Short Story The Pedestrian

Okay, Leute, schnallt euch an! Habt ihr jemals dieses Gefühl gehabt, dass die Welt sich verändert, und zwar schnell? Dass ihr euch manchmal fühlt, als wärt ihr der einzige Mensch, der noch irgendetwas "normal" findet? Dann solltet ihr unbedingt die Kurzgeschichte "The Pedestrian" von Ray Bradbury kennenlernen!
Ein Spaziergang in der Zukunft... die gar nicht so rosig ist
Stellt euch vor: Es ist das Jahr 2053. Klingt futuristisch, oder? Fliegende Autos und Roboter-Butler! Aber halt! In Bradburys Vision ist es anders. Die Straßen sind leer. Die Häuser dunkel. Jeder, wirklich jeder, hängt zu Hause vor seinem Bildschirm ab. Kennt ihr? Nur halt mal tausend!
Unser Held, Leonard Mead, ist... nun ja, er ist ein Fußgänger. Ja, richtig gehört! Er wagt es, abends spazieren zu gehen! Wie... wie unanständig! Er ist wie der Typ, der im Kino laut redet – nur dass er stattdessen die frische Luft genießt. Skandalös!
Must Read
Der letzte seiner Art
Mead ist ein bisschen wie der letzte Dinosaurier. Er liebt es, die Häuser zu betrachten, die leuchtenden Fenster zu beobachten (obwohl die meisten dunkel sind) und sich vorzustellen, was die Leute drinnen wohl so treiben. Er ist ein Träumer, ein Beobachter, ein... nun ja, ein Fußgänger! Und das in einer Welt, in der Fußgänger so selten sind wie ein fairer Preis für Popcorn im Kino.
Bradbury malt ein Bild einer Gesellschaft, die komplett von der Technologie verschluckt wurde. Alle sind süchtig nach ihren "Televisionen" – so nennt er die Fernseher. Sie sind wie Zombies, die stundenlang auf einen Bildschirm starren. Könnt ihr euch das vorstellen? Niemand liest Bücher, niemand unterhält sich, niemand geht raus. Gruselig, oder?

Ich meine, ich liebe Netflix genauso wie jeder andere, aber manchmal muss man einfach raus, die Sonne spüren und... keine Ahnung... einem Eichhörnchen zuwinken. Oder so. Einfach nicht zum Couch-Potato mutieren!
Die Begegnung mit dem Gesetz
Und dann passiert es: Mead wird von einem... Autopiloten-Polizeiauto angehalten! Jaaa, richtig gelesen! Ein Auto ohne Fahrer verhaftet ihn, weil er spazieren geht! Die Zukunft ist seltsam, Leute. Sehr seltsam.

Das Polizeiauto, das klingt wie aus einem schlechten Science-Fiction-Film, stellt Mead Fragen: "Was machen Sie beruflich?" "Warum sind Sie draußen?" "Haben Sie irgendwelche illegalen Substanzen dabei... außer Ihrer Liebe zum Spazierengehen?"
Es ist fast so, als wäre Mead ein Schwerverbrecher, nur weil er... atmet und sich bewegt! Er wird verhaftet und in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht, weil er "regressiv" ist. Regressiv! Weil er es wagt, zu spazieren! Das ist so, als würde man verhaftet, weil man zu gerne Eis isst. Völlig absurd!

"Der einzige, der ging, um zu gehen; der einzige, der zusah."
Die Botschaft hinter dem Spaziergang
Bradbury warnt uns mit dieser Geschichte. Er warnt uns vor der Gefahr, uns von der Technologie vereinnahmen zu lassen. Er warnt uns davor, unsere Menschlichkeit zu verlieren. Er sagt uns: Leute, schaltet die Bildschirme aus, geht raus, redet miteinander, lest Bücher, tanzt im Regen! Bevor es zu spät ist!
"The Pedestrian" ist eine kurze, aber kraftvolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, unsere Freiheit zu schätzen, unsere Individualität zu bewahren und nicht zu Robotern zu werden, die nur noch auf Bildschirme starren. Also, geht raus und macht einen Spaziergang! Und wenn euch ein Autopiloten-Polizeiauto anhält, sagt ihm, ihr seid im Auftrag von Ray Bradbury unterwegs!
Und hey, wenn ihr das nächste Mal jemanden seht, der spazieren geht, lächelt ihn an! Vielleicht ist er der neue Leonard Mead, der die Welt vor der Bildschirm-Apokalypse rettet!
