Bewerbung Ausbildung Zur Bürokauffrau

Okay, mal ehrlich: Die Bewerbung für eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Wer hat sich dabei noch nie gedacht: "Hilfe, wo fange ich an?"
Ich gebe zu, ich habe es gehasst. Und ich wette, ich bin nicht die Einzige.
Das Anschreiben – Ein Drama in drei Akten
Das Anschreiben! Der Moment, in dem man sich selbst in den höchsten Tönen loben soll. Man muss super motiviert, teamfähig und natürlich der geborene Organisationsexperte sein. Obwohl man eigentlich nur hofft, dass man nicht wieder den Kaffee über die Tastatur kippt.
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Kennt ihr das? Man schreibt den perfekten Satz, der so klingt, als hätte man ihn aus einem Ratgeber für Bewerbungen geklaut (weil man es ja auch hat!). Dann liest man ihn nochmal und denkt: "Klingt das wirklich nach mir?"
Und die Floskeln! "Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen..." Großes Interesse? Oder eher: "Oh Gott, ich brauche dringend einen Ausbildungsplatz!"
Ich finde ja, man sollte im Anschreiben ehrlicher sein. Sowas wie: "Ich kann gut Kaffee kochen und bin bereit, das Büro aufzuräumen. Und ich verspreche, die Keksdose nicht leer zu essen (meistens)."

Der Lebenslauf – Meine Chronik der Durchschnittlichkeit?
Der Lebenslauf. Da steht dann alles drin, was man so gemacht hat. Schulpraktika, Ferienjobs, der freiwillige Einsatz im Tierheim. Alles wichtige Erfahrungen, klar. Aber manchmal denke ich: Muss da wirklich stehen, dass ich in der 5. Klasse mal Klassensprecher war?
Und die Hobbys! Lesen, Sport, Freunde treffen. Standard. Kreativer wird’s selten. Ich hätte ja gerne geschrieben: "Netflix schauen und Chips essen." Aber irgendwie erschien mir das nicht so professionell.
Ich plädiere für einen ehrlichen Lebenslauf. Mit Dingen, die man wirklich mag. Und vielleicht auch mit Dingen, die man nicht so gut kann. "Organisation: Verbesserungsbedürftig. Dafür bin ich aber ein Meister im Finden von Büroklammern!"
Das Bewerbungsfoto – Ein professionelles Lächeln, bitte!
Das Bewerbungsfoto! Ein Minenfeld. Entweder man sieht aus, als hätte man gerade eine Gehirn-OP hinter sich, oder man grinst so gequält, dass es schon wieder unheimlich ist.

Ich persönlich finde ja, dass ein sympathisches Foto, das einen authentisch zeigt, viel besser ist als ein gestelltes Hochglanz-Portrait. Aber was weiß ich schon?
Ich wollte ja mal ein Foto von mir nehmen, auf dem ich lachend mit einem Stapel Ordner jongliere. Aber meine Mutter meinte, das wäre "nicht seriös". Schade eigentlich.
Die Online-Bewerbung – Der Technik-Albtraum
Die Online-Bewerbung! Der Moment, in dem man hofft, dass die Technik mitspielt. Formulare ausfüllen, Dateien hochladen, Passwörter merken. Und dann der bange Moment, wenn man auf "Senden" klickt und hofft, dass alles funktioniert hat.
Und die ganzen verschiedenen Portale! Jedes hat sein eigenes System, seine eigenen Regeln. Da kann man schon mal den Überblick verlieren.

Ich habe mal aus Versehen meine Katzenfotos anstelle meines Lebenslaufs hochgeladen. Zum Glück hat es der Personaler mit Humor genommen. Aber peinlich war es trotzdem.
Der Einstellungstest – Wissen ist Macht (oder so ähnlich)
Der Einstellungstest! Ein Feuerwerk an Allgemeinwissen, logischem Denken und Konzentrationsfähigkeit. Man fühlt sich wie bei "Wer wird Millionär?", nur ohne Jauch und die Million.
Ich habe mal einen Test gemacht, bei dem ich innerhalb von fünf Minuten hundert Rechenaufgaben lösen sollte. Ich habe ungefähr fünf geschafft. Aber hey, immerhin habe ich es versucht!
Ich bin ja der Meinung, dass man im Einstellungstest nicht nur Wissen, sondern auch Kreativität und Teamfähigkeit testen sollte. Aufgaben wie: "Bauen Sie aus Büroklammern eine Brücke, die ein Smartphone trägt!"

Fazit: Bewerbung zur Bürokauffrau – Überlebenstipps
Also, die Bewerbung für eine Ausbildung zur Bürokauffrau ist kein Zuckerschlecken. Aber mit Humor, Ehrlichkeit und ein bisschen Glück kann man es schaffen.
Vergesst nicht: Ihr seid mehr als nur ein Anschreiben und ein Lebenslauf. Zeigt, wer ihr seid! Und wenn alles nichts hilft, dann kocht einfach Kaffee für den Personaler. Das wirkt Wunder.
Viel Glück bei eurer Bewerbung! Und denkt dran: Immer schön lächeln (auch wenn es schwerfällt!).
