Okay, lasst uns ehrlich sein. Jeder liebt Filmmusik. Aber manche Soundtracks sind… sagen wir mal, besonders. Und ich hab da so eine Meinung, die vielleicht nicht jeder teilt.
Die Brücke: Zu viel Pathos für meinen Geschmack?
Die Brücke, der Film. Ein Klassiker. Herzzerreißend. Aber der Soundtrack? Uff. Versteht mich nicht falsch. Er ist gut gemacht. Sehr gut gemacht. Aber manchmal ist es einfach zu viel. Zu dramatisch. Zu… nun, zu deutsch?
Ich meine, klar, es geht um Krieg, um den Verlust der Jugend, um Ideale, die zerbrechen. Aber muss jede einzelne Note das so laut herausschreien? Manchmal wünsche ich mir, es gäbe ein bisschen mehr Subtilität. Ein bisschen mehr… Ruhe.
Ich sitze da und denke: "Okay, ich hab's verstanden! Krieg ist scheiße!" Muss die Geige wirklich so weinen? Kann nicht einfach mal kurz eine fröhliche Melodie kommen, bevor das nächste Unglück passiert?
Vielleicht bin ich ja auch einfach nur abgestumpft. Vielleicht brauche ich mehr Katzenvideos und weniger Streicherorgien in meinem Leben. Wer weiß?
Die Brücke - Transit in den Tod S4 | Cinestar
Transit: Melancholie zum Abwinken?
Und dann ist da Transit. Ein großartiger Film, keine Frage. Diese Atmosphäre! Diese Bilder! Aber der Soundtrack… oh je. Melancholie hoch zehn. Ich meine, ich mag Melancholie. Aber hier wird sie mit dem Vorschlaghammer serviert.
Ich schwöre, manchmal habe ich das Gefühl, der Komponist hat einfach nur traurige Musik gefunden und sie zufällig unter den Film gelegt. Passt irgendwie, aber ist es auch wirklich… passend? Ist es die perfekte musikalische Untermalung oder einfach nur eine stimmige, aber austauschbare Wahl?
Ich weiß nicht. Irgendwie fühle ich mich manchmal, als würde der Soundtrack mir sagen: "Hey! Sei traurig! Alles ist hoffnungslos!" Und ich sitze da und denke: "Ich bin schon traurig, danke! Kann ich vielleicht auch mal kurz was anderes fühlen?"
Die Brücke - Transit in den Tod | Sky
Vielleicht ist das ja auch der Punkt. Vielleicht soll der Soundtrack mich so fühlen lassen. Aber ganz ehrlich? Ich hätte mir manchmal einfach nur ein bisschen mehr Abwechslung gewünscht. Ein bisschen mehr Hoffnung. Oder wenigstens ein bisschen mehr Rhythmus, um nicht ganz in der Tristesse zu versinken.
In den Tod: Ein Titel, der Programm ist – auch musikalisch?
Und dann noch der Kracher: In den Tod. Allein der Titel ist schon eine Ansage. Aber der Soundtrack? Der ist wirklich… speziell.
Ich muss zugeben, ich habe diesen Film (und Soundtrack) nicht so oft gesehen/gehört wie die anderen beiden. Aber jedes Mal, wenn ich es tue, denke ich: "Okay, das ist jetzt das absolute Maximum an Traurigkeit, das man in einen Film packen kann."
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Es ist nicht unbedingt so, dass die Musik schlecht ist. Im Gegenteil. Sie ist oft sehr gut gemacht. Aber sie ist eben auch… gnadenlos. Es gibt keine Pause. Keine Erholung. Nur Trauer, Verzweiflung und Tod.
Vielleicht ist das ja auch genau das, was der Film vermitteln will. Aber ganz ehrlich? Nach einer Weile ist es einfach nur noch anstrengend. Ich brauche dann erstmal eine Woche Urlaub auf einer einsamen Insel, um mich wieder zu erholen.
Vielleicht ist meine Meinung ja auch totaler Blödsinn. Vielleicht bin ich einfach nur ein Banause. Aber ich finde, manchmal übertreiben es deutsche Filme mit ihrer Musik. Es ist, als würden sie Angst haben, dass der Zuschauer die Botschaft nicht versteht, wenn sie nicht mit dem Holzhammer auf sie einschlagen.
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Versteht mich nicht falsch. Ich liebe deutsche Filme. Ich liebe auch viele deutsche Soundtracks. Aber manchmal… manchmal ist es einfach zu viel.
Vielleicht sollte ich einfach anfangen, die Filme stumm zu gucken. Oder vielleicht sollte ich mir einfach einen anderen Musikgeschmack zulegen. Wer weiß?
Was meint ihr? Bin ich verrückt? Oder gibt es noch jemanden da draußen, der findet, dass manche deutsche Soundtracks ein bisschen… übertrieben sind?