The Absolutely True Diary Of A Part Time Indian Summary

Okay, stellt euch vor: Ich war in der Bücherei, wie so oft, und da lag dieses Buch. "The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian" – total komischer Titel, oder? Erst dachte ich, das ist wieder so ein staubtrockener Schinken, den mir meine Deutschlehrerin andrehen will. Aber das Cover! Cartoon-Style, ein bisschen frech, ein bisschen traurig… Ich musste es einfach mitnehmen. Und Leute, ich sag's euch, ich habe es nicht bereut!
Dieses Buch, von Sherman Alexie (der übrigens selbst Native American ist, nur so am Rande), erzählt die Geschichte von Junior. Junior ist ein 14-jähriger Junge, der in der Spokane-Indianer-Reservation in Washington lebt. Und sein Leben… nun, sagen wir mal, es ist nicht gerade ein Zuckerschlecken.
Was passiert in diesem Buch eigentlich?
Kurz gesagt: Junior beschließt, von der Reservation High School (die, um ehrlich zu sein, ziemlich beschissen ist) auf die "weiße" High School in Reardan zu wechseln. Ja, ich weiß, klingt nach 'nem Riesendrama, und das ist es auch! Warum er das tut? Weil er merkt, dass er sonst in der Reservation keine Zukunft hat. Er will mehr, er will sich weiterentwickeln, er will… raus!
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Und das ist der Punkt, wo die Probleme anfangen. Denn in der Reservation sind die Leute nicht begeistert von seiner Entscheidung. Sie fühlen sich verraten, als würde er sie im Stich lassen. Er wird zum Außenseiter, zum "Apfel" (außen rot, innen weiß, kapiert?).
Aber Junior lässt sich nicht unterkriegen. Er kämpft. Er kämpft gegen die Armut, gegen den Rassismus, gegen die Vorurteile, und vor allem gegen seine eigenen Zweifel. Er versucht, in zwei Welten zu leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Welt voller Traditionen und Armut, und eine Welt voller Möglichkeiten und… nun ja, auch Rassismus, aber eben anders.

Das Buch ist aber nicht nur traurig. Es ist auch unglaublich lustig. Junior hat einen ganz besonderen Humor, eine Art Galgenhumor, der einem manchmal das Lachen in den Hals steckt. Aber er ist ehrlich, er ist authentisch, und er erzählt seine Geschichte so, dass man einfach mitfiebern muss. Und glaubt mir, es gibt Momente, da möchte man Junior einfach in den Arm nehmen!
Was macht das Buch so besonders?
Ich finde, das Buch ist so gut, weil es so ehrlich ist. Es beschönigt nichts. Es zeigt die Armut und die Hoffnungslosigkeit in der Reservation, aber es zeigt auch die Stärke und den Zusammenhalt der Menschen. Und es zeigt, wie wichtig es ist, seine Träume zu verfolgen, egal wie schwer es ist.

Außerdem ist es eine Coming-of-Age-Geschichte, die jeder nachvollziehen kann. Jeder von uns hat schon mal an sich selbst gezweifelt, jeder von uns hat schon mal das Gefühl gehabt, nicht dazuzugehören. Und Junior zeigt uns, dass es okay ist, anders zu sein, dass es okay ist, seine eigenen Wege zu gehen, auch wenn es bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen.
Und dann ist da noch die Sache mit den Cartoons. Junior ist ein begnadeter Zeichner und im Buch sind viele seiner Zeichnungen abgebildet. Die lockern die Geschichte auf und geben uns einen noch tieferen Einblick in seine Gedanken und Gefühle. Ich finde, das ist eine super Idee, die das Buch noch lesenswerter macht!

Kurz gesagt: "The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian" ist ein Buch, das einen zum Lachen und zum Weinen bringt. Es ist ein Buch über Freundschaft, Familie, Identität und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Es ist ein Buch, das einen noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Also, falls ihr es noch nicht gelesen habt, tut es! Ihr werdet es nicht bereuen.
P.S.: Und wenn ihr das Buch gelesen habt, sagt mir Bescheid, was ihr davon haltet! Ich bin total gespannt auf eure Meinungen!
