Wie Viele Personen Passen An Eine Biertischgarnitur

Die Frage aller Fragen, wenn es um Gartenpartys oder das geliebte Oktoberfest geht: Wie viele Leute passen eigentlich an eine Biertischgarnitur? Es scheint eine einfache Frage zu sein. Aber glaubt mir, das ist sie nicht. Und ich habe da eine – sagen wir mal – etwas andere Meinung als die meisten.
Offiziell? Sagt man, pro Bank so 3-4 Leute. Macht also 6-8 Personen insgesamt. Klingt vernünftig, oder? Pah! Weit gefehlt!
Die Realität sieht anders aus
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Lasst uns ehrlich sein. Eine Biertischgarnitur ist keine Couch. Es ist kein Ort für intime Gespräche. Es ist ein Schlachtfeld. Ein Schlachtfeld des Hungers, des Durstes und der allgemeinen Geselligkeit. Und da braucht man Platz. Platz zum Atmen. Platz zum Essen. Platz zum… naja, zum Leben!
Ich behaupte, die optimale Anzahl an Personen pro Bank ist… zwei. Ja, ihr habt richtig gelesen. Zwei! Und bevor ihr jetzt mit Tomaten werft, lasst mich das erklären.
Platz für die Wurst!

Denkt mal an das Essen. Die riesigen Brezen. Die deftigen Bratwürste. Die Obazda! Braucht das alles keinen Platz? Eher nicht. Wenn man sich zu viert auf einer Bank drängelt, landet die Hälfte des Essens auf dem Boden oder im Schoß des Nachbarn. Und das will doch niemand.
Mal ganz davon abgesehen, dass man sich dann ständig entschuldigen muss: "Entschuldigung, habe ich dich mit meiner Wurst berührt?" "Oh, sorry, mein Senf ist auf deinem Hemd!" Nein, danke. Ich bevorzuge es, meine Mahlzeit ohne größere Zwischenfälle zu überstehen.
Bewegungsfreiheit ist wichtig

Und was ist mit der Bewegungsfreiheit? Man will doch auch mal aufstehen können, um sich ein neues Bier zu holen, ohne gleich eine Lawine auszulösen. Oder um mit dem Nachbarn am anderen Tisch anzustoßen. Mit zwei Leuten pro Bank ist das alles kein Problem. Man kann sich elegant erheben und wieder hinsetzen, ohne dass es zu größeren Verwerfungen kommt.
Komfort ist das A und O
Bequemlichkeit. Ja, das Wort existiert auch bei einer Biertischgarnitur. Zwar nicht im Überfluss, aber immerhin. Mit weniger Leuten hat man einfach mehr Platz, um sich zu lümmeln, die Arme auszubreiten und die Sonne zu genießen (oder den Regen zu ertragen, je nachdem, wo man sich befindet).
Die Gegenargumente

Ich weiß, ich weiß. Jetzt kommen die Einwände. "Aber dann passen ja viel weniger Leute an den Tisch!" Ja, das stimmt. Aber ist es nicht besser, weniger Leute zu haben, die sich wohlfühlen, als viele, die sich quälen?
Und "Das ist doch Verschwendung von Platz!" Vielleicht. Aber ich sage: Es ist eine Investition in die Lebensqualität. Eine Investition in den Genuss. Eine Investition in einen entspannten Abend.
"Weniger ist mehr", sagt man doch so schön. Und das gilt meiner Meinung nach auch für Biertischgarnituren.

Mein Fazit
Also, meine Freunde, lasst uns die Biertischgarnitur-Kultur revolutionieren. Lasst uns dem Gedränge und dem Gequetsche ein Ende setzen. Lasst uns zu zwei auf einer Bank sitzen und das Leben genießen.
Ich weiß, meine Meinung ist vielleicht unpopulär. Aber ich stehe dazu. Und vielleicht, nur vielleicht, denkt ihr beim nächsten Oktoberfest auch mal darüber nach, ob es nicht doch angenehmer wäre, ein bisschen mehr Platz zu haben. Prost!
Und denkt dran: Wenn Gerda kommt, braucht sie sowieso die ganze Bank für sich allein. Das ist ungeschriebenes Gesetz.
