Einmal Um Die Welt Km Mit Dem Auto

Okay, mal ehrlich, wer hat als Kind nicht davon geträumt, einfach loszufahren, ohne Ziel, nur dem Horizont entgegen? Ich erinnere mich an meinen alten Globus, den ich stundenlang angestarrt habe. Mit einem Filzstift habe ich eine Route gemalt, die von meinem Kinderzimmer quer über den Atlantik, durch Afrika und Asien zurück führte. Natürlich mit einem kleinen, imaginären Auto.
Klar, ein bisschen naiv, aber die Idee, die Welt mit dem Auto zu erkunden, ist einfach unglaublich verlockend. Und genau darum geht's heute: "Einmal um die Welt km mit dem Auto". Ein Unterfangen, das klingt wie ein Abenteuerroman, oder? (Findest du nicht auch?).
Was bedeutet "Einmal um die Welt" eigentlich?
Bevor wir uns in die Details stürzen, müssen wir erstmal klären, was "einmal um die Welt" in Bezug auf eine Autofahrt bedeutet. Rein physikalisch gesehen, musst du ja nicht einmal den Äquator umrunden. Entscheidend ist die Distanz. Die Äquatorumfangslänge beträgt etwa 40.075 Kilometer. Die meisten "Weltumrundungen" mit dem Auto bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen, plus, minus ein paar tausend Kilometer. Sprich, wir reden hier von einer echt langen Reise.
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Aber die Kilometer sind nicht das Einzige, was zählt. Es geht auch um die Kontinente, die Länder, die Kulturen, die du auf dem Weg kennenlernst. Es geht darum, aus dem Alltag auszubrechen und sich dem Unbekannten zu stellen. Ein bisschen wie ein moderner Indiana Jones, nur mit Navigationssystem und Klimaanlage (obwohl, Indiana Jones hätte sich bestimmt über eine Klimaanlage gefreut!).
Die Herausforderungen
So eine Weltreise mit dem Auto ist natürlich kein Sonntagsspaziergang. Da gibt es einige Hürden, die man nehmen muss. Fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an: Geld! Benzin, Unterkunft, Verpflegung, Reparaturen, Visa… Das alles summiert sich schnell. Da muss man schon tief in die Tasche greifen oder sehr kreativ im Sparen sein. Vielleicht ein Sponsoring auftreiben? Wäre 'ne Idee, oder?

Dann die Logistik. Welche Route wähle ich? Welche Papiere brauche ich? Wo bekomme ich Ersatzteile, wenn der Wagen mal streikt? Wie sieht es mit der Sicherheit in den verschiedenen Ländern aus? Fragen über Fragen. (Keine Sorge, dafür gibt es zum Glück das Internet!).
Nicht zu vergessen, die physische und psychische Belastung. Monatelang im Auto sitzen, schlechte Straßen, ungewohntes Essen, Sprachbarrieren… Das kann ganz schön an den Nerven zerren. Da braucht man schon eine gehörige Portion Durchhaltevermögen und eine gute Portion Humor, um nicht irgendwann durchzudrehen.

Das richtige Auto
Okay, das ist ein wichtiger Punkt. Mit einem Sportwagen wird das eher schwierig. Du brauchst ein Auto, das robust, zuverlässig und idealerweise auch geländegängig ist. Ein SUV oder ein Geländewagen sind da schon mal eine gute Wahl. Aber auch ein alter VW-Bus kann mit der richtigen Vorbereitung zum perfekten Reisegefährten werden. Hauptsache, du vertraust dem Wagen blind (naja, fast blind...).
Und denk dran: Regelmäßige Wartung ist das A und O. Bevor es losgeht, solltest du das Auto gründlich durchchecken lassen und alle wichtigen Verschleißteile austauschen. Und während der Reise immer ein Auge auf den Zustand des Wagens haben. Lieber einmal zu viel in die Werkstatt als einmal zu wenig.

Warum überhaupt?
Nach all den Herausforderungen fragst du dich vielleicht: Warum sollte man sich das überhaupt antun? Ganz einfach: Weil es ein unvergessliches Erlebnis ist. Weil du Dinge siehst und erlebst, die du sonst nie sehen und erleben würdest. Weil du dich selbst besser kennenlernst und über deine Grenzen hinauswächst. Weil du Geschichten erzählen kannst, die sonst keiner hat. (Ganz ehrlich, ist das nicht der eigentliche Grund für alles?).
Eine Weltreise mit dem Auto ist mehr als nur eine lange Fahrt. Es ist eine Reise zu sich selbst. Eine Reise, die dich für immer verändern wird. Und wer weiß, vielleicht inspiriert es dich ja auch, deinen eigenen Globus rauszuholen und eine Route zu malen...
