Wie Oft Sollte Ein Hund Kot Absetzen

Na, grüezi miteinander! Setzen wir uns doch kurz hin, schnappen uns nen Kaffee (oder nen Hundekuchen, wenn's genehm ist) und reden über ein Thema, das so sicher ist wie das Amen in der Kirche – oder eben der Kot im Hundehaufen: Wie oft sollte Bello, Fiffi oder wie auch immer dein pelziger Freund heißt, eigentlich sein "Geschäft" erledigen?
Glaub mir, ich verstehe deine Neugier. Schließlich ist die Häufigkeit des großen Geschäfts quasi das inoffizielle Barometer für die Hunde-Gesundheit. Und wer will schon, dass sein bester Freund Bauchweh hat?
Die magische Zahl? Eher eine elastische
Also, Butter bei die Fische: Eine goldene Regel gibt es nicht. Aber so als Faustregel, damit du nicht komplett im Dunkeln tappst: Die meisten Hunde koten so ein- bis dreimal am Tag. Ja, du hast richtig gelesen. Das ist eine Bandbreite. So breit wie die Hinterlassenschaften eines Bernhardiners nach einem Fressgelage.
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Das ist aber nur die halbe Wahrheit! Es gibt nämlich viele Faktoren, die hier eine Rolle spielen. Mehr als es Sterne am Nachthimmel gibt (oder zumindest mehr als ich zählen kann, nachdem ich drei Tassen Kaffee hatte).
Die Verdächtigen: Futter, Alter, Aktivität!
1. Das Futter: Hier fängt der Schlamassel oft an! Was in den Hund reinkommt, muss ja auch irgendwie wieder raus. Billiges Futter, das voller Füllstoffe ist, führt zu mehr Häufchen. Stell dir vor, du isst nur Watte – irgendwann muss die ja auch wieder raus. Und es wäre...nun ja, nicht sehr appetitlich. Hochwertiges Futter mit vielen Nährstoffen bedeutet in der Regel weniger Output. Logisch, oder?

2. Das Alter: Welpen, diese kleinen, pelzigen Terroristen, kacken öfter. Einfach weil ihr Verdauungssystem noch nicht ganz ausgereift ist. Und sie essen alles. Wirklich alles. Einmal hat mein Nachbarshund versucht, einen Backstein zu fressen. Keine Ahnung, was in dem kleinen Racker vorging.
3. Die Aktivität: Hunde, die sich viel bewegen, haben oft einen schnelleren Stoffwechsel. Das bedeutet, dass das Futter schneller durch den Verdauungstrakt saust und...naja...du weißt schon.
4. Die Rasse: Große Hunde fressen mehr und kacken tendenziell auch mehr. Logisch, oder? Ein Chihuahua wird wohl kaum die gleiche Menge hinterlassen wie ein Mastiff. Es sei denn, der Chihuahua hat einen Deal mit einem Düngerhersteller…

5. Gesundheitliche Probleme: Wenn dein Hund plötzlich viel öfter oder viel seltener kotet als sonst, oder wenn der Kot seltsam aussieht (Farbe, Konsistenz – darüber reden wir lieber nicht im Detail), dann ab zum Tierarzt! Das könnte ein Zeichen für eine Krankheit sein. Stell dir vor, du hast plötzlich lilafarbenen Kot. Würdest du nicht auch zum Arzt rennen?
Wann du dir Sorgen machen solltest (und wann nicht)
Alarmglocken sollten klingeln, wenn:

- Dein Hund plötzlich gar nicht mehr kotet. Das könnte eine Verstopfung sein, und das ist kein Spaß.
- Er viel öfter kotet als sonst, und der Kot ist sehr flüssig. Durchfall ist auch keine Party.
- Der Kot Blut enthält. Das ist ein klarer Fall für den Tierarzt.
- Dein Hund beim Koten Schmerzen hat. Aua!
Keine Panik, wenn:
- Es mal einen Tag etwas mehr oder weniger ist. Solange es keine Begleiterscheinungen gibt, ist alles im grünen Bereich.
- Du das Futter umgestellt hast. Das Verdauungssystem muss sich erst daran gewöhnen.
- Dein Hund mal wieder heimlich den Mülleimer geplündert hat. Wir kennen sie ja, die kleinen Vielfraße.
Die Moral von der Geschicht'
Also, was lernen wir daraus? Beobachte deinen Hund! Du kennst ihn am besten. Achte auf Veränderungen in seinem Kotverhalten und geh lieber einmal zu viel zum Tierarzt als einmal zu wenig. Und denk dran: Jeder Hund ist anders. Was für den einen normal ist, kann für den anderen schon alarmierend sein.
Und jetzt, geh raus und sammel die Häufchen ein! Dein Nachbar wird es dir danken. Und dein Garten auch.
