Battlefield 1 Ps4 Mit Maus Und Tastatur

Es war einmal, in den staubigen Gräben des Ersten Weltkriegs...äh, nein, warte. Es war einmal in meinem Wohnzimmer. Ich, bewaffnet mit einem Controller, versuchte mich in Battlefield 1 auf der PS4 zurechtzufinden. Ihr kennt das Spiel, richtig? Epische Schlachten, zerstörbare Umgebungen, und jede Menge "Boom!". Aber ich? Ich war eher so der Typ "Booh!", weil meine Zielgenauigkeit einem betrunkenen Eichhörnchen ähnelte.
Meine Freunde, die Hardcore-Gamer, lachten natürlich. "Controller sind doch super!", sagten sie. "Ganz intuitiv!". Ja, intuitiv genug, um mich konsequent in jede Wand rennen zu lassen, die ich fand. Und Gegner? Die sahen mich wahrscheinlich schon aus fünf Kilometern Entfernung und lachten sich ins Fäustchen, während ich verzweifelt versuchte, den rechten Stick in die richtige Richtung zu bewegen.
Eines Tages, im stillen Kämmerlein meiner Frustration, stieß ich im Internet auf ein seltsames Gerücht. Eine Legende, gehüllt in den Nebeln der Online-Foren: Maus und Tastatur auf der PS4. Konnte das wirklich sein? Ein Paradigmenwechsel? Eine Chance, endlich meine inneren Rambo zu entfesseln, ohne dabei ständig gegen die Controller-Mechanik kämpfen zu müssen?
Must Read
Die Wahrheit ist, der Weg dahin war holprig. Man braucht da so einen Adapter, so eine kleine Blackbox, die das Ganze irgendwie übersetzt. Die Einrichtung war, sagen wir mal, "interessant". Es fühlte sich an, als würde ich versuchen, einen Toaster mit einem Staubsauger zu verbinden. Aber schließlich, nach etlichen YouTube-Tutorials und dem Konsum von gefühlt einer Tonne Koffein, war es geschafft!
Der Moment der Wahrheit
Ich startete Battlefield 1. Die Musik dröhnte. Ich wählte meine Klasse. Und dann...klick. Ich bewegte die Maus. Die Kamera drehte sich sanft. Geschmeidig. Präzise. Es war...magisch. Es fühlte sich an, als hätte ich plötzlich ein Upgrade von einem rostigen Fahrrad auf einen Formel-1-Rennwagen bekommen.

Ich stürzte mich ins Gefecht. Und was soll ich sagen? Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Plötzlich traf ich Schüsse! Ja, wirklich! Gegner fielen wie die Fliegen. Ich flankierte, ich zielte, ich...ich war ein verdammter Kriegsheld! Okay, vielleicht nicht ganz. Aber ich war definitiv nicht mehr das betrunkene Eichhörnchen, das panisch gegen Wände rennt.
Meine Freunde waren sprachlos. "Was ist passiert?", fragten sie ungläubig. "Hast du eine neue Superkraft entdeckt?". Ich grinste nur verschmitzt und sagte: "Ich habe die Macht der Maus und Tastatur für mich entdeckt!".

Das ist natürlich nicht ohne Kontroverse. Manche Leute finden es unfair, Maus und Tastatur gegen Controller-Spieler zu benutzen. Es gäbe einen Vorteil, sagen sie. Und vielleicht haben sie recht.
Aber für mich ging es nicht darum, unfair zu sein. Es ging darum, das Spiel so zu spielen, wie es mir am meisten Spaß macht. Und mit Maus und Tastatur fühlte ich mich einfach viel wohler, viel präziser, viel...menschlicher (oder zumindest weniger tierisch).
Die kleinen Freuden
Das Schönste daran? Die kleinen Freuden. Das Gefühl, endlich einen Headshot zu landen, nachdem man vorher kläglich versagt hat. Das überraschte "Oh!" des Gegners, der plötzlich von einem "Controller-Noob" aus dem Leben gerissen wird. Und natürlich, die neidischen Blicke meiner Freunde, die jetzt heimlich überlegen, ob sie sich auch so einen Adapter zulegen sollen.

Klar, ich bin immer noch kein Pro-Gamer. Ich werde wahrscheinlich nie in einem E-Sport-Turnier teilnehmen. Aber ich habe gelernt, dass es in Battlefield 1 (und in anderen Spielen) verschiedene Wege gibt, Spaß zu haben. Und für mich führt dieser Weg über eine Maus, eine Tastatur und eine gehörige Portion persönlicher Genugtuung.
Also, wenn ihr euch jemals gefragt habt, ob Maus und Tastatur auf der PS4 eine Option sind: Probiert es aus! Es könnte euer Spielerlebnis für immer verändern. Und selbst wenn nicht, habt ihr zumindest eine gute Geschichte zu erzählen, wie ihr versucht habt, einen Toaster mit einem Staubsauger zu verbinden.
