Französisch Sommer Mit Drei Buchstaben

Französisch im Sommer? Hmmm. Ich sag's, wie's ist: Ich bin da skeptisch. Und zwar aus drei Gründen. Genauer gesagt: aus drei Buchstaben!
Die Hitze (mit H)
Klar, Sommer ist toll. Eis, See, Grillen. Aber Französisch lernen bei 30 Grad im Schatten? Nee, danke. Mein Gehirn schaltet da auf Sparflamme. Statt Vokabeln pauken, träume ich von kalten Getränken und klimatisieren Räumen. Und mal ehrlich, wer kann sich schon auf die Subjonctif-Formen konzentrieren, wenn die Sonne brennt? Ich jedenfalls nicht!
Ich kenne Leute, die behaupten, "die Hitze inspiriert". Ja, vielleicht zu einem Nickerchen im Liegestuhl!
"La chaleur est inspirante,"sagen sie. Ich sage: "La chaleur est einschläfernd."
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Der Urlaub (mit U)
Sommer ist Urlaubszeit! Wer will da schon an Grammatik denken? Ich will reisen! Ich will neue Orte entdecken! Ich will… ganz bestimmt nicht an meinem Schreibtisch sitzen und Verben konjugieren. Der Impératif lautet: Urlaub! Und der ist nun mal selten auf Französisch.
Meine Freunde fahren nach Frankreich, Italien, Spanien. Und ich? Ich soll hier sitzen und "Je suis" wiederholen? Nicht mit mir! Lieber übe ich den Smalltalk am Strand. Das ist viel praktischer. Und macht mehr Spaß!

Urlaub ist heilig. Das Französisch kann warten. Bis zum Herbst. Oder Winter. Oder nächsten Sommer. Hauptsache, ich kann jetzt die Sonne genießen. Und vielleicht ein bisschen Französisch beim Baguette-Kaufen üben. Aber das ist dann auch schon das Maximum.
Das Meer (mit M)
Okay, zugegeben, "Meer" ist vielleicht etwas weit hergeholt. Aber es steht symbolisch für alles, was im Sommer wichtiger ist als Französisch. Das Schwimmbad. Der See. Der Fluss. Hauptsache Wasser! Und was macht man am Wasser? Richtig: Man entspannt! Und redet vielleicht über Fußball. Oder das Wetter. Aber ganz bestimmt nicht über pronominaux Verben.

Ich bin fest davon überzeugt: Das beste Französisch lernt man nicht im Klassenzimmer, sondern im Café. Oder am Strand. Mit einem Glas Wein. Und netten Leuten. Aber eben nicht in einem stickigen Raum mit einem Grammatikbuch.
Die frische Luft, die Sonne, das Rauschen des Meeres… das sind die wahren Inspirationsquellen. Nicht irgendwelche verstaubten Lehrbücher. Ich tausche den Französischkurs im Sommer jederzeit gegen einen Tag am See ein. Und ich wette, ich bin damit nicht allein!

Versteht mich nicht falsch. Ich finde Französisch toll. Wirklich! Aber im Sommer… da hat es einfach keine Chance gegen Hitze, Urlaub und Meer (im übertragenen Sinne). C'est la vie! Und jetzt gehe ich ein Eis essen. À bientôt! Vielleicht… irgendwann… auf Französisch.
Also, wer stimmt mir zu? Französisch im Sommer: Eher schwierig, oder?
