Wie Viel G Eiweiß Pro Tag

Eiweiß. Protein. Die Bausteine des Lebens. Klingt dramatisch, oder? Gefühlt dreht sich heutzutage alles nur noch darum: Wie viel Eiweiß, wann, und vor allem: Ist es genug?
Der Eiweiß-Hype: Meine (leicht) ketzerische Meinung
Lasst mich ehrlich sein: Ich glaube, wir übertreiben es ein bisschen. Ja, Eiweiß ist wichtig. Ohne Frage. Aber die Panik, die entsteht, wenn man mal einen Tag nicht 2 Gramm pro Kilo Körpergewicht futtert? Überflüssig! Meine Oma hat ihr ganzes Leben lang maximal ein Ei am Sonntag gegessen und ist trotzdem 95 geworden. Okay, vielleicht nicht der beste Beweis, aber trotzdem!
Ich sehe ständig Leute, die panisch ihre Shakes runterwürgen. Oder zwanghaft Hühnchenbrust in sich reinstopfen, obwohl sie lieber Nudeln mit Tomatensoße hätten. Ist das wirklich der Sinn der Sache? Lebt man so wirklich gesünder oder einfach nur verkrampfter?
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Ich behaupte ja: Solange man sich halbwegs ausgewogen ernährt, sich bewegt und nicht gerade Leistungssport betreibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man genug Eiweiß bekommt.
Die magische Zahl: Wie viel Eiweiß pro Tag ist denn nun genug?
Klar, es gibt Empfehlungen. Irgendwas zwischen 0,8 und 1 Gramm pro Kilo Körpergewicht für den Durchschnittsbürger. Sportler dürfen gerne etwas mehr. Schwangere und stillende Mütter auch. Aber diese Zahlen sind eben nur Richtwerte. Jeder Körper ist anders. Jeder Stoffwechsel funktioniert anders.

Ich persönlich finde es wichtiger, auf seinen Körper zu hören. Fühle ich mich schlapp und müde? Dann könnte ein Mangel vorliegen, aber das muss nicht zwingend am Eiweiß liegen! Vielleicht brauche ich einfach mehr Schlaf oder eine extra Portion Gemüse.
Vergesst auch nicht: Eiweiß steckt in so vielen Lebensmitteln! Nicht nur in Hühnchenbrust und Quark. Hülsenfrüchte, Nüsse, Fisch, sogar Gemüse enthält Protein. Man muss nicht zwanghaft versuchen, den täglichen Bedarf mit isolierten Proteinpulvern zu decken.
Unbeliebte Meinung: Eiweiß-Shakes sind kein Muss!
Mal ehrlich: Diese Shakes sind doch oft einfach nur teuer und schmecken künstlich. Klar, sie können praktisch sein, wenn man mal wenig Zeit hat. Aber sie sollten nicht die Hauptquelle für Eiweiß sein. Richtige, unverarbeitete Lebensmittel sind immer die bessere Wahl.

Außerdem: Wer braucht schon einen Shake nach dem Training, wenn er stattdessen eine leckere Mahlzeit mit frischen Zutaten zubereiten kann? Ein Stück Lachs mit Quinoa und Brokkoli zum Beispiel. Oder eine Linsen-Bolognese mit Vollkornspaghetti. Da freut sich nicht nur der Körper, sondern auch die Seele!
Mein Tipp: Konzentriert euch auf eine abwechslungsreiche Ernährung. Achtet darauf, dass ihr regelmäßig Eiweiß zu euch nehmt, aber macht kein Staatsgeheimnis daraus.

Fazit: Entspannt euch!
Ich will hier niemanden verurteilen, der seinen Eiweißkonsum trackt und Shakes liebt. Aber ich möchte auch alle daran erinnern, dass es wichtiger ist, auf den eigenen Körper zu hören und Spaß am Essen zu haben, als krampfhaft irgendwelchen Zahlen hinterherzujagen.
Also, lasst uns alle ein bisschen entspannter mit dem Thema Eiweiß umgehen. Esst, was euch schmeckt. Bewegt euch. Und vor allem: Genießt das Leben! Denn darum geht es doch eigentlich, oder?
P.S.: Wer jetzt immer noch wissen will, wie viel G Eiweiß pro Tag er wirklich braucht, sollte vielleicht einen Arzt oder Ernährungsberater fragen. Aber versprochen, die beißen auch nicht, wenn man ihnen sagt, dass man lieber Nudeln mit Tomatensoße isst! ;)
