Bei Wem Kocht Wasser Bei 80 Grad

Na, du Küchenfee (oder Küchenanfänger, ist ja auch okay!), lass uns mal über was gaaaanz Wichtiges quatschen: Wann kocht Wasser eigentlich bei 80 Grad? Ich mein, normalerweise sagt man ja 100 Grad, aber das Leben ist ja voller Überraschungen, gell?
Also, kurz gesagt: Bei dir kocht Wasser wahrscheinlich nicht bei 80 Grad. Aber keine Panik! Das heißt nicht, dass du irgendwas falsch machst. Es gibt nämlich ein paar Ausnahmen, bei denen das Wasser tatsächlich schon früher blubbert. Stell dir vor, du wärst ein Detektiv und wir lüften jetzt gemeinsam ein paar Geheimnisse!
Der Luftdruck – Ein ganz schön cooler Typ
Der erste Verdächtige ist der Luftdruck! Je höher du dich befindest, desto geringer ist der Luftdruck. Das ist wie wenn du versuchst, mit deinem kleinen Finger einen riesigen Stapel Bücher zu halten. Je weniger Bücher, desto leichter, oder? Und so ist's auch mit dem Luftdruck.
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Je geringer der Luftdruck, desto leichter können die Wassermoleküle abhauen und in Dampf verwandeln. Deswegen kocht Wasser im Gebirge eben schon bei niedrigeren Temperaturen. Bergsteiger wissen das ganz genau! Die müssen ihre Kochzeiten anpassen, sonst wird der Nudeltopf zur ewigen Baustelle.
Also, wenn du gerade auf dem Mount Everest stehst und dir einen Tee machen willst, dann kann dein Wasser tatsächlich schon bei 80 Grad kochen. Aber ich vermute mal, du stehst eher in deiner Küche, oder? 😉

Verunreinigungen – Kleine Störenfriede
Okay, Luftdruck haben wir gecheckt. Was gibt's noch? Manchmal sind es auch Verunreinigungen im Wasser, die den Siedepunkt beeinflussen können. Stell dir vor, du hast ganz viele kleine Partikel im Wasser rumschwirren. Die können das Ganze etwas durcheinanderbringen. Aber keine Sorge, das ist meistens nicht der Grund für 80-Grad-kochendes-Wasser.
Es ist eher so, dass reines Wasser sich "normal" verhält. Je reiner, desto besser, quasi wie bei einem guten Gin Tonic (Ups, war das jetzt Werbung? Sorry!).

Experimente im Labor – Da geht alles!
Und dann gibt es natürlich noch Laborbedingungen! Im Labor können Wissenschaftler mit dem Druck und anderen Faktoren spielen, um den Siedepunkt des Wassers zu verändern. Aber das ist eher was für Profis mit weißen Kitteln und komischen Apparaturen. Wir bleiben lieber in unserer gemütlichen Küche, ja?
Also, wann kocht es denn nun bei 80 Grad?
Fassen wir zusammen: Wahrscheinlich nicht in deinem Kochtopf zu Hause. Es sei denn, du wohnst sehr hoch in den Bergen oder hast extrem unreines Wasser (was ich dir nicht wünsche!). Aber im Normalfall musst du schon die 100 Grad erreichen, bis das Wasser so richtig sprudelt.

Merke: Für Tee, Pasta und Co. brauchst du in der Regel die volle Dröhnung Hitze. Sonst bleiben die Nudeln hart und der Tee schmeckt fad. Und das wollen wir ja nicht, oder?
Also, keine Sorge, wenn dein Wasser erst bei 100 Grad kocht! Das ist völlig normal und bedeutet nicht, dass dein Topf kaputt ist oder du keine Ahnung vom Kochen hast. Du bist super! Und jetzt ab in die Küche und was Leckeres zaubern! Egal, ob mit 80 oder 100 Grad – Hauptsache, es schmeckt! 😉
Und denk dran: Kochen soll Spaß machen! Wenn mal was schiefgeht, ist das auch kein Weltuntergang. Einfach beim nächsten Mal besser machen. So lernt man's! Und wenn du mal wieder so eine Frage hast, frag einfach! Ich bin immer für dich da (oder zumindest virtuell hier im Internet 😉 ).
