Ursachen Für Blutarmut Im Alter

Also, stellt euch vor, ich sitze hier im Café, Latte Macchiato in der Hand, und denke mir: "Mensch, was für ein Glück, dass ich keine Blutarmut habe!" Aber dann dachte ich weiter: "Moment mal, Blutarmut bei Älteren – das ist doch ein Ding! Woran liegt das eigentlich?" Und weil ich euch mag, teile ich mein Wissen (oder zumindest das, was ich mir angelesen habe) jetzt mit euch.
Die üblichen Verdächtigen: Eisenmangel
Nummer eins, der absolute Klassiker: Eisenmangel! Ja, Eisen, das Zeug, das auch in Spinat ist (danke, Popeye!). Aber mal ehrlich, wer von uns Älteren haut sich noch kiloweise Spinat rein? Wahrscheinlich eher nicht. Und das ist das Problem: Eisen brauchen wir, um rote Blutkörperchen zu bauen, die den Sauerstoff durch unseren Körper transportieren. Fehlt Eisen, gibt’s weniger rote Blutkörperchen – zack, Blutarmut.
Aber keine Panik! Es gibt auch Eisen in Fleisch, Hülsenfrüchten und einigen Gemüsesorten. Oder, für die ganz Faulen unter uns: Eisenpräparate. Aber bitte, immer erst mit dem Arzt quatschen, bevor ihr euch die Tabletten reinpfeift. Sonst habt ihr am Ende mehr Eisen im Blut als der Eiffelturm!
Must Read
Die Magen-Darm-Komödie: Schlechte Aufnahme
Jetzt wird’s etwas komplizierter. Manchmal essen wir genug Eisen, aber unser Körper sagt: "Nö, mag ich nicht, behalte ich nicht!" Das liegt oft am Magen-Darm-Trakt. Der ist im Alter manchmal etwas... sagen wir mal... träge. Oder es gibt Entzündungen, die die Eisenaufnahme behindern. Oder Medikamente, die da reinpfuschen. Das ist, als ob ihr versucht, einen Lastwagen durch ein Nadelöhr zu bugsieren – klappt halt nicht.
Und was kann man tun? Tja, da muss man den Übeltäter finden. Manchmal hilft eine Ernährungsumstellung, manchmal braucht man Medikamente, die den Magen-Darm-Trakt wieder in Schwung bringen. Oder man muss die Medikamente anpassen, die die Eisenaufnahme sabotieren. Ein echter Detektiv-Job für den Arzt!
/images/4d9cb1f6/8064/4523/88f3/e15a7a8a1133.jpg)
Die chronische Krankheitsparade
Jetzt kommt die Abteilung für die etwas ernsteren Ursachen. Chronische Krankheiten wie Nierenerkrankungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Krebs können auch zu Blutarmut führen. Das ist so, als ob eine Gang von kleinen Bösewichten im Körper rumläuft und die Blutbildung stört. Und da hilft dann auch kein Spinat mehr.
Warum ist das so? Bei Nierenerkrankungen wird zum Beispiel oft zu wenig Erythropoetin gebildet, ein Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt. Bei Entzündungen werden Botenstoffe freigesetzt, die die Eisenverwertung behindern. Und bei Krebs... naja, Krebs ist halt doof und macht viele blöde Sachen. Die Behandlung dieser Krankheiten steht natürlich im Vordergrund, aber auch die Blutarmut muss behandelt werden.

Die Medikamenten-Mischpoke
Apropos Medikamente: Die können auch ganz schön gemein sein. Manche Medikamente, zum Beispiel bestimmte Schmerzmittel oder Magensäureblocker, können die Magenschleimhaut reizen und zu Blutungen führen. Und wenn man ständig kleine Mengen Blut verliert, kann das irgendwann zu Blutarmut führen. Das ist wie ein undichter Wasserhahn – irgendwann ist der Eimer leer.
Andere Medikamente können die Blutbildung direkt stören. Das ist wie ein Saboteur in der Fabrik für rote Blutkörperchen. Deshalb ist es so wichtig, dass der Arzt immer genau weiß, welche Medikamente man einnimmt. Und dass man nicht einfach irgendwelche Pillen schluckt, die einem die nette Nachbarin empfohlen hat. (Die Nachbarin ist vielleicht nett, aber kein Arzt!)

Die Vitamin-Vernachlässigung: B12 und Folsäure
Last but not least: Vitamine! Ja, auch die kleinen Helferlein sind wichtig. Vor allem Vitamin B12 und Folsäure. Die braucht unser Körper, um die roten Blutkörperchen richtig zu bauen. Fehlen die, werden die Blutkörperchen zu groß und unförmig – und können ihren Job nicht mehr richtig machen. Das ist wie ein Fußballteam, in dem alle Spieler plötzlich übergewichtig sind und nicht mehr rennen können.
Vitamin B12 kommt vor allem in tierischen Produkten vor. Folsäure in grünem Gemüse und Vollkornprodukten. Wer sich also sehr einseitig ernährt, riskiert einen Mangel. Und auch hier gilt: Im Alter kann die Aufnahme von Vitamin B12 im Darm gestört sein. Dann muss man es vielleicht spritzen lassen. Aber keine Angst, die Spritze tut nicht weh! (Naja, fast nicht...)
Fazit: Bleibt wachsam!
So, das war mein kleiner Ausflug in die Welt der Blutarmut im Alter. Ich hoffe, ihr habt was gelernt und seid jetzt nicht völlig panisch. Wichtig ist, dass ihr auf euren Körper hört und zum Arzt geht, wenn ihr euch schlapp, müde und blass fühlt. Und dass ihr euch ausgewogen ernährt, regelmäßig bewegt und nicht zu viele Medikamente schluckt. Dann habt ihr gute Chancen, auch im Alter noch fit und rotwangig zu sein! Und jetzt bestell ich mir noch einen Latte Macchiato. Prost!
