Ist Ein Pinguin Ein Säugetier
Hand aufs Herz: Haben Sie sich das auch schon mal gefragt? Steckt in diesem Frackträger mehr als nur ein Vogel? Ich meine, Pinguine sind schon irgendwie speziell, oder?
Mal ehrlich, wenn man sich so einen Pinguin anschaut, wie er da watschelt... sieht er aus wie ein typischer Vogel? Eher wie ein kleiner, dicker Mann im Anzug, der etwas zu viel Zeit am Buffet verbracht hat. Und dieses Geräusch! Kein melodisches Zwitschern, sondern eher ein Grunzen und Krächzen. Erinnert mich an meinen Onkel Herbert nach dem dritten Bier. Nichts gegen Onkel Herbert, aber vogeltänisch ist das nun wirklich nicht.
Okay, ich weiß, ich weiß. Wissenschaftlich gesehen ist die Sache klar. Federn, Schnabel, Eierlegen...check, check, check. Pinguin = Vogel. Fall abgeschlossen. Oder?
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Moment mal... Federn!
Ja, Federn haben Vögel. Aber Pinguinfedern sind anders. Die sind dichter, kompakter, fast schon wie ein Fell. Und mal ehrlich, welcher Vogel kuschelt sich so eng an seine Artgenossen, um warm zu bleiben? Das ist doch eher ein Verhalten, das man bei Säugetieren beobachten würde! Eine große, flauschige Pinguin-Kuschelparty! Wer will da nicht mitmachen?
Und diese Fettschicht! Kein normaler Vogel hat so eine dicke Isolierschicht unter der Haut. Die brauchen das ja, um in der Antarktis nicht zu erfrieren. Aber das erinnert mich doch stark an Wale und Robben – beides eindeutig Säugetiere. Ist das Zufall? Ich glaube nicht!
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Die Sache mit dem Watscheln
Fliegen? Pfft. Pinguine sind die schlechtesten Flieger der Welt. Sie können es zwar irgendwie, aber es sieht eher nach einem unkontrollierten Sturzflug aus. Dafür sind sie fantastische Schwimmer. Sie gleiten elegant durchs Wasser, wie kleine torpedoförmige Säugetiere. Und das Watscheln an Land? Na ja, das ist eben ihre Art, sich fortzubewegen. Aber es hat schon etwas... unbeholfen Säugetierhaftes, finden Sie nicht auch?
Und dann ist da noch die Sache mit der Brutpflege. Pinguin-Eltern sind unglaublich fürsorglich. Sie teilen sich die Aufgaben, beschützen ihr Ei vor Wind und Wetter und füttern ihre Küken mit größter Hingabe. Das ist doch fast schon...menschlich! Okay, vielleicht übertreibe ich jetzt ein bisschen. Aber diese tiefe emotionale Bindung erinnert mich eher an Säugetier-Familien als an Vögel, die ihre Jungen oft einfach allein lassen, sobald sie flügge sind.

Ich weiß, ich weiß. Die Beweise sind erdrückend. Pinguine sind Vögel. Punkt. Aber trotzdem...irgendwas an diesen possierlichen Frackträgern lässt mich einfach nicht los. Ist es die Art, wie sie miteinander kuscheln? Ist es die dicke Fettschicht? Ist es das unbeholfene Watscheln?
Meine ketzerische These
Vielleicht...nur vielleicht...sind Pinguine einfach nur Säugetiere in Verkleidung. Eine Art evolutionärer Ausrutscher. Ein Vogel, der sich heimlich wünscht, ein Seehund zu sein. Oder vielleicht ist es auch einfach nur so, dass ich Pinguine so unglaublich süß finde, dass ich sie am liebsten zu Säugetieren erklären würde. Einfach so. Weil ich es kann.

Natürlich ist das alles Quatsch. Rein wissenschaftlich gesehen. Aber ein bisschen Spaß darf man doch haben, oder? Und wer weiß, vielleicht ändert sich die Wissenschaft ja irgendwann noch. Vielleicht finden die Forscher in ferner Zukunft das "Säugetier-Gen" im Pinguin-Erbgut. Man soll ja niemals nie sagen.
Bis dahin bleibe ich bei meiner – zugegeben – etwas unpopulären Meinung: Pinguine sind heimliche Säugetiere. Und wenn nicht, dann sind sie zumindest die coolsten und knuddeligsten Vögel der Welt. Und das ist ja auch schon mal was.
In diesem Sinne: Watscheln Sie gut!
