Wie Fühlt Sich Sterben An

Okay, lasst uns mal ehrlich sein. Wir alle werden sterben. Klingt deprimierend? Vielleicht. Aber lass uns lieber drüber quatschen, als ob wir gerade beim Bäcker stehen und uns über die letzte Sahneschnitte unterhalten. Denn die Frage "Wie fühlt sich Sterben an?" ist so ein bisschen wie die Frage "Wie schmeckt die beste Pizza?". Jeder hat 'ne Meinung, aber keiner weiß es wirklich genau.
Stell dir vor, du bist auf einer Party. Eine richtig gute Party. Aber irgendwann ist halt Schluss. Die Musik wird leiser, die Gäste verabschieden sich, und irgendwann stehst du alleine da, mit einem leeren Glas in der Hand. Ein bisschen traurig, aber auch mit dem Gefühl: War 'ne geile Zeit!
Das ist natürlich nur 'ne Metapher! Ich bin kein Sterbeexperte. Ich habe noch nie "Hallo" zum Tod gesagt (außer vielleicht, wenn ich mir beim Kochen fast den Finger abgeschnitten hätte). Aber ich habe mir Gedanken gemacht, und ich habe mit Leuten gesprochen. Und was ich so rausgehört habe, ist, dass es nicht unbedingt so ist, wie wir es uns im schlimmsten Fall vorstellen.
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Der große Unbekannte
Das Problem ist ja, dass wir Angst vor dem Unbekannten haben. Stell dir vor, du sollst in einen Raum gehen, von dem dir niemand sagt, was drin ist. Ist da ein kuscheliges Sofa und 'ne heiße Schokolade? Oder ist da 'ne Riesenspinne, die dich anknabbern will? Klar, dass du nervös bist!
Viele Leute sagen, der Sterbeprozess an sich – also, das wirkliche Sterben – ist oft gar nicht so schlimm. Oftmals sind es die Krankheiten davor, die uns zu schaffen machen. Schmerzen, Übelkeit, Angst. Aber wenn der Körper dann wirklich aufgibt, scheint es oft eine Art natürliche Betäubung zu geben. Wie wenn dein Handy in den Energiesparmodus geht, kurz bevor der Akku ganz leer ist.

Vergleich das mal mit einem Marathonlauf. Du kämpfst, du schwitzt, du denkst, du stirbst. Aber kurz vor dem Ziel kommt dieser Adrenalin-Kick. Plötzlich kannst du noch mal rennen. Vielleicht ist das Sterben auch so. Ein letzter Kraftakt, bevor du dich einfach…fallen lässt.
Frieden finden
Viele Menschen, die Nahtoderfahrungen hatten, berichten von einem Gefühl des Friedens und der Ruhe. Von einem hellen Licht, von Liebe, von der Begegnung mit verstorbenen Angehörigen. Klingt kitschig? Vielleicht. Aber hey, wer weiß, vielleicht ist es ja wirklich so!

Ich kenne eine alte Dame, die mir erzählt hat, wie sie sich auf ihren Tod vorbereitet hat. Sie hat ihre Angelegenheiten geregelt, sich von ihren Lieben verabschiedet, und dann einfach losgelassen. Sie hat gesagt, es war, als würde sie in ein warmes Bad steigen. Klingt doch eigentlich ganz okay, oder?
Wichtig ist doch vor allem, wie wir leben, nicht wie wir sterben. Wenn wir ein gutes Leben geführt haben, voller Liebe, Lachen und guter Taten, dann können wir dem Tod vielleicht ein bisschen entspannter entgegenblicken. So wie wenn du nach einem richtig guten Konzert zufrieden nach Hause gehst. Die Musik ist vorbei, aber die Erinnerung bleibt.

Denk einfach daran: Wir sind alle nur auf Besuch hier. Und irgendwann müssen wir halt wieder gehen. Also, genieß die Party, solange sie dauert. Tanz, lach, lieb, und iss so viel Sahneschnitte, wie du kannst! Denn wer weiß, vielleicht gibt es im nächsten Leben ja nur noch Brokkoli.
Und hey, vielleicht treffen wir uns ja alle irgendwann auf der anderen Seite wieder. Dann können wir uns gegenseitig erzählen, wie es sich wirklich angefühlt hat. Bis dahin: Leb wohl und bleib gesund!
