Bilder Von Neurodermitis Im Gesicht

Okay, liebe Leute, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal im Spiegel gestanden und gedacht: "Au weia, was ist denn DA passiert?!" Manchmal ist es nur ein Pickel, manchmal ein Sonnenbrand, aber manchmal... manchmal ist es Neurodermitis. Und wenn die sich im Gesicht breit macht, dann ist der Spaß vorbei. Oder etwa doch nicht?
Der rote Fleck im Rampenlicht
Stellt euch vor, ihr habt ein wichtiges Date. Oder ein Vorstellungsgespräch. Oder einfach nur einen Tag, an dem ihr euch mal richtig gut fühlen wollt. Und dann – BÄM! – prangt da dieser rote Fleck auf der Wange, der Stirn oder rund um die Augen. Und er juckt! Ach, wie er juckt! Manchmal habe ich das Gefühl, mein Gesicht will mir eine geheime Botschaft in Morsecode übermitteln – und die lautet: "KRATZ MICH!"
Natürlich versuche ich dann, cool zu bleiben. Ich erinnere mich an all die Ratgeber-Artikel, die ich gelesen habe. Nicht kratzen! Feuchtigkeitspflege! Stress vermeiden! Aber wisst ihr was? Manchmal hilft das alles nichts. Manchmal gewinnt der rote Fleck einfach. Und dann stehe ich da, im Badezimmer, und fühle mich wie ein pubertierender Teenager, der gerade seinen ersten Akne-Ausbruch erlebt.
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Aber dann, irgendwann, kommt der Punkt, an dem ich anfange, die Sache mit Humor zu nehmen. Denn was soll man auch sonst tun? Sich den ganzen Tag verkriechen? Niemals! Ich habe beschlossen, meinen Neurodermitis-Flecken Namen zu geben. Mein aktueller Fleck auf der Stirn heißt "Bernd". Bernd ist zwar lästig, aber irgendwie auch ein Teil von mir. Und er hat definitiv Charakter!
Bernd und seine Freunde
Ich weiß, es klingt verrückt. Aber es hilft! Wenn ich Bernd im Spiegel sehe, dann sage ich ihm: "Na, Bernd, alter Freund, heute mal wieder besonders rot, was?" Und dann muss ich grinsen. Und wenn ich grinse, dann sieht die Welt schon ein bisschen besser aus. Und Bernd auch. Vielleicht.

Natürlich ist Neurodermitis im Gesicht kein Zuckerschlecken. Es ist unangenehm, es ist manchmal schmerzhaft, und es kann das Selbstbewusstsein ganz schön untergraben. Aber es muss nicht unser Leben bestimmen. Wir können lernen, damit umzugehen. Wir können uns gute Hautpflegeprodukte suchen, die uns helfen. Wir können Stress reduzieren (auch wenn das leichter gesagt ist als getan). Und wir können uns erlauben, auch mal zu lachen. Über uns selbst. Und über Bernd.
Ich habe auch gelernt, dass ich nicht allein bin. Wenn ich offen über meine Neurodermitis spreche, dann bekomme ich oft überraschende Reaktionen. Viele Leute sagen: "Ach, das kenne ich! Ich habe das auch." Und plötzlich fühle ich mich nicht mehr so isoliert. Plötzlich bin ich Teil eines großen, roten Flecken-Clubs. Und das ist doch irgendwie tröstlich.

Ich erinnere mich an ein besonders peinliches Erlebnis. Ich war auf einer wichtigen Konferenz, und natürlich hatte Bernd beschlossen, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Er war knallrot, er juckte wie verrückt, und ich hatte das Gefühl, alle starren mich an. In der Kaffeepause sprach mich dann eine Kollegin an. "Du hast aber eine ganz schön trockene Haut", sagte sie. "Hast du schon mal Sheabutter probiert?" Ich musste lachen. Und dann erzählte ich ihr von Bernd. Und sie erzählte mir von ihrem eigenen kleinen Flecken-Monster. Und wir lachten zusammen. Und in diesem Moment fühlte ich mich einfach nur menschlich.
Die Macht der Akzeptanz
Vielleicht ist das die wichtigste Lektion, die ich aus meiner Erfahrung mit Neurodermitis im Gesicht gelernt habe: Akzeptanz. Nicht nur die Akzeptanz meines Hautzustands, sondern auch die Akzeptanz meiner selbst. Ich bin nicht perfekt. Mein Gesicht ist nicht perfekt. Aber das ist okay. Ich bin trotzdem liebenswert. Und das gilt für uns alle.
Also, das nächste Mal, wenn ihr im Spiegel steht und ein roter Fleck euch anstarrt, dann denkt an Bernd. Und lächelt. Denn auch wenn es im ersten Moment vielleicht nicht so aussieht: Neurodermitis im Gesicht kann auch eine Quelle des Humors, der Stärke und der Verbundenheit sein. Und wer weiß, vielleicht lernt ihr ja sogar, euren eigenen kleinen Flecken-Freunden Namen zu geben.
