagen wir mal so: Ich habe mal versucht, ein IKEA Regal aufzubauen, und am Ende hatte ich mehr Schrauben übrig als Regalbretter. Aber was muss, das muss.

Erster Schritt: Die Brühgruppe checken. Die lässt sich zum Glück relativ einfach rausnehmen. Hab sie sauber gemacht, gefettet (ja, gefettet! Klingt komisch, ist aber so. Googelt “DeLonghi Brühgruppe fetten”, ihr werdet staunen!). Hat geholfen… für einen Tag. Dann kam das Wasser wieder.
Zweiter Schritt: Dichtungen checken. Ich hab mir ein Reparaturset bestellt. Das sah aus wie ein kleines Medizinköfferchen für Kaffeemaschinen. Mit Pinzetten und Mini-Schraubenziehern. Ich fühlte mich wie ein Herzchirurg… nur dass ich statt einem Herzen eine Brühgruppe vor mir hatte. Das Austauschen war fummelig, aber mit viel Geduld (und einem YouTube-Tutorial) hab ich's hinbekommen.

Dritter Schritt (der letzte Ausweg): Entkalken! Ja, auch wenn es nicht direkt mit dem Wasser in der Auffangschale zu tun hat, kann Verkalkung die ganze Maschine lahmlegen. Also, rein mit dem Entkalker und hoffen, dass es hilft.
Das Happy End (mit einem Augenzwinkern)
Und was soll ich sagen? Es hat funktioniert! Die Mini-Lagune in meiner Küche ist verschwunden. Meine DeLonghi ESAM 5500 ist (vorerst) wieder brav. Ich habe gelernt: Kaffeemaschinen sind wie kleine Diven. Sie brauchen Aufmerksamkeit, Pflege und manchmal ein bisschen Zuneigung (oder rohe Gewalt, je nachdem).

Wichtiger Tipp: Wenn ihr auch das Problem habt, dass eure DeLonghi Wasser in der Auffangschale produziert, dann gebt nicht gleich auf! Googelt, schaut euch Tutorials an und versucht, die Ursache zu finden. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die man selbst beheben kann. Und wenn alles nichts hilft, dann ruft den Profi. Aber hey, vielleicht entdeckt ihr ja auch eure verborgene Leidenschaft für Kaffeemaschinen-Reparatur.
Und falls nicht: Hauptsache, der Kaffee schmeckt! Prost!
P.S.: Ich hab jetzt übrigens immer einen kleinen Eimer neben der Maschine stehen. Nur für alle Fälle. Man weiß ja nie…
