Herzschwäche Wasser In Der Lunge

Also, Freunde, setzt euch, bestellt euch nen Cappuccino (oder nen doppelten Espresso, je nachdem, wie müde ihr seid), denn ich erzähl euch jetzt was. Und zwar über was, das klingt wie ein Horrorfilm: Herzschwäche mit Wasser in der Lunge. Jaaaa, gruselig, ich weiß. Aber keine Panik, wir machen das Ganze ein bisschen… äh… weniger gruselig.
Stellt euch vor, euer Herz ist wie so ein kleiner, fleißiger Pumpen-Mitarbeiter. Er pumpt und pumpt und pumpt den ganzen Tag (und sogar nachts!) Blut durch euren Körper, damit jede Zelle bekommt, was sie braucht. Quasi der Paketbote des Lebens, nur ohne Lieferwagen, sondern mit Adern.
Was, wenn der Paketbote streikt?
Was passiert aber, wenn dieser fleißige Mitarbeiter, unser Herz, plötzlich… müde wird? Er ist erschöpft, ausgelaugt vom ständigen Pumpen. Das nennt man dann Herzschwäche, auch bekannt als Herzinsuffizienz. Klingt harmlos, ist es aber nicht ganz. Weil: Wenn das Herz nicht mehr richtig pumpt, staut sich das Blut. Und wohin staut es sich am liebsten? Richtig, in die Lunge!
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Und jetzt kommt der Clou: Blut besteht ja zum großen Teil aus Wasser. Wenn sich also das Blut in der Lunge staut, dann drückt das Wasser sozusagen aus den Blutgefäßen in die Lunge. Und dann habt ihr den Salat: Wasser in der Lunge!
Stellt euch vor, ihr versucht, durch einen Strohhalm zu atmen, der mit Wasser gefüllt ist. Macht keinen Spaß, oder? Genauso fühlt sich das an. Nur dass der Strohhalm eure ganze Lunge ist. Autsch!
Symptome? Also, da gibt’s so einiges. Kurzatmigkeit ist natürlich der absolute Renner. Vor allem, wenn man sich hinlegt. Logisch, oder? Das Wasser sucht sich ja den tiefsten Punkt. Dann noch Husten, Müdigkeit (was aber auch vom Kaffeeentzug kommen kann…), dicke Beine (weil sich das Wasser da auch gerne sammelt) und manchmal sogar so ein komisches Rasselgeräusch beim Atmen. Klingt wie ne verstopfte Blockflöte. Nicht sexy.
Ursachenforschung: Wer ist schuld?
Warum wird das Herz aber müde? Tja, da gibt es verschiedene Verdächtige. Bluthochdruck zum Beispiel. Der zwingt das Herz, immer gegen einen hohen Widerstand anzupumpen. Auf Dauer macht das müde. Dann noch koronare Herzkrankheit, wo die Blutgefäße, die das Herz selbst versorgen, verstopft sind. Das Herz bekommt also selber nicht genug Sprit, um zu funktionieren. Ironisch, oder? Und natürlich noch andere Herzklappenfehler, Herzmuskelentzündungen und überhaupt alles, was das Herz so stressen kann.

Diagnose? Der Arzt hört euch ab (mit so einem coolen Stethoskop), macht ein EKG (Elektrokardiogramm, um die Herzströme zu messen), röntgt die Lunge (um das Wasser zu sehen) und macht vielleicht noch ein paar Blutuntersuchungen. Klingt aufwendig, ist aber eigentlich ganz easy.
Was tun gegen die Seenlandschaft in der Lunge?
Und jetzt die gute Nachricht: Man kann was dagegen tun! Medikamente sind da die erste Wahl. Entwässerungstabletten (Diuretika) helfen, das überschüssige Wasser aus dem Körper zu schwemmen. Und andere Medikamente helfen, das Herz zu entlasten und seine Pumpleistung zu verbessern. Quasi ein kleines Wellness-Programm für den Paketboten.

Lifestyle-Änderungen sind aber auch wichtig. Weniger Salz essen (Salz zieht Wasser an, wie ein Magnet), regelmäßig bewegen (aber nicht übertreiben, das Herz ist ja schon müde), nicht rauchen (das ist sowieso uncool) und Alkohol nur in Maßen (oder besser gar nicht). Und natürlich Stress vermeiden. Leichter gesagt als getan, ich weiß.
Wichtig: Das hier ist keine medizinische Beratung! Wenn ihr also das Gefühl habt, ihr habt Wasser in der Lunge, dann geht zum Arzt! Der kann euch am besten helfen. Ich erzähl hier nur ein bisschen was, damit ihr nicht ganz so panisch seid, wenn ihr das Wort "Herzschwäche" hört.
Also, Kopf hoch, Cappuccino austrinken und dran denken: Das Herz ist ein Muskel, der trainiert werden muss (aber nicht überanstrengt!). Und wenn er doch mal schlapp macht, gibt es Hilfe. Prost!
