Unterschied Dr Med Und Dr Medic

Also, hört mal zu, Leute! Setzt euch hin, bestellt euch einen Kaffee (oder ein Bier, ich urteile nicht), denn wir müssen über etwas sprechen, das so deutsch ist, dass es fast schon nach Sauerkraut und Ordnung riecht: Der Unterschied zwischen Dr. med. und Dr. medic.
Ja, ich weiß. Euer erster Gedanke ist wahrscheinlich: "Hä? Gibt's da überhaupt einen Unterschied? Klingt doch beides nach jemandem, der dir sagt, was du essen sollst und dir dann eine Rechnung schickt, die teurer ist als dein Auto." Aber wartet mal ab, denn es wird noch verrückter!
Stellt euch vor, ihr seid in Deutschland, bestellt eine Currywurst (weil... Deutschland!), und fangt an, mit eurem Nachbarn am Tisch zu quatschen. Sagen wir, der Nachbar ist ein Arzt. Stolz verkündet er, er sei "Dr. med." Was bedeutet das denn nun?
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Dr. med.: Der deutsche Doktorhut-Träger
Nun, ganz einfach: Dr. med. steht für Doctor medicinae. Das ist der klassische, deutsche Doktortitel für Medizin. Das ist der Arzt, der wahrscheinlich jahrelang in einem stickigen Hörsaal gesessen hat, sich mit Anatomiebüchern herumgeschlagen hat und gelernt hat, lateinische Namen für Knochen auswendig zu lernen, die er eh nie wieder benutzen wird (sorry, liebe Mediziner, ist nur ein Scherz!).
Denkt an ihn als den Ur-Doktor. Der mit dem Stethoskop, der wahrscheinlich schon als Kind Arzt spielen wollte und der, wenn er euch untersucht, sagt: "Sagen Sie mal 'Aaaah!'" (Auch wenn er eigentlich genau weiß, was Sache ist.)

Dieser Titel wird in Deutschland nach dem Staatsexamen verliehen, also nach dem abgeschlossenen Medizinstudium. Es ist im Grunde das finale "Okay, du bist jetzt offiziell ein Arzt. Viel Glück!"
Dr. medic.: Der rumänische (oder osteuropäische) Mediziner auf Tour
Und jetzt kommt der Clou: Dr. medic.! Das ist die Abkürzung für Doctor medicinae, aber... (Trommelwirbel!) ... sie wird hauptsächlich in Rumänien und einigen anderen osteuropäischen Ländern verwendet! Ja, genau! Ein rumänischer Arzt, der nach Deutschland kommt, hat dann vielleicht diesen Titel.

Das bedeutet aber nicht, dass er ein schlechterer Arzt ist! Im Gegenteil! Das medizinische Studium ist in Rumänien auch anspruchsvoll, und viele rumänische Ärzte sind hochqualifiziert.
Das Problem ist nur, dass die Anerkennung von ausländischen Titeln in Deutschland ein bürokratischer Dschungel sein kann. Stellt euch vor, ihr versucht, eine IKEA-Kommode ohne Anleitung zusammenzubauen – nur dass es hier um eure medizinische Karriere geht!
Merke: Ein "Dr. medic." muss seinen Titel in Deutschland anerkennen lassen, um hier als Arzt arbeiten zu dürfen. Das kann bedeuten, zusätzliche Prüfungen abzulegen oder Praktika zu absolvieren. Es ist, als müsste man beweisen, dass man auch mit deutschen Pflastern umgehen kann!

Also, was ist jetzt der Unterschied?
Okay, fassen wir zusammen, bevor ihr euch vor lauter medizinischen Fachbegriffen und Länderflaggen nicht mehr auskennt:
- Dr. med.: Deutscher Doktortitel für Medizin. Der Original-Deutsche.
- Dr. medic.: Rumänischer (oder osteuropäischer) Doktortitel für Medizin. Braucht eventuell eine Anerkennung in Deutschland.
Der eigentliche Unterschied ist also der Herkunftsort und die damit verbundenen bürokratischen Hürden bei der Anerkennung in Deutschland. Medizin ist Medizin, egal wo man studiert hat. Aber Papierkram ist... nun ja, Papierkram!

Denkt daran, das nächste Mal, wenn ihr einem Arzt begegnet: Fragt nicht sofort, wo er seinen Doktortitel gemacht hat! Es sei denn, ihr wollt eine super-peinliche Gesprächspause riskieren. Konzentriert euch lieber darauf, gesund zu werden (und dem Arzt vielleicht ein kleines Trinkgeld zu geben, denn die haben es verdient!).
Und falls ihr jemals in die Situation kommt, einem "Dr. medic." bei der Anerkennung seines Titels helfen zu müssen, denkt daran: Geduld ist eine Tugend. Und vielleicht ein bisschen Schokolade. Denn Papierkram macht hungrig!
So, das war's für heute! Jetzt wisst ihr alles, was ihr über Dr. med. und Dr. medic. wissen müsst. Geht raus in die Welt und beeindruckt eure Freunde mit eurem neu erworbenen Wissen! Aber bitte, versucht nicht, selbst Diagnosen zu stellen. Dafür gibt es schließlich Ärzte (egal welchen Doktortitel sie haben!).
