Wie Schreibt Man Datum

Letztens saß ich mit meiner Freundin beim Kaffee. Sie, super organisiert, ich...nun ja, weniger. Sie zog einen Zettel aus ihrer perfekt sortierten Handtasche: "12.04.24 – Termin Zahnarzt." Ich starrte sie an. "Ähm...was genau sagt mir das jetzt? Ist das der zwölfte April oder der vierte Dezember?" Sie lachte. "Typisch du! Das ist der zwölfte April! Deutsche Datumsnotation, mein Lieber!" Und da wurde mir mal wieder bewusst: Datumsangaben können ganz schön verwirrend sein, besonders wenn man sich nicht hundertprozentig sicher ist, wie das in Deutschland eigentlich richtig gemacht wird. Klingt banal, ist es aber nicht! Gerade im Job oder bei offiziellen Schreiben will man ja keinen Fauxpas riskieren, oder? (Und ja, ich habe gegoogelt, bevor ich diesen Artikel geschrieben habe, um sicherzugehen, dass ich dir auch nichts Falsches erzähle. 😉)
Also, lasst uns mal eintauchen in die wunderbare Welt der deutschen Datumsformate. Keine Angst, es ist leichter als man denkt!
Die Grundlagen: Tag, Monat, Jahr
Das Grundprinzip ist simpel: Tag.Monat.Jahr. Also zuerst der Tag, dann der Monat, dann das Jahr, jeweils getrennt durch einen Punkt. Klingt einfach, oder? Aber wie gesagt, die Verwirrung lauert im Detail. Denk daran: anders als in manchen anderen Ländern steht der Monat nicht an erster Stelle! Das ist wahrscheinlich die häufigste Fehlerquelle. Stell dir vor, du verpasst deswegen ein wichtiges Meeting! Albtraum!
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Beispiele:
- 01.01.2024: Erster Januar 2024
- 24.12.2023: Vierundzwanzigster Dezember 2023
- 08.03.1995: Achter März 1995 (Mein Geburtstag! hust hust)
Mit oder ohne führende Null?
Hier wird's ein bisschen tricky. Grundsätzlich kann man bei einstelligen Tagen und Monaten eine führende Null verwenden, muss es aber nicht. Also, sowohl "1.5.2024" als auch "01.05.2024" sind korrekt. Die führende Null macht es aber oft übersichtlicher, besonders in Tabellen oder Listen. Meine persönliche Präferenz: immer mit führender Null, sieht einfach ordentlicher aus! Aber das ist Geschmackssache. Was meinst du?

Die lange Form: Mit ausgeschriebenem Monat
Manchmal, besonders in formellen Briefen oder Urkunden, möchte man das Datum ausschreiben. Auch hier gibt es Regeln:
Zum Beispiel:
- "am 1. Januar 2024"
- "den 24. Dezember 2023"
Achte darauf, dass du "am" verwendest, wenn du nur den Tag und Monat nennst (z.B. "am 1. Januar"). Wenn du aber "den" verwendest, gehört das Jahr dazu (z.B. "den 24. Dezember 2023"). Und denk dran: der Tag bekommt einen Punkt, weil er als Ordinalzahl (erster, zweiter, dritter,...) geschrieben wird.

Man kann das Datum auch ganz ausschreiben: "den ersten Januar zweitausendvierundzwanzig". Das ist aber eher unüblich und wirkt sehr formell. Würde ich persönlich nur in sehr offiziellen Dokumenten verwenden.
Was ist mit dem Wochentag?
Klar, den Wochentag kann man auch noch hinzufügen! Dann sieht das Ganze so aus:
Beispiel:

- "Montag, der 1. Januar 2024"
- "Dienstag, 24. Dezember 2023"
Der Wochentag wird mit einem Komma vom Rest des Datums abgetrennt.
ISO 8601: Das Format für Technik-Freaks (und alle, die es werden wollen)
Für alle, die es ganz genau nehmen wollen: Es gibt auch das ISO 8601-Format. Das ist ein internationaler Standard, der besonders in der Informatik und Technik verwendet wird. Hier steht das Jahr an erster Stelle, dann der Monat, dann der Tag, getrennt durch Bindestriche: JJJJ-MM-TT. Also z.B. "2024-01-01". Das ist super, weil es eindeutig ist und keine Verwirrung stiftet. Aber im Alltag ist es in Deutschland eher unüblich. (Außer du bist ein Programmierer, dann ist das dein daily bread.)
Merke: Im deutschen Sprachraum ist das Format Tag.Monat.Jahr (TT.MM.JJJJ) die übliche und empfohlene Schreibweise.

Zusammenfassung und ein kleiner Tipp
Also, merken wir uns: Tag.Monat.Jahr ist der Standard. Führende Nullen sind optional, aber oft hilfreich. Und wenn du es ganz genau wissen willst, lies die ISO 8601-Norm. (Oder frag einfach Google. 😉)
Mein Tipp für den Alltag: Wenn du dir unsicher bist, wie der Empfänger das Datum interpretieren könnte, schreib den Monat einfach aus. Dann gibt es keine Missverständnisse! Zum Beispiel: "12. April 2024". Sicher ist sicher!
So, jetzt bist du bestens gerüstet für die Welt der deutschen Datumsangaben. Viel Erfolg beim korrekten Datieren! Und denk dran: Übung macht den Meister! Und wenn du doch mal daneben liegst, nimm's mit Humor. Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen! (Und selbst wenn, wäre das Datum des Falls wahrscheinlich auch falsch geschrieben.)
