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Sehr Geehrte Damen Und Herren Gendern


Sehr Geehrte Damen Und Herren Gendern

Na, schon mal über "Sehr geehrte Damen und Herren" gestolpert und gedacht: "Boah, ist das umständlich"? Oder vielleicht sogar innerlich genervt aufgeatmet, weil du wieder eine E-Mail mit dieser altbekannten Floskel bekommen hast? Keine Sorge, du bist nicht allein! Lasst uns mal locker über dieses Thema "Gendern" quatschen, ohne gleich in eine hitzige Debatte zu geraten.

Gendern, oder genauer gesagt, geschlechtergerechte Sprache, ist im Grunde genommen nichts anderes als der Versuch, alle Menschen sprachlich einzubeziehen. Es geht darum, dass sich alle angesprochen und repräsentiert fühlen, egal ob Mann, Frau, nicht-binär oder was auch immer. Und das ist doch eigentlich eine ziemlich coole Idee, oder?

Warum sollte mich das überhaupt interessieren?

Stell dir vor, du bist auf einer Party. Alle reden, aber irgendwie reden sie über dich, nicht mit dir. Sie verwenden ständig Spitznamen, die du nicht magst, oder beschreiben dich mit Attributen, die einfach nicht stimmen. Wäre das nicht doof? So ähnlich fühlt es sich für manche Menschen an, wenn sie in der Sprache nicht vorkommen oder falsch repräsentiert werden.

Gendern ist wie ein herzliches "Hallo!" an alle. Es ist ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung. Und mal ehrlich, wer freut sich nicht über ein bisschen mehr Respekt und Wertschätzung im Alltag?

Denk an die kleinen Dinge: Stell dir vor, du bist in einer WhatsApp-Gruppe mit Freundinnen. Würdest du alle nur mit "Hey Jungs!" begrüßen, obwohl auch Mädels dabei sind? Wahrscheinlich nicht, oder? Du würdest wahrscheinlich eher "Hey Leute!" oder "Hey ihr Lieben!" schreiben. Das ist im Grunde schon Gendern im Kleinen.

Sehr Geehrte Damen Und Herren | Brief & Anschreiben
Sehr Geehrte Damen Und Herren | Brief & Anschreiben

Die Sache mit "Sehr geehrte Damen und Herren..."

Diese klassische Anrede ist ja schon irgendwie ein Fossil aus einer anderen Zeit, oder? Sie schließt automatisch alle aus, die sich nicht in dieses binäre Geschlechtersystem einordnen. Und das sind mehr Menschen, als man vielleicht denkt.

Aber was stattdessen? Keine Panik, es gibt viele Alternativen! Wie wäre es mit:

Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern
Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern
  • "Guten Tag," (ganz neutral)
  • "Hallo zusammen,"
  • "Liebes Team von [Firma XY],"
  • "Sehr geehrter [Name]," (wenn du den Namen kennst!)

Das sind doch alles super einfache und freundliche Optionen, oder?

Gendern im Alltag: Kleine Schritte, große Wirkung

Niemand erwartet, dass du von heute auf morgen zumzur Gender-Profi wirst. Fang einfach klein an. Achte mal darauf, wie du sprichst und schreibst. Frag dich: "Schließe ich hier vielleicht jemanden aus?"

Formulierungen wie "die Mitarbeiter" kannst du zum Beispiel leicht durch "das Team" oder "die Beschäftigten" ersetzen. Oder anstatt "der Arzt" einfach "die ärztliche Fachkraft" schreiben. Es gibt oft ganz simple Lösungen.

Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern
Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern

Klar, am Anfang fühlt sich das vielleicht noch komisch an, aber Übung macht den Meister (oder die Meisterin, oder die Meisterin!). Und denk dran: Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, sich bewusst zu machen, wie unsere Sprache wirkt.

Und wenn du mal unsicher bist? Frag einfach nach! Die meisten Menschen freuen sich, wenn du dich bemühst und sind gerne bereit, dir zu helfen.

Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern
Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern

Also, worauf wartest du noch?

Gendern ist keine komplizierte Wissenschaft, sondern einfach ein Zeichen von Freundlichkeit und Respekt. Es ist eine Möglichkeit, unsere Sprache inklusiver und gerechter zu gestalten. Und wer will das nicht?

Fang einfach an, ein bisschen rumzuprobieren. Du wirst sehen, es macht sogar Spaß, neue und kreative Formulierungen zu finden. Und vielleicht trägst du so ja sogar dazu bei, dass sich ein paar Menschen ein bisschen wohler und wertgeschätzter fühlen. Das wäre doch großartig, oder?

Also, lass uns gemeinsam "Sehr geehrte Damen und Herren" ein bisschen entstauben und die Sprache für alle öffnen!

„Sehr geehrte Damen & Herren” - Richtige Anrede nutzen „Sehr geehrte Damen & Herren” - Richtige Anrede nutzen

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