Leider Muss Ich Mich Für Heute Krank Melden

Na, du Nase? Hast du auch manchmal Tage, an denen einfach gar nichts geht? Tage, an denen dein Bett dich mit eisernen Armen umklammert und flüstert: "Bleib hier...für immer!"? Ja? Dann bist du hier genau richtig!
Denn heute schnacken wir über diese magischen Worte, die jeder schon mal geflüstert, geflucht oder gar gebrüllt hat: "Leider muss ich mich für heute krank melden."
Oh ja, die Krankschreibung. Ein heiliger Gral für den erschöpften Krieger, eine Notbremse für den überforderten Jongleur, ein...ähm...Schlafanzug-Tag für den, der ihn dringend braucht! Aber wie macht man das eigentlich richtig? Und was denken die Kollegen?
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Der innere Monolog: Bin ich wirklich krank genug?
Bevor du überhaupt zum Telefon greifst, beginnt der innere Kampf. "Habe ich wirklich 38 Grad? Oder sind das nur 37,8? Kann ich das mit einer Aspirin nicht doch noch wegdrücken? Was ist, wenn der Chef denkt, ich mache blau?"
Komm schon, entspann dich! Wenn du dich fühlst, als hätte dich ein LKW überrollt (und das nicht, weil du gestern zu tief ins Glas geschaut hast 😉), dann HÖR AUF DEINEN KÖRPER! Dein Körper ist nicht blöd. Er weiß, wann Schluss ist.

Außerdem: Wer krank zur Arbeit kommt, riskiert, alle anderen anzustecken. Und dann haben wir den Salat! Ein ganzes Büro voller schniefender, hustender Zombies. Willst du das wirklich auf dem Gewissen haben? Ich denke nicht! Also: Ehrlich zu dir selbst sein!
Der Anruf (oder die E-Mail): Die Kunst der Kommunikation
Okay, die Entscheidung ist gefallen. Du bist krank. Jetzt kommt der unangenehme Teil: die Mitteilung an den Chef. Viele bevorzugen den Anruf, weil er persönlicher ist. Aber eine E-Mail ist auch völlig okay, vor allem wenn du dich kaum noch artikulieren kannst.
Das Wichtigste: Sei klar und präzise! Sag, dass du dich krank fühlst und deswegen nicht zur Arbeit kommen kannst. Nenne wenn möglich eine voraussichtliche Dauer deiner Abwesenheit. Und entschuldige dich für die Unannehmlichkeiten.

Ein Beispiel (für den Anruf): "Guten Morgen Herr/Frau [Chef/in], hier ist [Dein Name]. Ich fühle mich leider überhaupt nicht gut und kann heute nicht zur Arbeit kommen. Ich habe [Symptome] und werde mich beim Arzt melden. Ich melde mich, sobald ich mehr weiß."
Oder (für die E-Mail): "Sehr geehrte/r Herr/Frau [Chef/in], leider muss ich mich für heute krank melden. Ich fühle mich [Symptome] und bin nicht in der Lage, meine Arbeit zu verrichten. Ich werde mich umgehend beim Arzt melden und Ihnen so bald wie möglich Bescheid geben, wie lange ich voraussichtlich ausfallen werde. Ich bitte um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten."
Wichtiger Hinweis: Erzähle nicht deine ganze Krankheitsgeschichte! Dein Chef muss nicht wissen, dass du dir beim Versuch, ein Marmeladenglas zu öffnen, den Finger gebrochen hast. (Es sei denn, es ist wirklich eine lustige Geschichte...dann erzähl sie vielleicht doch! 😉)

Der Arztbesuch: Das gelbe Wunder
Nach der Krankmeldung folgt der Arztbesuch. Und hier kommt das gelbe Wunder ins Spiel: Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, auch liebevoll "gelber Schein" genannt. Dieses kleine Stück Papier ist deine Eintrittskarte in die Welt des Faulenzens (zumindest für ein paar Tage!).
Achte darauf, dass alle Angaben korrekt sind! Dein Name, dein Geburtsdatum, der Zeitraum der Krankschreibung...alles muss stimmen. Sonst gibt es später nur unnötigen Ärger.
Die Kollegen: Was denken die anderen?
Jetzt kommt die Gewissensfrage: Was denken die Kollegen? Machen sie sich Sorgen? Oder sind sie sauer, weil sie deine Arbeit mitmachen müssen? Keine Panik! Die meisten Kollegen sind verständnisvoll. (Und die, die es nicht sind, sind wahrscheinlich nur neidisch, dass du zu Hause im Bett liegst 😉)

Nach deiner Rückkehr kannst du dich für die Unterstützung bedanken. Ein kleines Mitbringsel oder ein nettes Wort reicht oft schon aus, um die Wogen zu glätten. Und wenn du dann noch sagst, dass du dich schon darauf freust, wieder voll mit anzupacken, sind alle happy!
Fazit: Gesundheit geht vor!
Also, liebe Freunde, merkt euch: Gesundheit geht vor! Hört auf euren Körper, seid ehrlich zu euch selbst und scheut euch nicht, euch krank zu melden, wenn es nötig ist. Die Welt dreht sich auch ohne euch weiter (obwohl sie natürlich ein bisschen weniger strahlt ✨). Nutzt die Zeit, um euch zu erholen, Kraft zu tanken und wieder fit zu werden. Und dann: Volle Kraft voraus!
Denkt daran: Jeder hat mal einen schlechten Tag. Und manchmal ist der beste Weg, um wieder gut drauf zu kommen, einfach mal ein bisschen zu faulenzen. Also, Kopf hoch, liebe Freunde! Es kommen auch wieder bessere Zeiten!
