Magenschmerzen Trotz Omeprazol 40 Mg

Kennt ihr das? Man nimmt brav sein Omeprazol 40 mg, in der Hoffnung, der Magen macht endlich mal, was er soll. Stattdessen knurrt und zwickt es trotzdem. So ähnlich wie bei meiner Tante Erna, die zwar immer artig ihren Rosenkohl gegessen hat, aber trotzdem über Bauchweh geklagt hat – "Der Kohl ist einfach von Natur aus bösartig!", hat sie dann immer geflucht. Nur dass es in unserem Fall eben das Omeprazol ist, das trotz aller Versprechungen nicht immer den erhofften Frieden im Bauchland stiftet.
Es ist fast wie ein schlechter Witz. Man greift zu einer Pille, die eigentlich die ultimative Lösung sein sollte, und dann…nichts. Oder schlimmer noch: Man hat zwar keine Säure mehr, die einem die Speiseröhre hochkriecht, aber dafür fühlt sich der Magen an, als hätte er beschlossen, eine eigene kleine Revolution anzetteln. Da fragt man sich doch: Was zum Henker geht da vor?
Ein bunter Strauß an Verdächtigen
Die Antwort ist leider nicht ganz so einfach wie bei Tante Ernas Rosenkohl-Theorie. Denn die Gründe für Magenschmerzen trotz Omeprazol können so vielfältig sein wie die Zutaten in Omas berühmter Weihnachtsgans. Es könnte zum Beispiel sein, dass wir uns das falsche Omeprazol untergejubelt haben. Nein, keine Sorge, ich unterstelle hier keine kriminellen Machenschaften der Apotheke. Aber es gibt ja verschiedene Hersteller und Wirkstoffträger. Vielleicht verträgt der Magen des einen Herstellers Hilfsstoffe nicht so gut wie die des anderen.
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Oder aber, und das ist wahrscheinlich wahrscheinlicher, die Magenschmerzen haben gar nichts mit der Säure zu tun! Stellt euch vor, da ist ein kleiner Helicobacter pylori, der sich im Magen eingenistet hat und fröhlich Unruhe stiftet. Der lacht sich ins Fäustchen, wenn wir mit Omeprazol die Säure blockieren, weil er dann noch mehr Platz zum Blödsinnmachen hat.
Und dann gibt es natürlich noch die Klassiker: Stress, falsche Ernährung, zu viel Kaffee, zu viel Alkohol. Sachen, die wir eigentlich alle wissen, aber gerne mal vergessen, wenn der Alltag uns überrollt. Der Magen ist halt ein Spiegelbild unserer Seele, und wenn die Seele gerade Disco tanzt, dann kann es im Magen auch mal ungemütlich werden.

Der Arzt und sein Stethoskop
Was also tun? Panisch zum Selbstmedikations-Schrank rennen und noch mehr Pillen einwerfen? Lieber nicht. Besser ist es, den guten alten Arzt zu konsultieren. Der kann uns nämlich mit seinem Stethoskop und seinem ganzen medizinischen Wissen sagen, was wirklich los ist. Vielleicht ist eine Magenspiegelung angesagt, um dem Helicobacter auf die Schliche zu kommen. Oder vielleicht stellt sich heraus, dass die Schmerzen ganz woanders herkommen und der Magen nur der Leidtragende ist.
Ich erinnere mich da an meinen Nachbarn Herrn Müller, der sich jahrelang mit Magenschmerzen gequält hat, trotz Omeprazol. Irgendwann hat der Arzt dann festgestellt, dass er eine Glutenunverträglichkeit hat. Seitdem er auf Gluten verzichtet, ist sein Magen wie ausgewechselt. Wer hätte das gedacht?

Ein bisschen Humor hilft immer
Also, liebe Leidensgenossen, Kopf hoch! Magenschmerzen trotz Omeprazol sind zwar nervig, aber kein Weltuntergang. Und auch wenn es manchmal schwerfällt: Versucht, die Sache mit Humor zu nehmen. Stellt euch vor, euer Magen ist ein kleines, bockiges Kind, das Aufmerksamkeit braucht. Und gebt ihm dann, was es braucht: Eine gesunde Ernährung, genügend Schlaf, ein bisschen Entspannung und vielleicht auch mal ein warmes Bad. Und wenn alles nichts hilft: Dann geht zum Arzt und lasst euch helfen. Denn am Ende wollen wir doch alle nur eins: Einen Magen, der sich benimmt!
Und vielleicht, nur vielleicht, sollten wir auch mal Tante Ernas Rosenkohl-Theorie in Erwägung ziehen. Wer weiß, vielleicht ist ja doch etwas Wahres dran…
