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Durch Welche Mechanismen Entsteht Nach Aktuellen Erkenntnissen Ein Dekubitus


Durch Welche Mechanismen Entsteht Nach Aktuellen Erkenntnissen Ein Dekubitus

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie zu lange auf einer unbequemen Gartenbank gesessen haben? Irgendwann fängt der Hintern an zu protestieren, oder? Das ist im Grunde eine Mini-Version dessen, was bei einem Dekubitus passiert. Nur, dass es eben nicht nach einer halben Stunde wieder weg ist und deutlich unangenehmer werden kann. Wir tauchen heute mal ein bisschen tiefer in die Materie ein, aber keine Angst, es wird nicht staubtrocken!

Druck, Druck, Druck – Der Bösewicht Nummer Eins

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Wasserhahn, der ständig auf einen bestimmten Punkt tropft. Irgendwann gibt auch der stabilste Stein nach. Genauso ist es mit Druck. Wenn er dauerhaft auf eine bestimmte Stelle des Körpers wirkt, besonders über Knochenvorsprüngen wie am Steißbein, an der Hüfte oder an den Fersen, dann werden die kleinen Blutgefäße, die das Gewebe versorgen, abgedrückt.

Das ist, als würden Sie versuchen, eine Party zu schmeißen, aber der Türsteher lässt keinen rein. Die Zellen bekommen nicht genug Sauerstoff und Nährstoffe und... schwupps, fangen sie an, beleidigt auszusteigen. Ergebnis: Ein Dekubitus entsteht. Autsch!

Scherkräfte – Der Gemeine Mitspieler

Scherkräfte? Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Denken Sie an ein Sandwich: Sie halten das obere Brot fest, aber schieben das untere hin und her. Was passiert? Die Füllung verrutscht, wird gequetscht und irgendwie unansehnlich. Ähnlich ist es, wenn die Hautoberfläche fixiert ist (z.B. durch die Matratze) und die tieferen Gewebeschichten sich bewegen (z.B. beim Rutschen im Bett oder Stuhl). Diese Scherkräfte reißen und zerren an den Blutgefäßen und dem Gewebe.

Das ist so, als würde man versuchen, ein rohes Ei mit einem Gummiband zu schneiden – keine gute Idee! Sie verstärken den Druckschaden und beschleunigen den Prozess der Gewebeschädigung.

Modernes Wundmanagement? – Patientenbericht Dekubitus - PraNatu
Modernes Wundmanagement? – Patientenbericht Dekubitus - PraNatu

Feuchtigkeit – Der Schlechte Begleiter

Feuchtigkeit ist wie ein Freund, der immer schlechte Ideen hat. Ständig feuchte Haut, sei es durch Schweiß, Urin oder Stuhlinkontinenz, macht die Haut weicher und anfälliger für Schäden. Denken Sie an Ihre Finger, wenn Sie zu lange in der Badewanne waren – schrumpelig und empfindlich, oder? Feuchtigkeit zerstört die natürliche Schutzbarriere der Haut.

Dadurch ist sie leichter angreifbar und der Druck und die Scherkräfte können noch leichter ihr Unwesen treiben. Außerdem fördert Feuchtigkeit die Vermehrung von Bakterien, die die Entzündung noch verstärken können.

Dekubitus - Der-Querschnitt.de
Dekubitus - Der-Querschnitt.de

Weitere Faktoren, die mitmischen: Ernährung und Allgemeinzustand

Es ist wie bei einem Hausbau: Wenn die Basis nicht stimmt, wird auch der schönste Anstrich nichts mehr retten. Eine schlechte Ernährung, ein geschwächtes Immunsystem oder vorhandene Erkrankungen (z.B. Diabetes, Durchblutungsstörungen) können die Widerstandsfähigkeit der Haut und des Gewebes erheblich beeinträchtigen.

Wenn der Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist, kann er sich schlechter selbst reparieren. Das ist so, als würde man versuchen, ein Auto mit leerem Tank zu fahren – da geht nicht viel. Ein geschwächtes Immunsystem kann Entzündungen nicht effektiv bekämpfen und verzögert die Heilung.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein Dekubitus ist ein komplexes Geschehen, bei dem Druck, Scherkräfte, Feuchtigkeit und der Allgemeinzustand des Patienten Hand in Hand arbeiten, um das Gewebe zu schädigen. Es ist also wichtig, alle diese Faktoren im Blick zu haben, um einem Dekubitus vorzubeugen oder ihn frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Denken Sie daran: Vorbeugen ist besser als Nachsorgen, besonders wenn es um den Popo geht!

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