Darf Ich Zum Friseur Wenn Ich Krankgeschrieben Bin

Darf ich zum Friseur, wenn ich krankgeschrieben bin? Die Frage aller Fragen. Ein Minenfeld. Eine Grauzone, die dunkler ist als der Ansatz nach sechs Wochen ohne Farbe. Ich sage: Ja! (Mit einem Augenzwinkern, natürlich).
Die Krankmeldung: Ein Freifahrtschein?
Nein, natürlich nicht. Aber sind wir ehrlich, manchmal ist die Krankmeldung eher ein "Ich brauche eine Pause vom Wahnsinn"-Ticket als ein "Ich liege im Sterben"-Ausweis. Und was gibt es Schöneres, um dem Wahnsinn zu entfliehen, als ein paar entspannende Stunden beim Friseur?
Stell dir vor: Du bist wegen Stress krankgeschrieben. Der Job hat dich fertiggemacht. Du brauchst dringend Entspannung. Was ist entspannender als eine Kopfmassage und eine neue Frisur? Eben! Therapie für die Seele. Und nebenbei siehst du auch noch gut aus. Win-win!
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Die moralische Grauzone
Okay, ich gebe zu, es ist ein bisschen heikel. Du liegst nicht wirklich mit Fieber im Bett. Du rennst nicht gerade mit gebrochenem Bein durch die Gegend. Aber du bist eben... ausgelaugt. Und ein neuer Haarschnitt kann Wunder wirken.
Denk doch mal an das Sprichwort: "Wenn du dich schlecht fühlst, geh zum Friseur." Ist das nicht quasi ein ärztlicher Rat? (Okay, vielleicht nicht ganz. Aber es klingt gut, oder?). Und wenn du dich besser fühlst, kannst du auch wieder besser arbeiten. Ist das nicht im Sinne des Arbeitgebers? Ein Investment in die Mitarbeitergesundheit! (Sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin, die das so sieht!).

Die Angst vor der Entdeckung
Das ist natürlich der Knackpunkt. Was, wenn dich jemand sieht? Der Chef? Der Kollege, der dich eh schon nicht mag? Die Nachbarin, die immer alles besser weiß?
Panik! Sofort Tarnmodus aktivieren! Große Sonnenbrille. Mütze tief ins Gesicht gezogen. Am besten noch einen Schal um den Hals, auch wenn es 30 Grad hat. Und bloß nicht laut lachen! Sonst erkennt dich noch jemand an deiner unverwechselbaren Lache.

Aber mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist das wirklich? Die Welt ist groß. Und die Wahrscheinlichkeit, dass genau dein Chef ausgerechnet an dem Tag, an dem du beim Friseur sitzt, auch gerade dort vorbeikommt, ist doch eher gering. (Sag ich mir zumindest immer, wenn ich es trotzdem wage).
Der Kompromiss
Vielleicht ist es am besten, einen Kompromiss zu finden. Keine stundenlange Verwöhnbehandlung mit allem Drum und Dran. Nur kurz die Spitzen schneiden lassen. Oder die Farbe auffrischen, damit der Ansatz nicht schon wieder bis zur Nasenspitze reicht. Hauptsache, du fühlst dich ein bisschen besser.
Und ganz wichtig: Nicht darüber reden! Verschwiegenheit ist oberstes Gebot. Was beim Friseur passiert, bleibt beim Friseur. So wie in Las Vegas. Nur mit weniger Alkohol (hoffentlich).

Mein (zugegeben, unpopuläre) Meinung
Ich finde, solange du deine Krankmeldung nicht ausnutzt, um jeden Tag auf dem Golfplatz zu verbringen oder im Urlaub am Strand zu liegen, ist ein kleiner Ausflug zum Friseur völlig legitim. Solange du dich danach besser fühlst und wieder motivierter an die Arbeit gehen kannst.
Natürlich sollte die Krankheit im Vordergrund stehen. Wenn du wirklich krank bist, bleib zu Hause und kuriere dich aus. Aber wenn es nur ein bisschen Erschöpfung ist, ein bisschen Stress, ein bisschen "Ich brauche dringend eine Veränderung", dann gönn dir den Friseurbesuch. Dein Chef wird es dir danken. (Okay, vielleicht nicht direkt. Aber indirekt bestimmt!).

Und falls dich doch jemand erwischt? Dann sag einfach, du warst beim Arzt. Der hat dir eine neue Frisur verschrieben. Gegen den Stress. Funktioniert immer! (Naja, vielleicht nicht immer. Aber einen Versuch ist es wert!).
Also, liebe Leser, was meint ihr? Darf man krankgeschrieben zum Friseur? Oder ist das ein absolutes No-Go? Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Und denkt dran: Schönheit rettet die Welt. Auch wenn man krankgeschrieben ist.
Oder vielleicht gerade dann.
