Das Kann Ich Nur Zurückgeben

Hey Leute! Mal ehrlich, wer hat sich noch nie gefragt, was es mit dem seltsamen Ausdruck "Das kann ich nur zurückgeben" auf sich hat? Klingt erstmal nach 'ner blöden Ausrede, oder? Aber wartet mal ab, da steckt mehr dahinter, als man denkt!
Was bedeutet das eigentlich?
Im Grunde ist es ganz einfach. "Das kann ich nur zurückgeben" bedeutet, dass jemand etwas bekommen hat – sei es ein Geschenk, eine Hilfeleistung, ein Kompliment – und fühlt sich verpflichtet, das irgendwie zu erwidern. Es ist wie beim Ping-Pong: Du bekommst den Ball zugespielt und musst ihn zurückspielen. Aber eben nicht unbedingt auf die gleiche Art und Weise.
Versteht ihr, was ich meine? Es geht um Gegenseitigkeit, um ein Geben und Nehmen. Aber es ist kein starrer Handel, kein "Auge um Auge". Es ist viel subtiler und menschlicher.
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Wie ist das so cool oder interessant?
Na, weil es zeigt, dass Menschen soziale Wesen sind! Wir wollen nicht einfach nur nehmen, ohne etwas zurückzugeben. Wir haben ein eingebautes Gefühl für Fairness und Ausgeglichenheit. Ist das nicht faszinierend?
Denkt mal drüber nach: Jemand hilft euch beim Umzug. Ihr könnt ihm nicht einfach nur "Danke" sagen und dann abhauen. Ihr fühlt euch verpflichtet, ihm irgendwann auch mal zu helfen, oder ihn zum Essen einzuladen, oder ihm einen Gefallen zu tun. Das ist dieses "Das kann ich nur zurückgeben"-Gefühl in Aktion!

Es ist wie beim Karma. Nicht dieses spirituelle Karma, sondern ein irdisches, menschliches Karma. Was du aussendest, kommt irgendwie wieder zurück. Und das ist doch eigentlich 'ne tolle Sache, oder?
Vergleich gefällig?
Stellt euch vor, ihr seid in 'ner Band. Einer der Gitarristen schreibt einen genialen Song. Ihr könnt nicht einfach sagen: "Cool, spiel ich jetzt einfach mit." Ihr fühlt euch verpflichtet, auch etwas Kreatives beizutragen, ein Solo zu spielen, eine Melodie zu erfinden, die den Song noch besser macht. Das ist wie "Das kann ich nur zurückgeben", nur eben in musikalischer Form.
Oder denkt an ein Kochduell. Einer kocht 'n Gericht, das dich umhaut. Du willst ihn doch nicht einfach nur ausstechen! Du willst auch was Geniales auf den Tisch bringen, um zu zeigen, dass du mithalten kannst. Das ist der gleiche Impuls.

Warum machen wir das überhaupt?
Psychologen würden wahrscheinlich irgendwas von sozialer Kohäsion und dem Bedürfnis nach Anerkennung erzählen. Aber ich glaube, es ist noch einfacher: Wir wollen Teil einer Gemeinschaft sein. Wir wollen, dass andere uns mögen und respektieren. Und das erreichen wir, indem wir geben und nehmen, indem wir uns gegenseitig helfen und unterstützen.
Es ist auch 'ne Frage der Ehre, finde ich. Wenn jemand uns einen Gefallen tut, fühlen wir uns verpflichtet, diese Schuld auszugleichen. Nicht, weil wir Angst vor negativen Konsequenzen haben, sondern weil wir uns selbst gegenüber fair sein wollen.

Die Kehrseite der Medaille?
Klar gibt's auch 'ne Kehrseite. Manchmal fühlen wir uns zu etwas verpflichtet, was wir eigentlich gar nicht wollen. Jemand schenkt uns 'n hässliches Bild zum Geburtstag und wir fühlen uns gezwungen, ihm irgendwann ein noch hässlicheres Bild zu schenken. Das ist dann schon fast albern, oder?
Oder jemand hilft uns ungefragt, obwohl wir gar keine Hilfe brauchten. Dann kann das "Das kann ich nur zurückgeben"-Gefühl auch zur Last werden. Man fühlt sich genötigt, etwas zu erwidern, obwohl man lieber seine Ruhe hätte.
Fazit: Mehr als nur eine Ausrede
Also, was lernen wir daraus? "Das kann ich nur zurückgeben" ist viel mehr als nur 'ne Ausrede. Es ist ein Ausdruck unserer sozialen Natur, unseres Bedürfnisses nach Fairness und Gegenseitigkeit. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir Menschen sind, die füreinander da sein wollen.

Aber es ist auch wichtig, sich nicht von diesem Gefühl erdrücken zu lassen. Manchmal ist ein einfaches "Danke" genug. Und manchmal ist es besser, etwas gar nicht zu erwidern, als etwas zu tun, was man eigentlich nicht will.
Also, das nächste Mal, wenn jemand zu euch sagt: "Das kann ich nur zurückgeben", wisst ihr, was dahintersteckt. Und vielleicht lächelt ihr dann innerlich und denkt: "Ja, genau, so funktioniert das Leben!"
Und jetzt seid ihr dran: Was habt ihr in letzter Zeit "nur zurückgegeben"? Erzählt mal!
