Gibt Es Antibiotika Auch Als Zäpfchen

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat als Kind nicht irgendwelche Horrorgeschichten über Zäpfchen gehört? Ich erinnere mich dunkel an meine Oma, die immer meinte, die wären super schlimm und würden "pieksen". Und dann war da noch mein Cousin, der behauptete, die wären so groß, dass man danach 'ne Woche nicht mehr sitzen könnte. Totaler Quatsch natürlich! Aber trotzdem, das Thema Zäpfchen ist irgendwie... speziell, oder? (Sag jetzt nicht, du hast dich nie gefragt, wie das eigentlich genau funktioniert! 😉)
Und genau das hat mich zu dieser Frage gebracht: Antibiotika als Zäpfchen? Gibt's das wirklich? Und wenn ja, warum sollte man das überhaupt wollen? Schließlich gibt's ja Tabletten, Säfte... das ganze Programm. Warum also "hintenrum"?
Warum überhaupt Zäpfchen?
Bevor wir uns den Antibiotika widmen, erstmal kurz zur Ehrenrettung der Zäpfchen. Die haben nämlich durchaus ihre Daseinsberechtigung. Stell dir vor, du hast 'nen Magen-Darm-Infekt. Alles, was du runterschluckst, kommt postwendend wieder raus. Tabletten? Keine Chance! Säfte? Ähnliches Problem. Da kommen Zäpfchen ins Spiel. Die werden nämlich über die Schleimhaut im Rektum aufgenommen und gelangen so direkt ins Blut, ohne den Umweg über Magen und Darm. Clever, oder? 🤓
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Außerdem sind Zäpfchen auch praktisch für Kinder, die sich weigern, Tabletten zu schlucken. Oder für bewusstlose Patienten. Oder... okay, du verstehst den Punkt. Zäpfchen sind nicht jedermanns Sache, aber manchmal einfach die beste Option.
Antibiotika als Zäpfchen: Die Faktenlage
So, und jetzt Butter bei die Fische: Gibt es Antibiotika auch als Zäpfchen? Die Antwort ist... jein. Es ist nämlich so, dass es nicht viele Antibiotika als Zäpfchen gibt. Und die, die es gibt, sind meistens für spezielle Anwendungsbereiche gedacht. Das liegt vor allem daran, dass die Aufnahme von Antibiotika über die Rektalschleimhaut nicht immer so zuverlässig ist wie bei Tabletten oder Spritzen. Es kann sein, dass nicht genügend Wirkstoff aufgenommen wird, um die Bakterien effektiv zu bekämpfen.

Und hier kommt noch ein wichtiger Punkt: Antibiotika sind keine Allheilmittel! Sie wirken nur gegen bakterielle Infektionen. Bei Viren (wie z.B. einer Erkältung) bringen sie rein gar nichts. Und unnötige Antibiotika-Einnahme kann zu Resistenzen führen. Also bitte, bitte, bitte: Antibiotika nur dann nehmen, wenn der Arzt es wirklich für notwendig hält! (Das ist jetzt kein Witz, wirklich ernst gemeint! 🙏)
Wann kommen antibiotische Zäpfchen zum Einsatz?
Aber wann werden antibiotische Zäpfchen denn nun eingesetzt? Wie gesagt, meistens in speziellen Fällen. Zum Beispiel bei bestimmten Infektionen im Analbereich (kein Kommentar 😉) oder wenn eine orale Einnahme (also über den Mund) aus den oben genannten Gründen nicht möglich ist. Oder bei kleinen Kindern, bei denen man einfach keine andere Möglichkeit hat, das Medikament zu verabreichen.

Allerdings muss man auch sagen, dass die Verfügbarkeit von antibiotischen Zäpfchen je nach Land und Medikament variieren kann. Es ist also gut möglich, dass du in deiner Apotheke nicht alle Antibiotika auch als Zäpfchen bekommst.
Fazit: Zäpfchen sind nicht böse (aber auch keine Wunderwaffe)
Also, was haben wir gelernt? Antibiotika als Zäpfchen gibt es, aber sie sind nicht die Regel. Sie werden in bestimmten Situationen eingesetzt, wenn andere Verabreichungswege nicht möglich oder nicht sinnvoll sind. Aber auch hier gilt: Die Einnahme von Antibiotika sollte immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Und was meine Oma und meinen Cousin angeht: Ich glaube, ich werde ihnen mal erzählen, dass Zäpfchen gar nicht so schlimm sind, wie sie immer behauptet haben. (Obwohl, vielleicht lasse ich das mit der Größe lieber aus... 😉)
Und du? Hast du jetzt auch Lust, dich mal eingehender mit Zäpfchen auseinanderzusetzen? (Ich wette, nicht! 😂)
