Nur Mit Pille Verhüten Sicher Genug

Hand aufs Herz, Mädels und Jungs (ja, auch ihr seid gefragt!): Verhütung… muss das wirklich so kompliziert sein? Mit Pille, Spirale, Kondom, Diaphragma, Persona-Computer (gibt’s den überhaupt noch?) – da blickt ja keine*r mehr durch! Aber heute reden wir über einen absoluten Klassiker: Die Pille. Und die Frage, die sich jede Frau irgendwann stellt: Nur mit Pille? Reicht das wirklich?
Die Pille: Ein kleiner Helfer mit großer Wirkung
Stell dir vor, die Pille ist wie ein kleiner Türsteher in deinem Körper. Ein Türsteher, der ganz genau weiß, wer rein darf und wer draußen bleiben muss. In diesem Fall: Die Eizelle. Der Türsteher (also die Pille) sorgt dafür, dass kein ungebetener Gast (also ein Spermium) hineinkommt. Ziemlich clever, oder?
Die Pille ist seit Jahrzehnten ein echter Dauerbrenner und das aus gutem Grund: Sie ist einfach in der Anwendung (eine Pille pro Tag, klingt machbar, oder?), relativ kostengünstig und kann neben der Verhütung auch noch andere positive Effekte haben, wie zum Beispiel eine reinere Haut oder weniger Regelschmerzen. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein? Fast.
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Wie sicher ist die Pille wirklich?
Jetzt kommt der Knackpunkt: Die Sicherheit. Und hier müssen wir ehrlich sein: Die Pille ist sehr sicher, wenn sie richtig angewendet wird. Aber da liegt der Hase im Pfeffer. Denn was heißt schon "richtig"?
Stell dir vor, du bist im Urlaub, hast einen super aufregenden Tag am Strand verbracht, abends ein paar Cocktails genossen und… ups! Die Pille vergessen! Oder du hast mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen, die die Aufnahme der Pille beeinträchtigen. Oder du nimmst Medikamente, die die Wirkung der Pille herabsetzen. Zack! Schon kann der kleine Türsteher aus dem Konzept gebracht werden.

Die Angaben zur Sicherheit der Pille werden oft in Prozentzahlen ausgedrückt. Der Pearl-Index ist hier das Stichwort. Er gibt an, wie viele von 100 Frauen, die ein Jahr lang mit einer bestimmten Methode verhüten, trotzdem schwanger werden. Bei der Pille liegt der Pearl-Index bei korrekter Anwendung bei etwa 0,3. Das bedeutet: Von 100 Frauen, die die Pille ein Jahr lang perfekt nehmen, werden im Schnitt weniger als eine schwanger. Klingt gut, oder? Aber: Bei typischer Anwendung, also mit den kleinen "Ups!" und "Oh je, vergessen!"-Momenten, steigt der Pearl-Index auf etwa 8. Das ist schon ein deutlicher Unterschied!
Also, nur mit Pille verhüten – ja oder nein?
Die Antwort ist wie so oft: Es kommt darauf an! Für viele Frauen ist die Pille eine super Sache und bietet in Kombination mit einer aufmerksamen Anwendung genügend Sicherheit. Aber es gibt auch Situationen, in denen zusätzliche Sicherheit besser ist als Nachsicht.

Denk zum Beispiel an junge Frauen, die gerade erst mit der Pille anfangen und noch nicht so routiniert sind. Oder an Frauen, die sehr unregelmäßig arbeiten oder reisen und dadurch öfter mal die Einnahme vergessen. In solchen Fällen kann ein zusätzliches Kondom eine gute Idee sein, um ganz sicherzugehen.
Und ganz wichtig: Redet miteinander! Mit eurem Partner oder eurer Partnerin, mit eurer Ärztin oder eurem Arzt. Sprecht offen über eure Bedenken und Wünsche. Gemeinsam findet ihr die Verhütungsmethode, die am besten zu euch passt. Und vergesst nicht: Verhütung ist Teamwork!

"Verhütung sollte so individuell sein wie dein Lieblings-Eisbecher. Such dir die Zutaten aus, die dir schmecken und die dich glücklich machen!"
Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Es gibt Apps, die dich an die Einnahme der Pille erinnern. Nutze sie! Dein kleiner Türsteher wird es dir danken. Und du auch.
Also, Mädels und Jungs, lasst uns das Thema Verhütung mit Humor und Verantwortung angehen. Denn am Ende des Tages geht es um eure Gesundheit, eure Wünsche und euer Glück. Und das ist es doch wert, oder?
