Baby Daran Gewöhnen Von Papa Ins Bett Gebracht Zu Werden

Die meisten Mütter kennen das: Das Baby schläft nur ein, wenn Mama dabei ist. Das Einschlafen wird zur abendlichen Mammutaufgabe und Papas fühlen sich oft ausgeschlossen. Aber keine Sorge, es ist absolut möglich, dem Baby beizubringen, sich auch von Papa ins Bett bringen zu lassen. Dieser Artikel richtet sich an Eltern, insbesondere Mütter, die sich mehr Entlastung beim abendlichen Einschlafritual wünschen und Väter, die sich mehr in die Babyroutine einbringen möchten. Wir zeigen Ihnen bewährte Strategien und Tipps, wie Sie diesen Übergang sanft und erfolgreich gestalten können.
Warum es wichtig ist, dass auch Papa das Baby ins Bett bringen kann
Es gibt viele gute Gründe, warum es erstrebenswert ist, dass auch der Papa das Baby ins Bett bringen kann:
- Entlastung für die Mutter: Gerade nach der Geburt ist die Mutter oft erschöpft. Die Möglichkeit, das Baby in Papas Obhut zu wissen, ermöglicht dringend benötigte Pausen und Erholung.
- Stärkung der Vater-Kind-Bindung: Das abendliche Ritual bietet eine wunderbare Gelegenheit für Papa und Baby, eine enge Bindung aufzubauen. Durch Kuscheln, Vorlesen und sanftes Wiegen entsteht Vertrauen und Nähe.
- Flexibilität für die Eltern: Wenn beide Elternteile das Baby ins Bett bringen können, erhöht das die Flexibilität im Alltag. So kann beispielsweise die Mutter ungestört Termine wahrnehmen oder einfach mal einen Abend für sich genießen.
- Vorbereitung auf die Zukunft: Je früher das Baby lernt, sich auch von Papa trösten und beruhigen zu lassen, desto einfacher wird es in späteren Entwicklungsphasen, beispielsweise beim Abstillen oder der Eingewöhnung in die Kita.
Die richtige Vorbereitung ist entscheidend
Bevor Sie mit dem eigentlichen "Umgewöhnen" beginnen, ist eine gute Vorbereitung wichtig. Hier sind einige Punkte, die Sie beachten sollten:
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- Gleiche Rituale: Stellen Sie sicher, dass Papa und Mama die gleichen oder sehr ähnliche Rituale verwenden. Das können ein Bad, eine Massage, das Anziehen des Schlafanzugs, Vorlesen und Kuscheln sein. Je vertrauter dem Baby die Abläufe sind, desto leichter fällt die Umstellung.
- Positive Assoziationen schaffen: Papa sollte tagsüber aktiv Zeit mit dem Baby verbringen, spielen, kuscheln und füttern. So entsteht eine positive Beziehung und das Baby fühlt sich auch in Papas Nähe wohl.
- Übung macht den Meister: Beginnen Sie nicht gleich mit dem Einschlafen. Papa kann das Baby zunächst im Bettchen füttern, wickeln oder einfach nur im Arm halten und beruhigen. So gewöhnt sich das Baby an Papas Geruch und Stimme im Bett.
- Geduld haben: Jedes Baby ist anders. Manche passen sich schnell an, andere brauchen etwas mehr Zeit. Seien Sie geduldig und erwarten Sie nicht, dass es von heute auf morgen klappt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So klappt's!
Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Ihnen helfen kann, das Baby sanft an das Einschlafen mit Papa zu gewöhnen:

- Schritt 1: Mama ist dabei: Zuerst begleitet Mama Papa beim Einschlafritual. Sie kann im Hintergrund bleiben, während Papa das Baby füttert, vorliest oder kuschelt.
- Schritt 2: Mama zieht sich zurück: Nach einigen Tagen oder Wochen, wenn sich das Baby an Papa gewöhnt hat, kann Mama sich langsam zurückziehen. Sie kann beispielsweise im Raum bleiben, aber nicht mehr aktiv am Ritual teilnehmen.
- Schritt 3: Papa übernimmt komplett: Wenn das Baby entspannt ist, kann Papa das gesamte Ritual übernehmen. Mama kann sich in ein anderes Zimmer begeben, aber in der Nähe bleiben, falls es doch nicht klappt.
- Schritt 4: Papa alleine: Schließlich kann Papa das Baby komplett alleine ins Bett bringen.
Wichtig: Brechen Sie den Prozess ab, wenn das Baby zu unruhig wird und weint. Kehren Sie zu einem früheren Schritt zurück und versuchen Sie es später erneut. Zwingen Sie das Baby niemals!
Tipps und Tricks für einen erfolgreichen Übergang
Hier sind noch einige zusätzliche Tipps, die Ihnen helfen können:

- Nutzen Sie die Macht der Musik: Sanfte Musik oder ein Schlaflied können beruhigend wirken und dem Baby helfen, sich zu entspannen. Papa kann das gleiche Lied singen, das auch Mama singt.
- Vertraute Gerüche: Ein T-Shirt von Mama im Bettchen kann dem Baby Sicherheit geben und ihm helfen, einzuschlafen.
- Kuscheltiere: Ein vertrautes Kuscheltier oder Schnuffeltuch kann dem Baby Trost spenden.
- Das richtige Timing: Achten Sie darauf, dass das Baby müde, aber nicht übermüdet ist. Ein übermüdetes Baby ist schwieriger ins Bett zu bringen.
- Ruhe bewahren: Bleiben Sie ruhig und entspannt, auch wenn es nicht gleich klappt. Ihre eigene Nervosität überträgt sich auf das Baby.
- Kommunikation ist alles: Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner über Ihre Erwartungen und Ängste. Unterstützen Sie sich gegenseitig.
Was tun, wenn es nicht klappt?
Manchmal klappt es trotz aller Bemühungen nicht. Das ist kein Grund zur Verzweiflung. Hier sind einige Dinge, die Sie in diesem Fall tun können:
- Professionelle Hilfe suchen: Wenn Sie das Gefühl haben, überfordert zu sein, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine Schlafberatung oder ein Besuch beim Kinderarzt können Ihnen weiterhelfen.
- Alternativen ausprobieren: Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, die für Sie und Ihr Baby besser funktionieren. Sprechen Sie mit anderen Eltern und tauschen Sie sich aus.
- Akzeptanz: Manchmal ist es einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt. Akzeptieren Sie, dass Ihr Baby im Moment nur von Mama ins Bett gebracht werden möchte und versuchen Sie es später erneut.
Das Wichtigste ist, dass Sie und Ihr Baby sich wohlfühlen. Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl und finden Sie einen Weg, der für Ihre Familie am besten funktioniert. Das Ziel ist eine entspannte und harmonische Abendroutine für alle Beteiligten. Mit Geduld, Liebe und Konsequenz ist es absolut möglich, dass auch Papa das Baby erfolgreich ins Bett bringen kann. Und denken Sie daran: Jedes kleine Erfolgserlebnis ist ein Schritt in die richtige Richtung!
