Wie Alt Wurde Ludwig Der 14

Stellt euch vor: Ein winziger Ludwig, vielleicht fünf Jahre alt, schmollt in einer Ecke von Versailles, weil ihm sein gigantischer Zuckerhut runtergefallen ist. Die Hofdamen kichern, die Lakaien heben andächtig die Überreste auf, und der kleine König brummt irgendwas von "Majestät beleidigt!". Tja, selbst Könige haben mal klein angefangen. Aber dieser kleine Ludwig... der sollte noch verdammt lange regieren. Und alt werden. Sehr alt.
Die Frage, die sich uns heute stellt (und hey, wer von euch hat sich das noch nicht gefragt? 😉): Wie alt wurde Ludwig der XIV. eigentlich? Und war das im 17. und 18. Jahrhundert überhaupt normal, so alt zu werden? Lasst uns mal eintauchen!
Der Sonnenkönig und sein langes Leben
Okay, Trommelwirbel bitte... Ludwig der XIV. wurde stolze 76 Jahre alt! Krass, oder? Wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung damals... sagen wir mal, etwas niedriger lag. (Denkt an all die Krankheiten und fehlenden Antibiotika!)
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76 Jahre! Das ist, als ob eure Oma mit 120 noch auf dem Dancefloor abgeht. (Okay, vielleicht nicht ganz, aber ihr versteht, was ich meine.)
Aber Moment mal, war das nun extrem außergewöhnlich für die damalige Zeit? Nun ja, es war definitiv nicht die Regel. Die Kindersterblichkeit war hoch, Krankheiten wüteten, und selbst ein König war nicht immun gegen alles. Aber es gab durchaus Menschen, die ein hohes Alter erreichten. Ludwig hatte eben das Glück (und die Ärzte!), dass er dazugehörte.

Erinnert ihr euch an euren letzten Arztbesuch? Wahrscheinlich hat er euch irgendwas von gesunder Ernährung und Bewegung erzählt. Ludwig hatte vermutlich eher das Gegenteil. Festgelage, Wein in Strömen und... naja, Bewegung war jetzt nicht so sein Ding, außer vielleicht beim Tanzen auf pompösen Bällen. Aber hey, er war König! Regeln galten für andere.
Faktoren für ein langes Königsleben
Was hat Ludwig also geholfen, so ein stattliches Alter zu erreichen? Ein paar Ideen:

- Privilegien, Privilegien, Privilegien: Als König hatte er Zugang zu den besten Ärzten, der besten Nahrung und einem gewissen Komfort, von dem das gemeine Volk nur träumen konnte. Logisch, oder?
- Glück: Manchmal ist es einfach Glückssache. Er wurde nicht von einer Seuche dahingerafft oder von einem wütenden Bauern erstochen. (Man weiß ja nie…)
- Resilienz: Er hat einiges durchgemacht, sowohl politisch als auch persönlich. Vielleicht hat ihn das abgehärtet.
Und, ganz ehrlich, vielleicht hat er auch einfach gute Gene gehabt. Wer weiß?
Ach ja, und fast hätte ich es vergessen: Er regierte 72 Jahre lang! Das ist die längste Amtszeit eines europäischen Monarchen. Doppelt beeindruckend, wenn man bedenkt, dass er nicht nur alt wurde, sondern auch noch die ganze Zeit das Land am Laufen halten musste. (Oder zumindest so tun.)

Was wir von Ludwig lernen können (oder auch nicht)
Was können wir also aus der Lebensgeschichte von Ludwig dem XIV. lernen? Vielleicht nicht unbedingt, dass wir tonnenweise Zucker essen und uns von Lakaien bedienen lassen sollten. Aber vielleicht, dass Resilienz, Glück und gute medizinische Versorgung (wenn man sie sich leisten kann) schon einen Unterschied machen. Und dass man ab und zu ruhig mal ein bisschen König sein darf – also sich etwas gönnen! Aber bitte in Maßen 😉.
Also, das nächste Mal, wenn ihr euren Geburtstag feiert, denkt an Ludwig den XIV. und daran, dass er 76 wurde. Vielleicht inspiriert euch das ja, auch ein paar Jährchen dranzuhängen. Prost!
