Nein Heißt Nein Sagt Die Maus

Also, Leute, setzt euch mal kurz. Ich muss euch was erzählen. Kennt ihr die Sendung "Die Sendung mit der Maus"? Natürlich kennt ihr die! Wer nicht, der hat seine Kindheit verpennt – oder ist vielleicht ein Alien, das grade versucht, sich unter uns zu verstecken. Aber darum geht's ja gar nicht.
Es geht um eine ganz bestimmte Maus-Sendung. Eine, die für ganz schön Wirbel gesorgt hat. Eine, die zeigt, dass selbst die kleinste Maus 'ne riesige Klappe haben kann, wenn's drauf ankommt.
Die Maus sagt Nein! (Und das ist gut so!)
Die Rede ist von der Sendung, in der die Maus das Thema "Nein heißt Nein" erklärt. Ja, genau das! Klingt erstmal total trocken und nach drögem Schulunterricht, oder? Aber wartet ab! Die Maus wäre ja nicht die Maus, wenn sie das nicht auf ihre ganz eigene, charmante Art hinkriegen würde.
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In dieser Sendung geht's darum, dass jede Person das Recht hat, "Nein" zu sagen. Und dass dieses "Nein" dann auch gefälligst akzeptiert werden muss. Egal, ob's um Umarmungen geht, um Spiele, oder um was ganz anderes. Stell dir vor, du willst deinem Freund unbedingt 'nen Bussi geben, aber er windet sich wie ein Aal. Was machst du? Richtig: Du akzeptierst sein "Nein"! (Auch wenn's schwerfällt – schließlich wolltest du ihm ja nur deine Zuneigung zeigen. Aber Zuneigung ohne Zustimmung ist halt blöd.)
Und hier kommt der Clou: Die Maus erklärt das Ganze mit ganz einfachen Beispielen. Mit kleinen Geschichten, die jeder versteht. Keine komplizierten Paragraphen, keine juristischen Spitzfindigkeiten. Nur die klare Botschaft: Dein Körper, deine Entscheidung! Und das ist verdammt wichtig.

Warum das Ganze so wichtig ist?
Na, weil's leider immer noch Leute gibt, die das nicht kapieren wollen! Die denken, sie könnten einfach über andere bestimmen. Die ein "Vielleicht" als "Ja" interpretieren oder ein zögerliches "Hm..." ganz ignorieren. Und das geht einfach nicht! Ein "Nein" ist ein "Nein". Punkt. Aus. Ende der Diskussion.
Stell dir vor, du backst 'nen Kuchen. Und jemand kommt an und isst ihn einfach, ohne zu fragen! Wärst du sauer? Klar! Dein Kuchen, deine Entscheidung, wer ihn essen darf! Genauso ist das auch mit deinem Körper. Dein Körper, deine Entscheidung!
Und das ist eben das Geniale an der Maus-Sendung: Sie erklärt das Prinzip der sexuellen Selbstbestimmung auf eine Art und Weise, die selbst Kinder verstehen können. Und wenn Kinder das verstehen, dann sollten es Erwachsene erst recht kapieren, oder? (Manchmal hab ich da so meine Zweifel...)

Die Maus als Moralapostel?
Klar, manche Leute haben sich über die Sendung aufgeregt. "Die Maus soll doch lieber erklären, wie ein Motor funktioniert!", haben sie geschimpft. "Oder wie man Kaugummi selber macht!" Ja, das ist auch wichtig. Aber noch wichtiger ist, dass Kinder lernen, ihre Grenzen zu setzen und die Grenzen anderer zu respektieren. Und wenn die Maus das schafft, dann ist das doch fantastisch!
Die Maus ist ja nicht nur 'ne süße Zeichentrickfigur. Sie ist auch 'ne Botschafterin. 'Ne Botschafterin für Wissen, für Neugier, und eben auch für Respekt und Selbstbestimmung. Und dafür liebe ich sie!

Übrigens, wusstet ihr, dass die Maus eigentlich gar keine Maus ist? Sie ist ein WDR-Fernsehmaskottchen! Aber das tut ihrer Botschaft ja keinen Abbruch, oder?
Was lernen wir daraus?
Also, merkt euch: Nein heißt Nein! Egal, ob's die Maus sagt, eure Mama, euer bester Freund oder sonst wer. Respektiert die Grenzen anderer und steht für eure eigenen ein. Und wenn euch jemand doof kommt, dann ruft einfach ganz laut: "NEIN!" (Oder holt die Maus zur Verstärkung! Die beißt zwar nicht, aber ihre Botschaft ist unmissverständlich.)
Und jetzt mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die Maus uns so wichtige Lektionen fürs Leben beibringt? Ich jedenfalls bin beeindruckt. Und ab jetzt schaue ich die "Sendung mit der Maus" mit ganz anderen Augen. Prost, auf die Maus – und auf die Selbstbestimmung!
