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Wie Oft Habt Ihr Paracetamol In Der Schwangerschaft Genommen


Wie Oft Habt Ihr Paracetamol In Der Schwangerschaft Genommen

Hand aufs Herz, Mamas (und Papas, die mitgezittert haben!): Wie oft habt ihr in der Schwangerschaft zum Paracetamol gegriffen? Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten positiven Schwangerschaftstest. Die Freude war riesig, aber direkt gefolgt von einer Welle der Panik: Was darf ich jetzt überhaupt noch? Kaffee? Sushi? Und was, wenn der Kopf brummt wie ein Bienenschwarm?

Plötzlich war Paracetamol das Gesprächsthema Nummer eins. Jede Freundin, jede Hebamme, jede Apothekerin hatte eine Meinung. Die eine schwor darauf, dass es das einzige Mittel sei, das man nehmen dürfe, die andere malte den Teufel an die Wand und erzählte Horrorgeschichten. Man fühlte sich, als würde man eine Doktorarbeit über Schmerzmittel schreiben müssen!

Ich persönlich habe es mit einer Mischung aus Vorsicht und Pragmatismus gehalten. "So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig" war mein Motto. Und ich muss gestehen: Ein paar Mal bin ich froh gewesen, dass es das Zeug gibt. Zum Beispiel an diesem einen Sonntag, als ich mit Migräne im Bett lag und mein Mann heldenhaft versuchte, mir mit kalten Waschlappen und esoterischer Musik zu helfen. Sorry, Schatz, aber da musste die Paracetamol ran!

Was mich aber wirklich amüsiert hat, war die Geheimniskrämerei, die manche Frauen daraus gemacht haben. Da wurde geflüstert, als würde man den neuesten James-Bond-Film spoilern. "Ich hab's genommen," gestand eine Freundin mir mal verschämt, "aber sag's bloß niemandem!" Als hätte sie eine Bank ausgeraubt!

Die Paracetamol-Polizei

Und dann gab es da noch die selbsternannten Paracetamol-Polizistinnen. Die, die einem vorwarfen, man würde sein Kind vergiften, wenn man auch nur daran denkt, eine Tablette zu schlucken. Ehrlich gesagt, haben mich diese Kommentare mehr gestresst als die Kopfschmerzen selbst. Man ist ja eh schon sensibel in der Schwangerschaft, da braucht man nicht noch zusätzlich Schuldgefühle.

Paracetamol Zäpfchen In Der Schwangerschaft: Sicher & Dosierung
Paracetamol Zäpfchen In Der Schwangerschaft: Sicher & Dosierung

Ich erinnere mich an eine hitzige Diskussion in einer Krabbelgruppe. Eine Mutter prahlte damit, während ihrer Schwangerschaft nicht einmal eine einzige Paracetamol angerührt zu haben. "Ich habe alles mit Yoga und Atemübungen weggeatmet!", verkündete sie stolz. Respekt, wenn das funktioniert. Aber ich bin ehrlich: Ich bin froh, dass ich nicht versuchen musste, eine Wehen im Endstadium mit "Om" wegz medieren.

Was ich aber wirklich gelernt habe: Jede Schwangerschaft ist anders. Und was für die eine Frau funktioniert, muss für die andere noch lange nicht passen. Manche Frauen haben das Glück, beschwerdefrei durch die neun Monate zu segeln. Andere kämpfen mit Übelkeit, Rückenschmerzen und eben Kopfweh. Und wenn dann der Arzt oder die Hebamme sagt, dass Paracetamol in Maßen okay ist, dann sollte man sich nicht von irgendwelchen Besserwisserinnen verrückt machen lassen.

Paracetamol in der Schwangerschaft: Risiko für Entwicklungsstörungen
Paracetamol in der Schwangerschaft: Risiko für Entwicklungsstörungen

Mehr als nur Schmerzmittel

Paracetamol war für mich in der Schwangerschaft nicht nur ein Schmerzmittel, sondern auch ein Stück Normalität. Es hat mir ermöglicht, am Leben teilzunehmen, zu arbeiten und einfach mal nicht den ganzen Tag jammernd im Bett zu liegen. Und ganz ehrlich: Eine entspannte Mama ist doch auch gut für das Baby, oder?

Also, Mamas (und Papas), lasst uns ehrlich sein: Wie oft habt ihr wirklich zum Paracetamol gegriffen? Und vor allem: Lasst uns darüber reden, ohne uns zu schämen oder zu rechtfertigen. Denn am Ende wollen wir doch alle nur das Beste für unsere Kinder. Und manchmal bedeutet das eben auch, sich selbst etwas Gutes zu tun.

Paracetamol in der Schwangerschaft - Sicher anwenden
Paracetamol in der Schwangerschaft - Sicher anwenden

Ich für meinen Teil habe die Paracetamol-Dose nach der Geburt erst mal ganz weit hinten in den Schrank geräumt. Aber wer weiß, vielleicht wird sie ja irgendwann mal wieder gebraucht. Schließlich habe ich ja gehört, dass die Zeit mit Kleinkindern auch nicht immer schmerzfrei ist… 😉

Disclaimer: Dieser Artikel dient nur der Unterhaltung und ersetzt keine medizinische Beratung. Bitte konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Ihre Hebamme, wenn Sie Fragen zur Einnahme von Medikamenten in der Schwangerschaft haben.

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