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Audi A6 Avant 3.0 Tdi Quattro 2016 Probleme


Audi A6 Avant 3.0 Tdi Quattro 2016 Probleme

Also, hört mal zu, ich erzähl euch was. Es geht um den Audi A6 Avant 3.0 TDI Quattro, Baujahr 2016. Klingt erstmal nach dem heiligen Gral der Kombis, oder? Familienkutsche mit Dampf, Platz für drei Kinder, zwei Hunde und das komplette Ikea-Sortiment – alles kein Problem!

Aber, und jetzt kommt das große ABER, jedes rosarote Wölkchen hat auch seine dunklen Flecken. Und beim A6 Avant 3.0 TDI, sagen wir mal, die Flecken sind manchmal so groß, dass man sich fragt, ob die Wolke nicht doch eher ein schwerölverschmutzter Vogelschwarm war.

Der Motor – Kraftpaket mit kleinen Macken

Klar, der 3.0 TDI brummt wie ein zufriedener Bär nach einem Honigtopf. Leistung satt, da kann man nicht meckern. Aber Achtung, liebe Freunde! Diese Kraft kommt nicht immer ohne Nebenwirkungen. Stichwort: Injektoren. Die kleinen Dinger sind dafür zuständig, den Diesel fein zerstäubt in die Brennräume zu spritzen. Und wenn die mal 'ne Macke haben, dann hustet der Motor, nagelt wie ein alter Traktor und verbraucht gefühlt mehr Sprit als ein Space Shuttle beim Start.

Und dann wäre da noch die Steuerkette. Klingt harmlos, ist aber ein potenzieller Albtraum. Die Kette verbindet die Kurbelwelle mit den Nockenwellen und sorgt dafür, dass die Ventile im richtigen Moment auf und zu gehen. Wenn die Kette sich längt (was bei einigen Modellen gerne mal passiert), dann stimmt die ganze Synchronisation nicht mehr. Die Folge? Rasselnde Geräusche, Leistungsverlust und im schlimmsten Fall ein kapitaler Motorschaden. Und wer will schon einen Motorschaden? Ich nicht, du nicht, und der nette Herr im Audi-Service erst recht nicht!

Übrigens, wusstet ihr, dass die Steuerkette beim 3.0 TDI hinten am Motor verbaut ist? Das bedeutet: Um die zu wechseln, muss der Motor raus! Rechnet mal hoch, was der Spaß kostet. Tipp: Es ist mehr als ein Wochenende in Las Vegas… ohne Jetons, versteht sich.

Audi A6 Avant 40 TDI quattro S tronic | ReStart-AUTO
Audi A6 Avant 40 TDI quattro S tronic | ReStart-AUTO

Das Getriebe – Schaltzentrale mit Eigenleben

Das Getriebe, meist eine 7-Gang S-Tronic, ist an sich 'ne feine Sache. Schaltvorgänge butterweich, schnell und effizient. Aber auch hier gilt: Perfektion ist langweilig, also bauen wir ein paar Macken ein! Häufige Probleme sind ruckartiges Schalten, verzögertes Ansprechen und im schlimmsten Fall Getriebeschäden. Besonders beim Anfahren am Berg oder beim Rangieren kann es schon mal zu "Ich-weiß-nicht-genau-was-ich-tun-soll"-Momenten kommen.

Und dann noch die Mechatronik. Das ist quasi das Gehirn des Getriebes. Wenn das Gehirn aber mal einen Kurzschluss hat, dann spinnt das ganze Getriebe. Dann wechselt die Gänge, wie es gerade lustig ist, oder verweigert den Dienst komplett. Dann steht man da, am Berg, und der Audi denkt sich: "Nö, heute nicht."

Der Allradantrieb – Quattro, aber nicht immer unauffällig

Der legendäre Quattro-Antrieb! Der sorgt dafür, dass man auch bei Eis und Schnee noch die Kontrolle behält. Zumindest theoretisch. In der Praxis kann es aber auch hier zu Problemen kommen. Das Verteilergetriebe ist ein gern gesehener Gast in den Werkstätten. Wenn das mal den Geist aufgibt, dann ist der Allradantrieb futsch. Dann hat man einen teuren Fronttriebler. Und das will ja auch keiner!

Audi A6 Avant 3.0 TDI quattro im Test
Audi A6 Avant 3.0 TDI quattro im Test

Und dann wären da noch die Antriebswellen. Die übertragen die Kraft vom Getriebe auf die Räder. Und wenn die Gelenke ausgeschlagen sind, dann knarzt und poltert es beim Lenken wie in einem alten Piratenschiff. Arrr!

Elektronik – Licht und Schatten

Moderne Autos sind voll mit Elektronik. Und das ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits hat man jede Menge Komfortfunktionen, andererseits kann auch viel kaputtgehen. Beim A6 Avant 3.0 TDI sind häufig Probleme mit dem MMI-System (Multi Media Interface) zu beobachten. Das System ist für Navigation, Musik und Fahrzeugeinstellungen zuständig. Wenn das mal streikt, dann sitzt man da, im teuren Audi, und fühlt sich wie im letzten Jahrhundert.

Audi A6 Avant 3.0 TDI Quattro C7 facelift 272 PS Technische Daten, 0
Audi A6 Avant 3.0 TDI Quattro C7 facelift 272 PS Technische Daten, 0

Auch die elektrische Heckklappe ist ein gern gesehener Kandidat für Defekte. Die öffnet und schließt sich dann, wann sie will. Oder eben nicht. Das kann schon mal peinlich werden, wenn man gerade mit vollen Händen vor dem Auto steht.

Fazit – Lieben oder Hassen?

Der Audi A6 Avant 3.0 TDI Quattro 2016 ist ein tolles Auto, keine Frage. Aber er hat auch seine Schwächen. Wer sich für so ein Auto interessiert, sollte sich die genannten Punkte genau anschauen und am besten vor dem Kauf eine gründliche Inspektion durchführen lassen. Und vielleicht noch ein paar Euro mehr für die Reparaturkasse zur Seite legen. Denn, seien wir ehrlich, irgendwas ist ja immer. Aber hey, wenigstens fährt man mit Stil zum nächsten Werkstatttermin!

Und denkt dran: Ein Auto ist wie eine Ehe. Man muss sich gut kennenlernen, die Macken akzeptieren und sich manchmal einfach nur sagen: "Ach, was soll's. Hauptsache, es fährt." (Irgendwann…)

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