Wann Mit Abszess Zum Arzt

Mal ehrlich, Leute. Wir alle hatten schon mal so ein kleines, unschönes Ding am Körper. Ein Pickel, ein Gerstenkorn, vielleicht sogar…ein Abszess. Igitt, ich weiß. Das Wort allein klingt schon nach Krankenhaus und Desinfektionsmittel.
Und dann kommt die Frage aller Fragen: Muss ich damit zum Arzt?
Ich sag’s euch ganz ehrlich: Ich bin da…entspannt. Vielleicht sogar zu entspannt, wenn man meine Mutter fragt. Aber ich finde, nicht jeder kleine Furunkel braucht gleich eine Audienz beim Doc.
Must Read
Versteht mich nicht falsch! Ich bin nicht gegen Ärzte. Ganz im Gegenteil. Ich bewundere Menschen, die sich jahrelang mit Medizin beschäftigen. Aber manchmal, ganz ehrlich, da denke ich mir: "Das krieg ich auch so hin!"
Die kleine Checkliste für Zuhause:
Okay, bevor ihr mich jetzt steinigt und mir fahrlässige Körperverletzung vorwerft, hier ein paar Gedanken, die mir durch den Kopf gehen, wenn so ein kleiner, eitriger Freund auftaucht:
Größe: Ist das Ding winzig? So klein, dass es fast schon niedlich ist? (Okay, vielleicht nicht niedlich, aber ihr wisst, was ich meine.) Oder ist es ein ausgewachsenes Monster, das schon eine eigene Postleitzahl braucht?

Schmerz: Tut es weh? Ein bisschen? So ein "Och, ist halt da"-Weh? Oder ein "Aaaah, ich sterbe, holt den Notarzt!"-Weh?
Farbe: Rot, wie eine Tomate nach dem Sonnenbrand? Oder eher blass und unauffällig, wie ein kleines, trauriges Marshmallow?
Lage: Ist das Ding an einer Stelle, die man gut erreichen und pflegen kann? Oder versteckt es sich an einem Ort, wo man nur mit Verrenkungen hinkommt und sich denkt: "Verdammt, hätte ich doch Yoga gemacht!"?

Wenn die Antworten auf diese Fragen eher in Richtung "winzig, bisschen Aua, blass und gut erreichbar" gehen, dann tendiere ich dazu, erstmal abzuwarten und Tee zu trinken. Oder Salbe draufzuschmieren. Irgendwas halt, was sich nach Selbstpflege anfühlt.
Meine (unpopuläre) Meinung:
"Manchmal heilt die Zeit eben doch alle Wunden. Oder zumindest die kleinen, eitrigen."
Ja, ich weiß. Das klingt fahrlässig. Aber ganz ehrlich, wie oft sind wir schon wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt gerannt? Und wie oft hat es sich von selbst erledigt?

Natürlich gibt es Ausnahmen. Wenn das Ding fiebrig wird, wenn es sich ausbreitet, wenn man Diabetes hat, oder wenn man einfach ein ungutes Gefühl hat, dann: Auf zum Arzt! Keine Frage!
Aber dieses kleine, unschuldige Pickelchen am Po? Das lasse ich erstmal in Ruhe. Mit ein bisschen Glück ist es morgen schon wieder Geschichte.
Ich bin der festen Überzeugung, dass unser Körper mehr kann, als wir ihm zutrauen. Er ist ein kleines Wunderwerk, das sich oft selbst heilen kann. Man muss ihm nur die Chance dazu geben.

Und wenn’s doch schlimmer wird?
Klar, wenn sich das Ding doch als hartnäckiger erweist als gedacht, dann beiße ich in den sauren Apfel und gehe zum Arzt. Dann muss ich mir auch die Predigt meiner Mutter anhören. Aber bis dahin genieße ich die Ruhe und warte ab.
Vielleicht bin ich ja wirklich zu entspannt. Vielleicht riskiere ich ja meine Gesundheit für ein paar Euro Arztgebühren. Aber ich finde, man sollte seinem Körper auch mal vertrauen. Und nicht gleich bei jedem kleinen Piekser in Panik geraten.
Also, was meint ihr? Bin ich komplett verrückt? Oder gibt es da draußen noch andere, die auch mal abwarten und Tee trinken?
Lasst es mich wissen! Aber bitte nicht mit Abszessen bewerfen!
