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Was Schreibt Man Wenn Jemand Krebs Hat


Was Schreibt Man Wenn Jemand Krebs Hat

Okay, Leute, mal ehrlich. Was schreibt man, wenn jemand Krebs hat? Das ist doch die Frage aller Fragen, oder? Gefühlt steht man vor einer riesigen Wand aus Unsicherheit und möchte einfach nur das Richtige tun. Aber was ist das Richtige überhaupt?

Die Standard-Antworten (und warum sie manchmal komisch sind)

Klar, die üblichen Verdächtigen sind schnell gefunden: "Ich bin für dich da!", "Du schaffst das!", "Bleib stark!". Alles lieb gemeint, keine Frage. Aber Hand aufs Herz, klingt das nicht manchmal ein bisschen…abgedroschen? Wie eine vorgefertigte Antwort, die man aus dem großen Buch der Beileidsbekundungen herausgesucht hat?

Ich behaupte ja, und jetzt kommt meine vielleicht unpopuläre Meinung: Manchmal ist es okay, wenn man nicht die perfekte Antwort hat. Manchmal ist ehrliche Ratlosigkeit besser als ein schlecht klingendes "Du schaffst das!", wenn man innerlich zweifelt, ob das überhaupt realistisch ist.

Wisst ihr, was ich meine? Manchmal fühlt es sich so an, als würde man den Betroffenen noch mehr Druck machen. Als ob sie jetzt auch noch stark sein müssen, während sie eigentlich einfach nur erschöpft und verängstigt sind.

Mein persönlicher Ansatz (Achtung, könnte kontrovers sein!)

Ich bin ja eher der Typ: Ehrlich währt am längsten. Wenn ich nicht weiß, was ich sagen soll, dann sage ich das auch. "Hey, ich weiß gerade echt nicht, was ich sagen soll. Das ist alles Mist. Aber ich denke an dich und bin da, wenn du mich brauchst."

Wenn jemand Krebs hatte – bleibt das Leben fragil!
Wenn jemand Krebs hatte – bleibt das Leben fragil!

Klingt vielleicht dumm, aber ich glaube, Ehrlichkeit ist da Gold wert. Die Person merkt, dass man sich wirklich Gedanken macht und nicht einfach nur irgendwas runterleiert. Und ganz ehrlich: Wem hilft eine Floskel in so einer Situation?

Und dann kommt noch der Humor ins Spiel. Ja, richtig gelesen. Humor! Natürlich nicht auf Kosten des Betroffenen. Aber ein kleiner, liebevoller Witz kann die Stimmung auflockern und zeigen, dass das Leben trotz allem weitergeht.

Ein Beispiel: Meine Freundin Anna hatte Brustkrebs. Anstatt ihr mit Betroffenheit zu überschütten, habe ich ihr eine SMS geschrieben: "Hey, ich hab gehört, deine Brüste machen gerade Stress. Willst du meine? Die sind zwar nicht die schönsten, aber sie funktionieren (meistens) einwandfrei!".

Wenn jemand Krebs hatte – bleibt das Leben fragil!
Wenn jemand Krebs hatte – bleibt das Leben fragil!

Klar, das ist Geschmackssache. Aber Anna hat sich totgelacht und mir später erzählt, dass das einer der wenigen Momente war, in denen sie sich nicht nur wie eine Patientin gefühlt hat. Sondern einfach wie Anna, meine leicht verrückte Freundin.

Was man auf keinen Fall schreiben sollte (meiner Meinung nach)

Es gibt natürlich auch No-Gos. Vergleiche mit anderen Krebsfällen sind zum Beispiel ganz schlecht. "Meine Oma hatte auch Krebs und ist daran gestorben!" oder "Mein Onkel hat das mit alternativen Heilmethoden besiegt!". Das hilft niemandem. Im Gegenteil, es kann Panik auslösen oder falsche Hoffnungen wecken.

Jemand, den ich liebe, hat Krebs | Premium Vektor
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Auch Ratschläge, die ungefragt kommen, sind meistens kontraproduktiv. Der Betroffene weiß wahrscheinlich selbst am besten, was er braucht und was ihm guttut. Und wenn nicht, dann wird er dich schon fragen.

"Weniger ist mehr," sagte schon Konfuzius. Gilt auch hier.

Fazit: Es gibt kein Patentrezept!

Letztendlich gibt es kein Patentrezept dafür, was man schreiben soll, wenn jemand Krebs hat. Es hängt von der Person ab, von der Beziehung, die man zu ihr hat, und von der Situation selbst. Wichtig ist, dass man ehrlich ist, mitfühlend ist und dem Betroffenen zeigt, dass man für ihn da ist. Und vielleicht, ganz vielleicht, ein bisschen Humor mitbringt. Denn Lachen ist bekanntlich die beste Medizin (auch wenn es Krebs natürlich nicht heilen kann).

Also, traut euch, seid authentisch und vergesst nicht: Manchmal ist eine Umarmung mehr wert als tausend Worte.

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