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Passe Compose Plus Que Parfait Imparfait


Passe Compose Plus Que Parfait Imparfait

Also, Leute, setzt euch, bestellt 'nen Kaffee (oder 'nen Wein, ich urteile nicht!), denn ich hab da was für euch. Es geht um Französisch. Ja, genau, das mit den nasalen Vokalen, die so klingen, als hättest du gerade eine Erkältung. Aber keine Angst, wir reden heute nicht über das ganze Gedöns, sondern über drei ganz bestimmte Grammatikmonster: Passé Composé, Plus-que-Parfait und Imparfait. Klingt gruselig? Ist es nicht. Eigentlich… naja, ein bisschen schon. Aber ich verspreche, ich mache es lustig. Fast wie eine schlechte Comedyshow. Aber hey, immerhin ist es umsonst!

Passé Composé: Der Angeber der Vergangenheitsformen

Stellt euch das Passé Composé als den Typen vor, der auf jeder Party ist und allen erzählt, was er gemacht hat. "Ich habe das gemacht!", "Ich bin dorthin gegangen!". Er ist total stolz auf seine Taten, egal wie trivial sie sind. "Ich habe heute Morgen meinen Toast verbrannt!" - Passé Composé würde das mit Begeisterung erzählen. Warum? Weil er einfach so ist. Er liebt abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit. Zack, bumm, erledigt. Keine Diskussion.

Die Bildung ist auch ganz einfach (hüstel…): Du brauchst avoir oder être (als Hilfsverb) im Präsens und dann das Partizip Perfekt des Hauptverbs. Klingt kompliziert? Ist es. Aber merke dir einfach: avoir für die meisten Verben, être für Verben der Bewegung (gehen, kommen, sterben etc.) und reflexive Verben (sich waschen, sich anziehen etc.). Ausnahmen bestätigen die Regel, wie immer im Französischen. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, oder? Das ist quasi das Motto der französischen Sprache.

Beispiel: "J'ai mangé une baguette." (Ich habe ein Baguette gegessen.) Seht ihr? Ganz stolz, dass er ein Baguette gegessen hat. Als ob das eine olympische Leistung wäre!

Plus-que-Parfait: Die traurige Vergangenheit in der Vergangenheit

Jetzt kommt der Plus-que-Parfait. Er ist der traurige Bruder des Passé Composé. Stell dir vor, der Passé Composé erzählt auf der Party von seinem verbrannten Toast, und der Plus-que-Parfait steht in der Ecke und sagt: "Ach, das ist ja gar nichts. Ich hatte schon meinen Toast verbrannt, bevor du überhaupt deinen Toaster eingeschaltet hast!" Der Plus-que-Parfait beschreibt nämlich eine Handlung, die vor einer anderen Handlung in der Vergangenheit stattgefunden hat. Eine Vergangenheit in der Vergangenheit. Das ist wie "Inception", nur mit Grammatik. Und weniger cool.

Passé composé/imparfait/plus-que-parfait (exercices)
Passé composé/imparfait/plus-que-parfait (exercices)

Die Bildung ist ähnlich wie beim Passé Composé, nur dass du avoir oder être im Imparfait brauchst (dazu kommen wir noch!) und dann das Partizip Perfekt. Also noch eine Schicht Komplexität oben drauf. Hach, Französisch, du bist so liebenswert kompliziert!

Beispiel: "J'avais déjà mangé quand tu es arrivé." (Ich hatte schon gegessen, als du angekommen bist.) Siehst du die Traurigkeit? Er hatte schon gegessen! Keiner wollte mit ihm essen!

Le plus-que-parfait ou le pass…: Français FLE powerpoints
Le plus-que-parfait ou le pass…: Français FLE powerpoints

Imparfait: Der Träumer der Vergangenheitsformen

Und dann haben wir den Imparfait. Der ist anders. Er ist der Träumer. Er hängt an der Vergangenheit, beschreibt Gewohnheiten, Zustände, Beschreibungen. Er ist wie ein alter Schwarzweißfilm, der die Szenerie ausmalt. "Es war einmal…", "Ich pflegte…", "Die Sonne schien…". Der Imparfait ist poetisch, fast schon romantisch. Oder einfach nur unentschlossen, was er eigentlich sagen will. Er ist wie der Typ, der anfängt, eine Geschichte zu erzählen und dann mittendrin vergisst, worum es eigentlich ging.

Die Bildung ist zum Glück relativ einfach: Nimm die "nous"-Form des Verbs im Präsens, entferne "-ons" und füge die Imparfait-Endungen hinzu: -ais, -ais, -ait, -ions, -iez, -aient. Easy peasy, oder? Naja, fast. Es gibt natürlich Ausnahmen. Aber welche Sprache hätte keine Ausnahmen? Das wäre ja langweilig!

Exercices Passe Compose Plus Que Parfait
Exercices Passe Compose Plus Que Parfait

Beispiel: "Il faisait beau hier." (Das Wetter war gestern schön.) Siehst du, wie er träumt? Wie er sich an den schönen Tag erinnert? Der Passé Composé hätte gesagt: "Il a fait beau hier!" (Es war gestern schön!), als ob das Wetter ein Ereignis wäre. Der Imparfait dagegen malt ein Bild.

Also, nochmal kurz zusammengefasst:

  • Passé Composé: Abgeschlossene Handlung in der Vergangenheit. Der Angeber.
  • Plus-que-Parfait: Handlung, die vor einer anderen Handlung in der Vergangenheit stattgefunden hat. Der Traurige.
  • Imparfait: Beschreibung, Gewohnheiten, Zustände in der Vergangenheit. Der Träumer.

Und jetzt, ab mit euch! Übt fleißig, und vergesst nicht: Französisch lernen ist wie tanzen lernen. Manchmal stolpert man, manchmal lacht man, aber am Ende fühlt man sich großartig (hoffentlich)! Und wenn nicht, dann trinken wir einfach noch einen Kaffee (oder Wein) und lachen darüber. À bientôt!

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