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Darf Man In Der Probezeit Wegen Krankheit Gekündigt Werden


Darf Man In Der Probezeit Wegen Krankheit Gekündigt Werden

Krank in der Probezeit? Autsch! Das ist ja doof gelaufen. Aber keine Panik! Die Frage aller Fragen: Kann man dir deshalb gleich kündigen? Lass uns das mal genauer anschauen. Ist ja schließlich ein wichtiges Thema, oder?

Kündigung während Krankheit: Die Basics

Also, grundsätzlich gilt: Krankheit ist kein Freifahrtschein für die Kündigung. ABER… (ja, es gibt ein Aber). Die Probezeit ist so eine Sache für sich. Sie ist quasi das "Kennenlern-Date" zwischen dir und deinem Arbeitgeber. Beide Seiten checken ab, ob's passt. Kündigungen sind da leichter möglich.

Wichtig zu wissen: Der Kündigungsschutz ist in der Probezeit (meistens sechs Monate) noch nicht so stark ausgeprägt wie danach. Heißt: Es braucht keinen "triftigen Grund" für die Kündigung. Ziemlich fies, oder? Aber so ist die Rechtslage.

Der Arbeitgeber kann dir während der Probezeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Ja, richtig gelesen. Er muss nicht mal sagen, warum er dich loswerden will. Das ist natürlich blöd, wenn du krank bist und denkst, das ist der Grund.

Die Krux mit der Krankheit

Klar, es ist ätzend, wenn du denkst, deine Krankheit ist der Grund für die Kündigung. Aber: Die Krankheit an sich darf kein Kündigungsgrund sein. Das wäre diskriminierend! Aber… (da ist es wieder!)… es ist oft schwer nachzuweisen.

Wie lange dauert normalerweise die Probezeit? | Arbeit
Wie lange dauert normalerweise die Probezeit? | Arbeit

Denn der Arbeitgeber kann ja sagen: "Nee, deine Krankheit war nicht der Grund. Ich fand nur deine Kaffeekochkünste suboptimal!" (Okay, blödes Beispiel, aber du verstehst, was ich meine).

Merke: Wenn du den Verdacht hast, dass deine Krankheit der einzige Grund für die Kündigung ist, solltest du dich unbedingt rechtlich beraten lassen. Ein Anwalt kann die Situation besser einschätzen und dir sagen, ob es sich lohnt, dagegen vorzugehen.

Kündigung - und jetzt? Vorschriften, Vorlage + wichtige Regeln
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Was du tun kannst (wenn's blöd läuft)

Okay, Kündigung flattert ins Haus. Was nun? Nicht gleich den Kopf in den Sand stecken! Hier ein paar Tipps:

* Kündigung genau prüfen: Stimmt das Datum? Ist die Kündigung formal korrekt? Gibt es irgendwelche Fehler? Fehler können deine Trumpfkarte sein! * Kündigungsfrist beachten: Auch in der Probezeit gibt es eine Kündigungsfrist. Meistens beträgt sie zwei Wochen. Aber check das unbedingt in deinem Arbeitsvertrag! * Sofort bei der Arbeitsagentur melden: Auch wenn's nervt. Sonst gibt's eventuell kein Arbeitslosengeld. * Zeugnis anfordern: Du hast Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Das kann dir bei der Jobsuche helfen. * Anwalt konsultieren: Wenn du den Verdacht hast, dass die Kündigung ungerechtfertigt ist (z.B. wegen Diskriminierung aufgrund deiner Krankheit), solltest du dich rechtlich beraten lassen. Kostet zwar was, aber es könnte sich lohnen.

Wichtige Fakten am Rande

* Krankmeldung ist Pflicht! Melde dich sofort krank, wenn du nicht arbeiten kannst. Und zwar beim Arbeitgeber und beim Arzt! * Ärztliches Attest? Oft verlangt der Arbeitgeber ab dem ersten Krankheitstag ein Attest. Check deinen Arbeitsvertrag oder frag nach. * Krankengeld? Wenn du länger als sechs Wochen krank bist, bekommst du Krankengeld von deiner Krankenkasse. * Kündigungsschutzklage? Du kannst innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen.

Fazit: Es ist kompliziert!

Die Kündigung in der Probezeit wegen Krankheit ist ein heikles Thema. Es gibt keine einfache Antwort. Vieles hängt von den Umständen des Einzelfalls ab.

Probezeit Kündigung Wegen Krankheit : Vorlage und Muster
Probezeit Kündigung Wegen Krankheit : Vorlage und Muster

Die gute Nachricht: Du bist nicht machtlos! Informiere dich, lass dich beraten und kämpfe für deine Rechte (wenn nötig). Und denk dran: Nach jedem Tief kommt ein Hoch. Vielleicht ist die Kündigung sogar eine Chance für was Neues!

Also, Kopf hoch und viel Glück bei der Jobsuche! Und das nächste Mal vielleicht lieber direkt den Kaffee loben, auch wenn er nicht perfekt ist. 😉

Disclaimer: Dieser Artikel dient nur zur Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen solltest du dich immer an einen Anwalt wenden.

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