Unsere Kleine Farm Staffel 9 Folge 8

Ich saß neulich beim Friseur, und während die mir die Haare schnippelten, fing die Dame neben mir an, von ihrer absoluten Lieblingsserie zu schwärmen. "Unsere kleine Farm!" rief sie, als gäbe es keine bessere Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ich musste grinsen. Klar, "Unsere kleine Farm". Wer ist damit nicht irgendwie aufgewachsen? (Mal ehrlich, wer von euch hat nicht mindestens einmal davon geträumt, auf einer Farm zu leben, Heu zu machen und von Charles Ingalls einen väterlichen Klaps auf die Schulter zu bekommen?). Genau darum geht's heute: Wir tauchen ein in Staffel 9, Folge 8.
Ok, zugegeben, Staffel 9 ist schon 'ne Weile her. Aber die Geschichten sind zeitlos, oder? Diese Folge, Titel unbekannt (weil, seien wir ehrlich, wer merkt sich schon die exakten Episodentitel bei so einer Serie?), ist ein Paradebeispiel dafür, warum wir die Ingalls-Familie so lieben. Es geht, wie so oft, um zwischenmenschliche Beziehungen, um moralische Dilemmata und natürlich um jede Menge Herzschmerz und Happy Ends.
Was passiert denn nun in Folge 8?
Ich erinnere mich vage, dass es in dieser Episode um... (kurze Denkpause)... ah ja! Es geht um eine neue Familie, die nach Walnut Grove zieht. (Das passiert ja gefühlt alle zwei Episoden, oder?). Diese neue Familie bringt natürlich ihre eigenen Probleme mit, und ratet mal, wer sich darum kümmern muss? Richtig, die Ingalls! Charles, das wandelnde Güte-Lexikon, nimmt sich der Sache an und versucht, den Neuankömmlingen zu helfen. Er ist einfach der Prototyp des hilfsbereiten Nachbarn, den wir uns alle wünschen würden. (Ich wünschte, mein Nachbar wäre auch nur halb so hilfsbereit wie Charles, aber der mäht nur seinen Rasen und guckt böse).
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Und Laura? Die ist natürlich auch mit von der Partie. Sie ist die kleine Heldin der Serie, immer bereit, ihren Senf dazuzugeben und für das Richtige einzustehen. In dieser Episode muss sie wahrscheinlich wieder irgendein Kind vor irgendeinem fiesen Schulrowdy beschützen oder einem Tier in Not helfen. (Laura hatte schon immer ein Helfersyndrom, das muss man ihr lassen).
Die typischen "Unsere kleine Farm"-Themen
Was diese Folge und die Serie generell so sehenswert macht, sind die universellen Themen, die angesprochen werden. Es geht um Familie, Freundschaft, Solidarität und darum, auch in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten. Und ja, manchmal ist das alles ein bisschen kitschig und übertrieben, aber genau das macht ja den Charme der Serie aus, oder?

Es gab ja auch immer wieder diese moralinsauren Lektionen, die am Ende jeder Folge vermittelt wurden. (Erinnert ihr euch an die Folgen, in denen Nellie Oleson eine Lektion gelernt hat? Die waren meistens am besten, weil sie einfach so herrlich unsympathisch war!). In Folge 8 wird es wahrscheinlich auch wieder so eine Lektion geben, die uns daran erinnert, dass wir alle gut zueinander sein sollen und dass Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft die besten Tugenden sind.
Ich erinnere mich noch daran, wie meine Oma immer gesagt hat: "Schau 'Unsere kleine Farm', dann lernst du was fürs Leben!" Und auch wenn das vielleicht ein bisschen übertrieben ist, stimmt da doch etwas dran. Die Serie vermittelt Werte, die heutzutage oft in Vergessenheit geraten sind. Und das, finde ich, ist auch in der 9. Staffel, Folge 8 noch spürbar.

Also, falls ihr mal wieder einen gemütlichen Fernsehabend verbringen wollt und euch nach etwas Nostalgie sehnt, schaltet "Unsere kleine Farm" ein. Vielleicht nicht unbedingt Folge 8, Staffel 9 (es sei denn, ihr seid absolute Hardcore-Fans), aber irgendeine andere Folge wird euch bestimmt ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und wer weiß, vielleicht lernt ihr ja sogar noch was fürs Leben! (Oder zumindest, wie man ein Butterfass bedient).
Was ich euch aber noch fragen wollte: Welche ist eure Lieblingsfolge von "Unsere kleine Farm"? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
